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23.09.2016
Forum:

Auch in Nordhausen? Dieselfahrverbot

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gehört zu den konsequentesten und aktivsten Gegnern von umwelt- und gesundheitsschädlichen Betrügereien deutscher und ausländischer Autokonzerne. In Düsseldorf setzte sie nun gerichtlich ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge durch http://www.deutschlandfunk.de/deutsche-umwelthilfe-klage-wegen-luftverschmutzung-in.697.de.html?dram:article_id=365845. Die Behörden müssen nun handeln. Wann folgt Nordhausen, fragt ein Leser der nnz...


Schon länger dürften vor allem deutsche Autokonzerne bitter bereuen, Kunden, Umwelt und Aktionäre mit profit- aber nicht regelkonformer Software betrogen zu haben. Nicht nur auf die VW-Konzernmutter kommen immer neue Milliardenforderungen zu, auch Daimler Benz, jetzt auch Audi, Fiat, Opel und andere sehen sich im In- und Ausland mit unangenehmen Forderungen und Klagen konfrontiert.

Zumindest einzelne VW-Kunden konnten sogar die Rücknahme des erworbenen umweltschädlichen Fahrzeuges durch den Händler gerichtlich durchsetzen, der es ihnen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen verkauft hatte. - Irgendwie haben sich die Jungs in Nadelstreifen diesmal verzockt. Scheinbar zumindest.

Leider sind die Abgase von weltweit Millionen manipulierter Autos in zum Teil mehrfacher Höhe, als von den Herstellern angegeben, in die Umwelt gelangt und sie gelangen weiterhin in die Umwelt. Sie lassen sich nicht aus den ökologischen Kreisläufen zurückholen. Ich persönlich hoffe, dass den Konzernen auch der angerichtete ökologische Schaden ebenso noch in Rechnung gestellt werden kann, wie die nachweisbaren gesundheitlichen Schäden, die die zum Teil mehrfach überhöhten NOx-Werte in zahlreichen Städten anrichten. Entsorgt ein Bürger ein paar Milliliter Öl in die Umwelt und wird erwischt, wird es für ihn teuer.

Die Autokonzerne aber haben Mensch und Umwelt weltweit hunderttausende Tonnen giftiger Abgase zusätzlich zugemutet. Und sie sollen dafür nicht bezahlen? Niemals.

Letztlich machen die Konzerne nichts anderes, als das, was wir im DDR-Staatsbürgerkundeunterricht oder in Marxismus-Leninismus gelernt haben: Für ihren wirtschaftlichen Erfolg, sind ihnen Leben und Gesundheit der Menschheit scheißegal, es sei denn, sie profitieren davon. Jedes Werbeplakat muss daher mehr als einmal hinterfragt werden.

Apropos NOx-begaste Städte: Die Deutsche Umwelthilfe, die mit wohltuender Gnadenlosigkeit schon Ermittlungen gegen die Softwaremanipulationen von Autoherstellern anstrengte (http://www.duh.de/3873.html), hat nun einen weiteren juristischen Erfolg erzielt: Richter verpflichteten die Stadt Düsseldorf, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge auszusprechen. Gegen weitere Städte laufen Klagen, da sie es nicht schaffen, die z.T. mehrfach überhöhten Stickoxidwerte zu senken. Wenn also demnächst tausende Dieselbesitzer nicht mehr ihre Fahrzeuge nutzen dürfen, dann haben sie das zum Teil wieder den Autokonzernen zu verdanken. Denn dass die Grenzwerte trotz der strengen Euronormen in zahlreichen Städten drastisch überschritten werden, ließ schon bei manchem kritische Fragen nach der Ursache aufkommen: Nun haben wir wenigstens eine Antwort. Sie lautet Abgasskandal.

Ich persönlich bin der Meinung, dass jede Stadt an erster Stelle die Gesundheit und Sicherheit ihrer Bürger im Auge haben muss. Nordhausen sollte daher, ein NOx-Messnetz einrichten, am besten mit den Schwerpunkten Schulen, Kindergärten und Einkaufszentren.

