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Fr, 09:10 Uhr
02.09.2016
Der Herbst naht

Babys auch draußen vor Kälte schützen

Frisch gebackene Eltern genießen gerade noch die schönen Sommermonate mit ihrem Nachwuchs und werdende Mütter und Väter fiebern dem Geburtstermin entgegen. Auch wenn der Sommer gerade noch in vollen Zügen läuft der Herbst rückt immer näher und ist in etwas mehr als einem Monat angekommen...


Im Herbst sollten Babys am besten in mehreren Schichten angezogen werden, um sich anpassen zu können.

Das ist Anlass dafür, dass sich Eltern bereits jetzt Gedanken über die passende Babykleidung machen. Doch wie sollten Eltern ein Baby im Herbst am besten kleiden? Was gehört in den Kleiderschrank und worauf ist gegen Kälte und Nässe besonders zu achten?

Gerade im Herbst ist das Wetter gerne wechselhaft. Ein kühler Wind, verregnete Tage aber auch angenehme Temperaturen um die 20 Grad Celsius kommen hier häufig vor. Daher ist es auch gerade im Herbst besonders wichtig, sich auf unterschiedliche Wetterlagen bei der Babykleidung einzustellen. Was im Kleiderschrank vom Baby nicht fehlen sollte, sind zum Beispiel:
  • Kurz- und Langarmbody,
  • (dünnes) Langarmshirt,
  • Pullover,
  • Baby Strampler (oder Hose),
  • Baumwollstrumpfhosen,
  • Socken,
  • Weste oder dünne Jacke (für wärmere Tage),
  • Warme Jacke, zum Beispiel aus Fleece oder Wolle (für kalte und regnerische Tage),
  • Mütze und
  • Halstuch.
Je nach aktuellem Wetter sind dann mehr und wärmere Kleidungsstücke angebracht oder weniger. Wichtig ist hier, dass Eltern ihre Kleinen mit dem Zwiebellook ausrüsten.

Das heißt, dass das Baby in mehreren Schichten gekleidet sein sollte. Gerade wenn es zum Beispiel an einem frischen Herbsttag mit kühlem Wind erst zum Spaziergang geht und anschließend ins Kaffee oder zu Freunden nach Hause, können die warmen Kleidungsstücke einfach wieder ausgezogen werden. Die letzte „Schicht“ mit Baumwollstrumpfhose und / oder Body ist dann die leichteste Kleidungsschicht, bei der die Kleinen nicht allzu sehr ins Schwitzen kommen.

Tipp: An besonders kalten Tagen sollte man im Kinderwagen auch einen wärmenden Fußsack anbringen, damit das Kind nicht beim Spaziergang auskühlt und friert. Laut Baby-walz.de lassen sich dabei sowohl Winterfußsäcke mit besonderer Fütterung als Universalfußsäcke nutzen.

Wärmebedürftigkeit und Alter

Im Gegensatz zu größeren Kindern und Erwachsenen, können Babys ihre Körpertemperatur noch nicht regulieren. Daher besteht bei Babys speziell auch bei Säuglingen die Gefahr, dass sie unterkühlen. Meinen es die Eltern zu gut mit der warmen Herbstkleidung, kann allerdings auch ein Überhitzen die Folge sein. Gut zu wissen ist in jedem Fall, dass Babys die meiste Körperwärme über ihren Kopf verlieren, da dieser im Verhältnis zum Körper überproportional groß ist.

Daher sollte man nicht nur im Herbst und Winter, sondern auch im milden Frühjahr und warmen Sommer ein Mützchen parat haben. Grund zur Sorge ist zwar in Ordnung, sollte sich aber auch beim ersten Baby in Grenzen halten. Auf der sicheren Seite sollten Eltern in jedem Fall mit dem Zwiebelprinzip fahren, bei dem der Nachwuchs schnell und einfach Kleidungslagen zusätzlich anziehen oder ablegen kann. So ist die Anpassungsfähigkeit an die möglicherweise stark schwankenden Temperaturen schnell und einfach sichergestellt.

