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Fr, 11:39 Uhr
14.07.2017
Mehr als die Speichermöglichkeit für Urlaubsfotos:

Datenspeicherung per Cloud

Inzwischen ist den meisten Menschen die Speicherung von Daten in sogenannten Clouds durchaus ein Begriff. Oft ist die erste Assoziation dabei das Speichern von Bildern, die durch die gemeinsame Cloud von mehreren Endgeräten angesehen werden können. Doch diese Form der Datenspeicherung bietet deutlich mehr Möglichkeiten...



Der Begriff Cloud bedeutet Wolke und beschreibt eine Verbindung verschiedener Computer oder anderer Endgeräte, welche es ermöglicht, von den verschiedenen Geräten auf die Daten in der Datenwolke zuzugreifen. Sobald Geräte per Cloud miteinander verbunden sind, können User Daten über den Laptop, das Smartphone oder das Tablet abrufen. Dadurch wird der Zugriff deutlich erleichtert, denn das Senden der Dateien von einem Gerät zum anderen entfällt.

Public Clouds beliebt im Privatgebrauch

Für den einzelnen User liegen die Vorteile der Cloud auf der Hand: Handyaufnahmen aus dem letzten Urlaub lassen sich deutlich besser auf dem Laptop oder dem SmartTV vorführen als auf dem vergleichsweise kleinen Handydisplay. Dazu bedienen sich Privatpersonen meist sogenannter Public Clouds. Anders als der Begriff vermuten lässt, erlaubt ein Public Cloud Service nicht, dass die Daten frei zugänglich sind, sondern bedeutet lediglich, dass der Dienst von dem jeweiligen Anbieter des Service verwaltet wird. Zu den bekanntesten Anbietern gehört beispielsweise Dropbox.

Private Clouds ideal für Unternehmen

In Unternehmen gelten selbstverständlich andere Ansprüche als bei Privatpersonen. Es gibt größere Datenmengen, mehr vernetzte Geräte, verschiedene Nutzer und nicht zuletzt sind die Ansprüche an die Sicherheit der Cloud deutlich höher. Daher nutzen viele Unternehmen inzwischen Private Cloud Services. Diese Art der Cloud unterscheidet sich von der Public Cloud dadurch, dass die Private Cloud einzig und allein von einem Unternehmen genutzt und verwaltet wird und dabei lediglich durch den Anbieter gehostet wird. Es gilt dabei unbedingt zu bedenken, dass je nach Standort des Servers auch die jeweilige Rechtsprechung gilt und es daher zu Unterschieden beim Datenschutzgesetz kommen kann. Daher greifen deutsche Unternehmen auch gerne auf Anbieter zurück, deren Server in Deutschland liegen, wie beispielsweise Vater Cloud, dessen Rechenzentren sich in Hamburg und Kiel befinden.

Hybrid Cloud Kombi aus Private und Public

Zwar sind Private Clouds bei Unternehmen durchaus beliebt, aber nicht alle Bereiche der Datenspeicherung erfordern die hohen Sicherheitsstandards der Private Cloud. Durch die Nutzung einer Hybrid Cloud kann entschieden werden, für welche Bereiche ein Public Cloud Service ausreicht. Besonders sensible Daten sollten bestmöglich gesichert werden, weniger sensible Daten können durch die Nutzung eines Public Cloud Dienstes besser für viele Mitarbeiter zugänglich gemacht werden. Bild: © istock.com/ngkaki
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