Notwendigenfalls sollten auch in Nordhausen Fahrverbote ausgesprochen werden. Zurzeit gibt es einen Messpunkt der TLUG in der Arnoldstraße: http://www.tlug-jena.de/luftaktuell/ls_messdaten.php?size=-2&mo_id=9417. Möglicherweise ist die Stadt aber lokalklimatisch begünstigt. Leider könnten am Ende wieder die Autokonzerne und deren smarte Händler die lachenden Dritten sein. Denn angeblich liegen schon Pläne für den „wirklich sauberen“ Diesel in der Schublade, und natürlich Entwürfe für Werbeplakate mit verführerischen Familienkutschen vor rauschenden Wasserfällen und Traumstränden. Und bestimmt haben Müller, Zetsche, Satdler & Co schon die ersten Lobbyisten in die Spur gesetzt, die die Politik um eine neue Abwrackprämie ersuchen: Denn schließlich sind ja die Dreckschleudern der vergangenen Baujahre untragbar geworden.
Bodo Schwarzberg
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

23.09.2016, 08.42 Uhr
Flitzpiepe | Das ist doch weltfremd
Wie soll das aussehen?
Hat dann jede Stadt an ihren Einfallsstraßen Schlagbäume aufzustellen und bei jedem einzelnen Auto werden die Fahrzeugdaten manuell kontrolliert und dann dürfen die Schummlerautos nicht rein?
Oder automatisiert jedes Auto scannen und die Bußgeldbescheide verschicken? Dann kommt wieder der Aufschrei 'Datenschutz'.
Das würde alles Jahre dauern, bis das organisiert wäre. Ganz abgesehen von den Klagen dann wieder dagegen.
Mann, Mann, Mann - ich glaube der Deutschen Umwelthilfe sollte erstmal geholfen werden.

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23.09.2016, 09.29 Uhr
henry12 | Dieselfahrverbot ?
Wäre es denn grundsätzlich nicht sinnvoller, Verkehrsströme intelligenter zu lenken, als nach dem starren System der Ampelschaltungen zu verfahren ? Gerade beim ständigen Anhalten, im Leerlauf oder beim Anfahren entsteht doch mehr
Ausstoß von Schadstoffen.

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23.09.2016, 09.56 Uhr
Flitzpiepe | Zulassung entziehen
Den betroffenen Dieselfahrzeugen könnte nur generell die Zulassung entzogen werden, wenn sie nicht umgerüstet worden sind.
Nur wird das nie passieren, weil die Lobbyisten bei der Regierung schon dafür sorgen werden. VW und andere könnten sonst zumachen.
Mich würde mal interessieren, wie dieser Skandal abgelaufen wäre, wenn wir CETA und TTIP schon hätten.

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23.09.2016, 10.03 Uhr
Flitzpiepe | VW selber ist schon überfordert
Selbst VW hat ja schon selber keinen Überblick mehr über ihre hergestellten Fahrzeuge. Ich habe z.B. einen Brief bekommen, dass ich einen Termin zur Umrüstung meines Diesels bekommen werde.
Nur habe ich einen Benziner!!! :-D

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23.09.2016, 10.05 Uhr
BertH | Dieselfahrverbot
Sehr geehrter Herr Schwarzberg,

haben Sie eigentlich mal darüber nachgedacht, was Sie da fordern? Keine Dieselfahrzeuge in der Stadt würde bedeuten, das alle Waren und Güter wieder mit Pferdekutschen u. Ochsenkarren in die Stadt gebracht werden. Besonders gut sieht es aus wenn unsere Feuerwehrleute die Schlauch- u. Leiterwagen wieder selber ziehen, oder der Rettungsdienst. Hoffentlich werden dann auch noch die Einsatzzeiten gehalten. Alle die benannten Fahrzeuge fahren mit Diesel.

