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Di, 12:50 Uhr
29.08.2017
Jugendliche berichten von ihrer Reise nach Rumänien

Erste Eindrücke

Jugendliche der Therapeutischen Wohngruppe Osterode, eine Einrichtung des JugendSozialwerkes Nordhausen, nehmen an einem interkulturellen Jugendaustausch in Rumänien teil. 29 Tage lang heißt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Kulturen kennenlernen, gemeinsam am Erreichen von Zielen arbeiten, Grenzen überwinden und zahlreiche Abenteuer überstehen. Hier die ersten Eindrücke nach der Ankunft im rumänischen Atel...



Eine lange Reise liegt hinter uns 1200 km Autofahrt, eine Übernachtung unter freiem Himmel in Ungarn und die Ankunft im rumänischen Atel. Das Grundstück etwas verwildert, die Möbel eingestaubt so waren die ersten Aufgaben schnell gefunden. Und die Jugendlichen berichten:

„Die Fahrt nach Rumänien kam mir sehr lang vor, ich habe wenig geschlafen. In Atel habe ich Unkraut weggemacht, die Regenrinne sauber gemacht und einen Tisch abgeschliffen und Holunder gepflückt!“ Luis K.

„Wir sind am Sonntag um acht losgefahren. Wir sind am ersten Tag über Österreich nach Ungarn gefahren. In Ungarn haben wir dann gezeltet. Hier kam dann die Polizei und wollte wissen, was wir machen.

Angekommen sind wir 17 Uhr Ortszeit in Atel. Ich habe den Bus ausgeladen und schön Abendbrot gekocht. Am nächsten Tag haben wir auf dem Hof gearbeitet und am Abend Volleyball gespielt und am Lagerfeuer gesessen.“ Björn K.

„Am ersten Tag war ich sehr nachdenklich, da ich unseren Hofhund in Deutschland zurück lassen musste. Wir fuhren über Bayern nach Österreich und dann nach Ungarn. Hier mussten wir unsere Zelte im Dunkeln aufbauen. Am nächsten Tag sind wir schon um 6 Uhr aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und sind über viele kleine Dörfer bis nach Atel gefahren. An der rumänischen Grenze wurden wir nett aufgenommen. Ich konnte mir Rumänien nicht vorstellen aber hier ist es sehr dreckig auf den Straßen.

Am nächsten Tag haben wir dann aufgeräumt, Holundern gepflückt und noch einige andere Sachen.“ Farella B.

„Die Fahrt nach Rumänien war sehr lang und ich war sehr müde. Die letzten zwei Stunden nach Atel haben sich sehr gezogen. Am Haus habe ich bisher das Dach nach Löchern überprüft und alte und kaputte Ziegeln ausgetauscht“, berichtet Philipp S.
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