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Do, 14:16 Uhr
16.08.2001

Endlich: Hüterstraße ist gerettet

Nordhausen (nnz). Die berühmte und allseits bekannte Nordhäuser Hüterstraße soll in die Konzeption der Landesgartenschau integriert werden. Das wurde heute durch Vertreter der Landesgartenschau GmbH bestätigt.


Wieder einmal schlugen die Wogen in Nordhausen hoch. Nicht etwa, weil die Arbeitslosigkeit mittlerweile eine Quote von 20 Prozent erreicht hat, sondern weil eine Straße in Gefahr schien, die nur die eingeweihten Nordhäuser wirklich kennen. Nun also soll die Hüterstraße nicht von den Baggern aufgefressen, sondern in die Terassengestaltung am Südhang des Petersberges integriert werden.

Die Hüterstraße soll auf einer Länge von 10 bis 15 Metern als Rampe zur Auffahrt einer nächsten Terrasse dienen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan. Die topografischen Verhältnisse des Petersberges ringen den Planern jetzt schon viele Kompromisse ab. So wurden die Wege und Rampen, die behindertengerecht angelegt werden müssen, nicht mit einer Steigung von vorgeschriebenen 7, sondern von 10 Prozent angelegt. Hierzu gab es Zustimmung vom Behindertenverband. Damit die Hüterstraße in ihrer gesamten Pracht erstrahlen kann, soll eine Gabione verlegt werden. LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan sagte heute nochmals, dass im Mittelpunkt der Planungen zur Gartenschau die Erhaltung des Bestehenden stehe, Kompromisse und Einschnitte seien auch in den kommenden Monaten nicht auszuschließen.

Ob mit dieser Entscheidung der Landesgartenschau GmbH die vehementen Kritiker einverstanden sind, bleibt abzuwarten. Die Front gegen die LGS macht indes weiter mobil. In Geschäften rund um den Petersberg wurden Unterschriften ausgelegt. „Wir wollen kein Italien“, ist darauf zu lesen. Was fehlt, ist leider ein Absender oder Herausgeber dieser Unterschriftensammlung.
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