Und dann noch die Belästigung der Stadtbürger wenn die lieben Tiere ihren Urin und Kot fallen lassen......
Also bitte erst Nachdenken bevor man sich hier meldet nur um sich zu melden.

Beste Grüße

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23.09.2016, 10.25 Uhr
gosalianer | Diesel
Da steckt sehr viel Wunschdenken in diesem Artikel. Klar sollte sein, dass es ein dauerhaftes Fahrverbot nie geben wird. Auch eine gerechte Strafzahlung gegenüber der Automobilkonzerne wird ausbleiben. Der Automobilsektor spielt in Deutschland eine gewichtige Rolle. Einen spürbaren Schaden wird man ihm kaum zufügen wollen; da möchte sich wohl niemand die Finger verbrennen.

Diesel-Fahrzeuge sind generell Dreckschleudern. Da kann mir jemand noch so viel von "clean Diesel", Partikelfilter, moderne Turbotechnik und geringen Verbrauchswerten erzählen. Ein gewichtiger Grund, weshalb uns der Diesel in Deutschland geradezu aufgedrängt wird, ist der geringere Wertverlust gegenüber einem Benziner. Ab einer bestimmte Laufleistung wird ein Benziner für den Wiederverkauf uninteressant, während ein Diesel weiterhin gut verkauft werden kann. Der Händler kann somit, bspw. einen Leasingrückläufer, besser wiederverkaufen. Mehrfach höhere Umsätze versprechen dem Staat ebenso höhere Steuereinnahmen. Und der Verbraucher bekommt das Fahrzeug günstiger finanziert. Außerdem wird auch er, bei einem Wiederverkauf, einen besseren Preis erzielen als mit einem Benziner.

Die Schuld generell auf die Konzerne zu schieben, ist nicht ganz richtig. Auch wir, die Verbraucher, tragen die Verantwortung dafür, dass der Diesel die Markthoheit erhalten hat. Nicht zuletzt dadurch, weil der Dieselkraftstoff niedriger besteuert wird; was den Markt zusätzlich noch verzerrt. Das schafft natürlich Anreize, sich für einen Diesel zu entscheiden. Die Konzerne reagieren einfach nur auf die dadurch erhöhte Nachfrage und vermarkten den Diesel als saubere und sparsame Alternative. Spätestens mit dem Abgasskandal sollte klar sein, dass dies tatsächlich nur eine Marketingstrategie ist und nicht der Realität entspricht. Trotzdem züchten wir uns weiterhin diese Dreckschleudern und verkaufen sie als sauber, nicht weil sie tatsächlich sauber sind, sondern auch weil der Verbraucher, aufgrund der finanziellen Vorteile, den Diesel als sauber verkauft haben möchte.

