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Mo, 11:46 Uhr
23.05.2016
Feuerwehr aktuell

E-Bike-Batterie explodiert

Ein Feuerwehreinsatz war in Sondershausen notwendig, weil im Borntal eine Batterie explodiert war und es verletzte Personen gab...

Die Polizei wurde am 22.05.2016 gegen 18:12 Uhr durch die Rettungsleitstelle informiert, dass es in Sondershausen, Borntalstraße in einer Wohnung zu der Explosion der Batterie eines E-Bikes gekommen ist. Zu der Zeit hielten sich in der Wohnung zwei Erwachsene und ein vierjähriges Kind auf. In Folge der Explosion kam es zum Freisetzen von Dämpfen und einer starken, stinkenden Rauchentwicklung.

Durch die Feuerwehr wurden die Dämpfe aus der Wohnung geleitet. Die Wohnung ist auf Grund des Ereignisses vorerst nicht nutzbar und renovierungsbedürftig. Der Schaden wird mit ca. 7.000 Euro angegeben.

Die Mutter und das vierjährige Kind wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Über die Ursache der Explosion liegen keine Erkenntnisse vor.
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Kommentare

23.05.2016, 12.23 Uhr
N. Baxter | na super
mich würde mal der Hersteller der Batterie interessieren. Ist nicht unüblich das auch Batterien für Handys, Kameras und Co aus Billigproduktion in den gasförmigen Zustand übergeben...
23.05.2016, 13.41 Uhr
PeterG70 | Vollkommen falsch!!
Es handelt sich bei dem genannten Akku nicht um ein Billigprodukt aus Fernost, der Ersatz kostet mehr (650 eu!!) als manch neue Bikes, die man u.a.beim Discounter kaufen kann. Der Hersteller des Bikes ist eine grosse deutsche Automarke( die auch kleine Autos mit zwei Sitzen baut???)
Das hier kann jeden treffen, unabhängig von Preis und Marke. Im übrigen war der Akku zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal am Ladegerät angeschlossen.
Warum ich DAS weiss??
23.05.2016, 13.56 Uhr
janko | Nicht aufregen, peterG,
es ist hier durchaus üblich, eigene meinungen und vermutungen als unumstößliche tatsache zu präsentieren.
Fangen Sie bloß nicht mit diskutieren an, das wird endlos.
23.05.2016, 14.41 Uhr
tannhäuser | Lebensgefahr
Nicht auszudenken, das wäre nachts in einem zugemüllten Kellerabteil passiert und das Feuer hätte sich ausgebreitet. Dann wäre schlimmstenfalls von Todesopfern zu lesen.

Wer hat versagt? Hersteller und/oder TÜV?
23.05.2016, 14.46 Uhr
PeterG70 | Recht hat er!!
Nein, ich rege mich darüber nicht auf, janko.
Ich finde nur solche"Kommentare" beschämend und mehr als oberflächlich.Als Betroffener kann ich nur bestätigen, das hier drei Menschen ihr Leben hätten lassen können oder zumindestens deren Gesundheit gefährdet war.
Das Ausmaß kann man sich nicht vorstellen, wenn man das selbst nicht erlebt hat. Der Akku ist nicht nur einmal mit Mieterhöhung Stichflammen explodiert, sondern mindestens acht mal.
Und wenn es da einem " Kommentator" eher interessiert, ob der Akku Billigware war, als die Tatsache, daß Frau und Kind um ihr Leben geschrien haben...Dann kann mir nur das Kotzen kommen.
23.05.2016, 15.12 Uhr
PeterG70 | So viel dazu...
Für alle diejenigen( janko, tannhäuser) die das hier wirklich interessiert und die Wahrheit wissen wollen....Ich bin momentan im Nordhäuser Krankenhaus zu finden. Ich bleibe bei meinem Kind. Meine Frau dürfte nach Hause. Eingeliefert wurden wir alle, nicht wie in den Medien angegeben, Frau und Kind.
Auch stehe ich gerne Vertretern von Herstellern und auch Presse Rede und Antwort.
Das hier hätte viel schlimmer ausgehen können.
Die Gefahren müssen aufgedeckt und nicht totgeschwiegen werden.
Damit so etwas nicht wieder passiert....
23.05.2016, 16.04 Uhr
Frank1966 | @janko & peterg70
Ich hoffe das es den Beteiligten an diesem Vorfall gut geht und bis auf den Schreck nichts zurückbleibt.
Ich muß aber auch sagen, wie Ihr auf die Frage mit technischem Hintergrund reagiert ist völlig überzogen.
Was denkt Ihr denn, wird die ermittelnden Behörden interessieren. Natürlich auch der Hersteller des Produkt's, denn nur so können eventuell bestehende Fehlerquellen aufgedeckt werden. Die Frage suggeriert doch auch die Sorge, vor welchem Produkt man sich diesbezüglich vielleicht in Acht nehmen sollte. Also wie gesagt, sehr bedauerlicher Vorfall, aber völlig überzogene Reaktion. Der Hinweis auf ein in Deutschland gefertigtes Markenprodukt, hätte gereicht.
23.05.2016, 16.34 Uhr
Micha123 | Batterie explodiert... Die Gefahren der E-Mobilität.
Beste Wünsche und eine baldige Genesung für Kind und Mutter.
Da hätte sonst was passieren können... .