Wenn es um die Frage nach dem Alter geht gilt grundsätzlich, dass Kleinkinder die gleichen Bedürfnisse wie Säuglinge haben. Zwar lernt der kleine Körper mit zunehmendem Alter, seine Temperatur selbst zu regulieren. Doch auch bei Kleinkindern ist dies noch nicht besonders gut ausgeprägt. Daher sollte man hier bei der Kleidung keine Abstriche machen: Egal ob Baby oder Kleinkind die richtige Kleidung ist entscheidend, um starkes Frieren und Schwitzen zu vermeiden! Allerdings gibt es einen konkreten Unterschied zwischen den Altersabstufungen. Geht es im Sommer in den Garten, auf den Balkon oder sogar an den Strand, sollte man Babys und Kleinkinder zwar grundsätzlich nicht der Sonne aussetzen hier ist Schatten angesagt. Bei Säuglingen greift die Empfehlung allerdings weiter. Säuglinge sollen gar nicht erst der Mittagshitze ausgesetzt werden.

Auch Mode darf eine Rolle spielen

Mode ist reine Geschmackssache. Bei der Babykleidung gibt es allerdings den grandiosen Unterschied, dass es sich bei den Modehighlights und Modesünden um den Geschmack der Eltern handelt. Süß und niedlich, cool und trendy oder schlicht mit neutralen Farben: In der Fashionwelt der Babys gibt es jede erdenklinge Stilrichtung und zahlreiche Möglichkeiten, um den Nachwuchs einzukleiden. Sicher steht jederzeit im Vordergrund, dass die Babykleidung über bestimmte Eigenschaften verfügen und das Kind im Herbst schön warm halten soll. Wichtige Kriterien für die Babykleidung sind zum Beispiel
  • Materialien aus reiner Baumwolle, da das Material atmungsaktiver ist. So wird Schweißbildung beim Baby verhindert, die bei „zu viel Lagen im Zwiebellok“ entstehen kann. Die Nässe auf Haut und Kleidung kann dann letztendlich zu Kälte und möglicherweise Unterkühlung führen.
  • Mützchen mit dünnerem und dickerem Material. Je nach Wetter und Temperaturen reichen vielleicht schon leichte Mützchen aus. Weht ein kalter Wind, sollte die Mütze allerdings deutlich wärmender sein, da das Baby die Körpertemperatur am schnellsten über den kleinen Kopf verliert.
  • Bodys als Basics in Weiß (und aus Baumwolle). Hier geht es allerdings nicht um das Aussehen, sondern um die gesundheitlichen Aspekte. Als Material, das das Baby direkt auf der Haut trägt, ist die Baumwolle ein atmungsaktiver Stoff. Die Farbe Weiß hingegen weist in der Regel weniger Chemikalien auf, denn je mehr Farbe im Stoff steckt, desto höher ist auch der chemische Anteil an Stoffen durch die Behandlung in der Produktion. Das gilt natürlich jeweils für Kurz- und Langarmbodys.
Tipp: Bei Bodys ist es außerdem hilfreich, wenn die Verarbeitung an den Schultern Druckknöpfe hat. Zwar hat das keinerlei Auswirkung auf Wärme und Kälte das An- und Ausziehen klappt aber meist schneller und wird nicht zur lästigen Qual beim Zwiebellook.

Ein kühler Wind und Nieselregen sind noch lange kein Grund, um sich mit dem Baby in der Wohnung oder im Haus zu verbarrikadieren. Sicher ist ein Spaziergang bei Sonnenschein schöner, doch auch bei unangenehmem Wetter tut die frische Luft Eltern und Kind gut. Wichtig ist hier nur, dass man bei der Babykleidung auf die richtigen Materialien und Ausführungen setzt. Mit dem richtigen Zwiebellook sind dann auch längere Spaziergänge im Freien mit Unterbrechungen in warmen Räumen kein Problem!
Bildquellen: Abbildung 1: © PublicDomainPictures (CC0-Lizenz)/ pixabay.com / Abbildung 2: © kimminjung (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
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