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23.09.2016, 10.45 Uhr
Fönix | Sehr geehrter Herr Schwarzberg,
Sehr geehrter Herr Schwarzberg,
Nicht nur die NOX-Emissionen, sondern gleichermaßen auch CO2 und Feinstaubpartikel belasten die Umwelt und stellen darüber hinaus hohe Gesundheitsrisiken dar. Herr Dr. Marangone hat uns schon Anfang der 90-iger Jahre erklärt, das ALLE Feststoffpartikel in der Größenordnung 5 bis 20 Mikrometer lungengängig sind. Dabei reicht es aus, wenn EIN entsprechender Partikel sich in der Lunge festsetzt, um potentiell Lungenkrebs auslösen zu können. Vor diesem Hintergrund sind die "modernen" Benzin-Direkteinspritzer-Motoren mit ihrem immensen Feinstaubausstoß mindestens genauso gesundheitsgefährdend wie Diesel-PKW, die zwar etwas mehr NOX in unsere Atemluft blasen, aber zumindest ab EURO 5 deutlich weniger Feinstaub als die Benziner erzeugen. Auf den gruseligen Schadstoffausstoß der Antriebssysteme von Zügen, Schiffen, Flugzeugen, Baumaschinen und Militärfahrzeugen sei hier nur am Rande verwiesen.
Man muss sich nicht die Füße blutig laufen, um nachhaltiges umweltschutzkonformes Verhalten zu demonstrieren. Viele Menschen sind beruflich und privat auf den Individualverkehr angewiesen. Es wäre meiner Meinung nach deshalb hilfreich, wenn in diesem Zusammenhang auch folgende Aspekte vorrangige Berücksichtigung finden wenn es darum geht, nachhaltige Verkehrs- und Transportsysteme für die Zukunft zu definieren:
• verkehrsaufkommensgerechte Verkehrsführung durch sensorgeführte Ampelanlagen an den Hauptverkehrsadern, wo trotz vorhandener Kontaktschienen überwiegend zeitgesteuert die Verkehrsströme gestoppt werden, um z.B. nicht vorhandenen Linksabbiegern Vorrang einzuräumen
==> ich empfehle jedem interessierten Bürger mal den Verkehr auf der L3080 Richtung Werther zu beobachten, der NDH-stadtauswärts durch die Ampeln an der A38 eingebremst wird !
==> hat eigentlich schon einmal jemand ausgerechnet, wie viel Kraftstoff in Deutschland eingespart werden könnte, wenn flächendeckend durch intelligente variable Verkehrs-führung unnötige Brems-, Beschleunigungs- und Anfahrvorgänge vermieden werden ? Allein das Anfahren und Beschleunigen eines 40-Tonners am Berg in Werther sollte einige Gläser Treibstoff verbrauchen !
==> Auf geht's Herr Wesselak, ein solcher Beitrag zum nachhaltigen Ressourcenmanagement sollte doch für die HS NDH Auftrag und Verpflichtung zugleich sein !!!
• verkehrsaufkommensgerechte Verkehrsführung durch variable Geschwindigkeits-begrenzungen auf Autobahnen und Schnellstraßen unter Berücksichtigung der Straßenverhältnisse und der Witterungsbedingungen
==> die Politik und das BMVI (damals noch BMVBS) haben davon schon vor Jahren geredet - passiert ist bisher nichts, obwohl gerade diese Maßnahme nicht nur Emissionen reduzieren sondern vor allem auch die Sicherheit im Straßenverkehr gewaltig erhöhen könnte !
• verkehrsaufkommensgerechte Verkehrsführung durch Kreisverkehre statt unnötiger Ampelanlagen, wo immer das möglich ist (z.B. Ausfahrten der A38 an der L1011 oder Kreuzung L1011/L3080, so etwas existiert derzeit aber leider nur im Eichsfeld, wo das Straßenbauamt Nordthüringen seinen Sitz hat)
• Reregionalisierung der Herstellung und Verteilung der Waren des täglichen Bedarfs, insbesondere Baustoffe, Lebensmittel und Bekleidung
Erster angenehmer Nebeneffekt der letztgenannten Maßnahme wäre eine Belebung von Industrie, Handel und Gewerbe in den derzeit politisch gewollt strukturell benachteiligten ländlichen Regionen, wo kleine aber flexible Unternehmen mit individueller Produktpalette wieder eine Daseinsberechtigung bekommen würden und damit natürlich auch Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Ich denke da zum Beispiel an Ziegeleien, Sägewerke und Möbelfabriken, Molkereien, Zuckerfabriken, Webereien etc. Weniger Pendler, mehr Zeit für die Familie und für Engagement in der Heimatgemeinde würde vielen Menschen wieder die Lebensqualität zurückgeben, die sie zugunsten der Existenzsicherung für tagelöhnergleiche Anstellungsverhältnisse irgendwo fern der Heimat aufgeben mussten. Die Entwicklung, die die lobbygeführte Politik und ihre handlangernde Beamtengefolgschaft hier in den letzten 20 Jahren initiiert hat ist menschenverachtend und nach meiner Meinung nicht mit §1 des Grundgesetzes vereinbar. Aber das nur nebenbei.
Zweiter angenehmer Nebeneffekt wäre eine deutliche Reduzierung der ausufernden LKW-Ströme auf unserem zerschundenen, unter den aktuellen Bedingungen kaum noch zu erhaltendem Schnellstraßennetz. Das zu realisieren setzt aber voraus, dass dem aktuellen Globalisierungswahn schnellstens ein politisch erzwungenes Ende gesetzt wird und statt dessen Handelsabkommen mit Augenmaß abgeschlossen werden, die den Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern faire Bedingungen bieten statt sie brutal und hemmungslos auszubeuten und die so produzierten Waren mit extrem schadstoffemittierenden Schiffen und Flugzeugen in die hochentwickelten Industrienationen zu transportieren und dort mit gigantischen Gewinnspannen zu verticken. Dieses Treiben der politisch hofierten Großkonzerne hat in meinen Augen auch nichts mit einem auch nur ansatzweise positiv besetzten Begriff Globalisierung zu tun.
Für die betreffenden Länder, politisch stabile und akzeptable Verhältnisse vorausgesetzt, wäre die gleichberechtigte Integration in sinnvolle globale Handelsnetze und die damit verbundene Chance zur Angleichung der Lebensverhältnisse in absehbaren Zeiträumen ein wirkungsvoller Beitrag zur Befriedung der vielen aktuellen Konflikte und würde damit maßgeblich zur Reduzierung von politisch und oder wirtschaftlich motivierten Flüchtlingsströmen beitragen. Ein solches Szenario verdient viel eher den Begriff der Globalisierung, wenn man ihn untrennbar mit einer nachhaltigen Entwicklung verknüpfen will. Dafür hätte Herr Ban und seine Meute aber viel eher das jahrelange Cocooning beenden und viel wirkungsvoller in Erscheinung treten müssen, als er das in den letzten Tagen ansatzweise getan hat.
Mir ist bewusst, dass wir allein mit schadstoffreduziertem Individualverkehr nicht die Welt retten können und insofern habe ich hier meine Argumentation natürlich überzogen. Aber die betreffenden Probleme allein am bösen Dieselmotor abzuarbeiten ist auch nicht der richtige Weg.
Schade, dass Herr Schwarzberg sich hier hinreißen lässt, dem Mainstream der Journaille zu folgen und einen Aspekt eines komplexen Zusammenhangs herauspickt und so interpretiert, als könnte er damit die ganze Angelegenheit aus der Welt schaffen. Nach meiner Wahrnehmung steht das im Gegensatz zu seiner sonstigen, mir persönlich sehr sympathischen Art, die Dinge ganzheitlich zu betrachten und auf dieser Basis auch seine Lösungsansätze entsprechend herauszuarbeiten. Zumal er unermüdlich mit gutem Beispiel vorangeht und nicht nur redet, sondern auch handelt. Das hebt ihn so wohltuend von allen Dauernörglern ab, die auch hier in der nnz ihr Unwesen treiben und die vielen verunsicherten Menschen immer weiter aufhetzen.

Foenix

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23.09.2016, 11.08 Uhr
Kaefer | Das brauchen wir!
....moin, und wieder mal ein beitrag wo alle renter ,nörgler & langweiler sich gegenseitig anfeuern und ihren senf austeilen!
Deutschland will die welt retten ...hat das noch keiner von euch gemerkt? Wen interr. das was nen diesel an abgasen rausbläst ?Keinen ...in asien oder in den urlaubsländern z.b. laufen die stundenlang im leerlauf .... vielleicht sollte da mal angefangen werden.

aber es würde mich nicht wundern wenn die Stadt Nordhausen Fahrverbote für gut befände oder sich daran beteiligt.Da bringt schließlich Geld in die Kasse...
und Knöllchen geil sind sie ja allemal.


Fazit

Wir schaffen das!

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23.09.2016, 11.40 Uhr
gandalf | Nur noch Kopfschütteln
Vielleicht sollte man schonmal Vorschläge sammeln, wo man vor den Toren der Stadt Großparkplätze für all die Autos der Innenstadtbewohner und Firmen oder Institutionen einrichten will, die dann nicht mehr zu Ihren Wohnungen und Büros fahren dürfen. Bereits nach wenigen Stunden dürfte es die ersten Toten geben, weil Feuerwehren, Rettungsdienste oder Polizei nicht mehr Ihren Dienst in der Stadt tun dürften. Herr Schwarzbergs Einsatz für die Umwelt ist richtig und lobenswert..
Aber so einen weltfremden Unsinn braucht kein Mensch!

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23.09.2016, 12.53 Uhr
N. Baxter | der Grüne Bodo
und sein LIeblingsthema: die Automobilmafia.

Wenn ich mal fragen darf, was für ein Modell fahren Sie denn? Bei der Gelegenheit, was für eine Heizung haben Sie in Ihren Heim, wie gut sind Ihre Wände isoliert bzw. was sagt der Energiepass des Wohnhauses?

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23.09.2016, 13.47 Uhr
Nameless | Nur mal so am Rande
Hat sich mal einer der ganzen Aktivisten mit der Herstellung von Diesel und Benzin auseinander gesetzt ???
Dann sollte Ihnen bekannt sein wie hoch der Energetische Mehraufwand für die herstellung von Benzin im vergleich zu Diesel ist.
Das erstmal unzählige Kilowatt an Strom und ein Haufen ungesunder Substanzen zusammen kommen muss um aus Rohöl und Co. Benzin zu bekommen scheint einigen garnicht bewusst zu sein.
Die Umweltbelastung durch 1liter Diesel und 1 Liter Benzin ist unterm Strich nahezu Identisch.

Der einzige Unterschied ist der das man ein Thema braucht um sprechen zu können und somit Künstlich für Aufregung sorgt.

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24.09.2016, 13.14 Uhr
Kritiker2010 | Der "Umwelthilfe" auf den Leim gegangen
Herrn Schwarzbergs Engagement für die Umwelt ist lobenswert prinzipiell lobenswert ist und auch die Tatsache, dass er macht immer mal wieder auf Themen aufmerksam macht, die nicht jeder vor Augen hat.
Aber hier ist er wohl in den Abgasstrahl eines Unternehmens geraten, dass sich als selbst gern als blauer Engel verkauft.

Wenn man sich über die Deutsche Umwelthilfe e. V. informiert erfährt man recht schnell, dass es sich bei dem "gemeinnützigen Verein" strukturell und finanziell wohl eher um ein Unternehmen handelt, dass seine über 80 festen Mitarbeiter auch irgendwie finanzieren muss.

Neben Spenden von Personen und Unternehmen (die in der Vergangenheit auch zweckdienlich getätigt wurden), lebt der Verein von öffentlichen Fördergeldern und von Erpressung ... so nenne zumindest ich kostenpflichtigen Abmahnverfahren im Allgemeinen.

Die geführten Gerichtsverfahren sind für die DUH oft mit finanziellen Erwartungen verbunden oder dienen zumindest der Publicity.

Ich denke deshalb, es gibt seriösere Quellen, um auf sich über aktuelle Umweltthemen zu informieren.

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24.09.2016, 13.47 Uhr
HUKL | Es könnte ganz anders kommen, Herr Schwarzberg!
Ihr fleißiger “Leser“ Bodo Schwarzberg sollte eigentlich beruhigt werden, denn die verantwortlichen Behörden sind nicht nur wegen des strengen Gegenwindes der DUH gerade bestrebt, demnächst eine bisher noch etwas geheim gehaltene zukünftige fast sensationelle Variante des Automarktes freizugeben, ehe sie sämtliche Dieselfahrzeuge stilllegen und verbieten werden!

Die im Endstadium befindlichen Versuche tollkühner junger Konstrukteure haben nämlich vor, die bereits mit großer Freude praktizierten Veränderungen unserer schönen Umwelt mit ihren spargelähnlichen Windrädern auch auf die Straße zu bringen, um neben einem praktisch gesteigerten Energieeffekt gleichzeitig auch für neue, aufregende äußere Akzente zu sorgen, die eine maximale Gesund- und Sicherheit, nicht nur für die Bürger Nordhausens, garantiert und als günstigen Nebeneffekt zusätzlich den hier noch diskutierten Abgasskandal regelrecht vergessen lassen wird!

Planer von Garagen aufgepasst! Die neuen Modelle, bei denen sich die aufgesetzten unterschiedlich hohen mobilen Windräder in Brückennähe ein- und wieder herausziehen lassen, haben neben der aus reinen Solarzellen bestehenden Karosse noch einen verlängerten Stauraum, der als Speicher fungiert und damit selbst bei Windstille, Sonnenfinsternis, wolkenverhangenem Himmel, regnerischen Wetter oder Nachtfahrten die Fahrzeuge jederzeit voll einsatzfähig sind.

Die Entwickler dieser fast schon als revolutionär zu bezeichnenden „Kombi-Variante“ sind somit ein ernster Mitbewerber für das Finden nach den besten Energie- und Umweltlösungen, die sich gegenwärtig fälschlicherweise zu sehr noch auf die sündhaft teuren „Elektrovarianten“ konzentrieren, bei denen vorwiegend importierte Batterien nutzlos durch die Gegend geschleppt werden müssen und bei einer Fahrt über ca. 100 km neben dem emsigen Suchen nach geeigneten „Zapfstellen“ dann auch noch jeweils einige Stunden vor Ort Zeit einplanen sollte, bis der „Tankvorgang“ abgeschlossen ist............

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24.09.2016, 21.04 Uhr
Paulinchen | Hallo Herr Schwarzberg,
..Ihre Bemühungen in Sachen Umwelt in allen Ehren, aber hier mit diesem Artikel, haben Sie nach meiner Bewertung ein Stück weit daneben gegriffen.

Stellen Sie sich mal vor, wir alle müssen unseren Müll demnächst zu Sammelstellen bringen und von dort aus wird er dann auf die Deponie gebracht. Finden Sie das dann noch hygienisch einwandfrei? Schon jetzt haben nicht wenige Bürger ihre Mühen damit, den Müll überhaupt in die für sie bereitstehenden Container zu verbringen. Dann finden Sie Herr Schwarzberg, ganz bestimmt bei Ihren Spaziergängen in Feld, Wald und Flur, noch viel mehr illegale Entsorgungsstellen.

Für ein Mitglied Ihrer Familie benötigen Sie einen Rettungswagen. Von der Leitstelle erfahren Sie dann, der kommt in ca. vier Stunden, da er gerade von zwei Einsätzen hintereinander zurückgekommen ist und nun dringend an die Steckdose muss, um seine Batterie neu zu laden. Unser Notarzt kommt nicht mehr mit dem Heli, aber dafür mit dem Segelflugzeug. Aber zurück muss er laufen?

Herr Schwarzberg, das können Sie doch niemals in Betracht gezogen haben?

Wäre es nicht sinnvoller, dass wir Bürger unseres Landes unserer Regierung bei den nächsten Wahlen ins Stammbuch schreiben, alles daran zusetzen, damit unser Planet von Kriegen befreit wird. Denn hier liegt garantiert ein viel größeres Potenzial, Schadstoffe aus unser aller Luft zu verbannen.
Auch darf man dabei die Tourismusbranche, zu Wasser und in der Luft, keinesfalls außer Acht lassen!! Der Individualverkehr ist bekanntlich (!) der Mückenschiss unter den Abgasverursachern.

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