Aber gut, dass darüber berichtet wird - damit solche Fälle vielleicht verhindert werden können.
Schöne neue "Elektro" Welt. Über Gefahren wird selten gesprochen. Dabei sind es gerade die Lithium-Ionen-Akkumulatoren, welche oft für Schlagzeilen sorgen. Man hat ja auch schon von explodierenden Handys gehört.
Ich gehe davon aus, dass im Elektro Fahrrad auch ein solcher Akku vorhanden war.

Man kann nur hoffen, dass der Hersteller vielleicht für den Schaden aufkommt.
Aber die wissen auch - wie man sich "rausreden" kann und werden ungern Fehler eingestehen.

Bei Wikipedia sollte jeder einmal sich den Artikel durchlesen, was über Gefahren bei Lithium-Ionen-Akkus geschrieben steht.

Die Entwicklung geht rasant voran ist aber bei weitem noch nicht ausgereift.
Durch den politischen Druck - 1 Millionen Elektroautos in Deutschland in den nächsten Jahren zuzulassen - so wird vielleicht auch die Qualität auf der Strecke bleiben.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein - bis es zu großen Schäden durch Elektroautos kommt.

Eine Sache noch am Rande - wenn auch wenig mit dem Thema zu tun... Einmal zum Nachdenken für unsere "grünen" Freunde...
Man will ja durch mehr E-Mobilität - sprich Elektroautos - den Ausstoß von CO2 reduzieren - zum Wohl der Umwelt.
Hört sich vernünftig an... Aber:
Zu welchem Preis?
In einem Bericht hatte ich gesehen, dass die Stoffe, welche zum Bau der Akkus benötigt werden u.a. in Kanada gefördert werden. Dabei kommt es dort schon zu Umweltschäden.
Gelöst werden sie wohl in China - zu Fuß gelangen sie nicht dort hin.
Und weiter werden dann in Japan die Akkus hergestellt... .
Ob sich das alles für die Umwelt rechnet?
Abgesehen davon - wie werden dann die Teile entsorgt? Gibt es dann nicht wieder neue Probleme? (Siehe Atommüll)

Vielleicht sollte man lieber einmal einen Wald anlegen und nicht immer nur Windparks mit vielen vielen Windrädern bauen. Denn bekanntlich wandeln Bäume CO2 in Sauerstoff um... . (Aber der Wald bringt ja kein Geld - zumindest nicht so schnell... .)
Und die 4.000 Euro Förderung für ein Elektroauto - die sollte man in die Forschung stecken!
23.05.2016, 16.58 Uhr
U. Alukard | Möglicherweise habe ich es ja überlesen,
mir fehlen immer noch die genauen Daten des Akkus.
Bitte veröffentlichen Sie die Daten. Auch zum Schutz anderer Besitzer dieser Technik. Den Genesungswünschen schließe ich mich an.
23.05.2016, 19.37 Uhr
tannhäuser | PeterG70
Auch von mir die besten Genesungswünsche für Ihre Familie.

Und Respekt, dass Sie sich hier als direkt Betroffener äußern.

Wenn Sie schreiben, dass das Teil nicht mal an eine Stromquelle angeschlossen war, bestärkt mich das darin, das Haus nicht zu verlassen, wenn ich gerade etwas auflade. Und sei es nur der Rasierapparat.
24.05.2016, 17.09 Uhr
U. Alukard | An Peter G70
Sie schrieben: "Der Akku ist nicht nur einmal mit Mieterhöhung Stichflammen explodiert, sondern mindestens acht mal."

Der eine AKKU ist acht mal explodiert oder habe Sie sich den gleichen AKKU weitere sieben mal gekauft.

Also nach der ersten Explosion hätte ich es gelassen.

Ein bischen seltsam ist das schon wenn Sie dem Leser erzählen wollen, dass ein und der selbe AKKU acht mal hochgeht?

Das Fabrikat wollen Sie auch nicht nennen, ist mir alles sehr suspekt!
25.05.2016, 07.22 Uhr
PeterG70 | Herr/Frau Alukard
Ich habe derzeit bei weitem grössere Sorgen und Probleme, als mich solch von Unwissen strotzenden Kommentaren auseinandersetzen.
Schon in Ihrem eigenen Interesse empfehle ich Ihnen, sich mal mit dem Aufbau und der Technik eines Akkus zu beschäftigen.
Ein normaler Pkw Akku mit 12 V hat z.b sechs Zellen, ein 48 V Akku hat, abgesehen von viel komplexerer Technik, wohl sicherlich mehr.
Hat auch nur eine Zelle davon einen Defekt wie z.b Kurzschluss, kann sie sich entzünden bzw.explodieren. Als mögliche Folge davon, wie nun geschehen, eine Kettenreaktion, bei der nacheinander sich alle Zellen entzündet haben.
Sie sollten sich nicht in einer solchen Weise äußern bzw. darüber urteilen, wenn Ihnen scheinbar schon das Basiswissen fehlt....
Auch sollte es nicht"Mieterhöhung" heissen, sondern " mit meterhohen ".T 9 sei dank.
Und wenn ich hier keinen Typ und Hersteller nenne, hat das seinen Grund. Aus Gründen laufender Ermittlungen kann und darf ich das nicht. Mein "Fingerzeig" auf den Hersteller war allerdings sehr deutlich. Lesen Sie einfach, was ich geschrieben habe, verstehen Sie es...und verfassen bitte keine weiteren unsinnigen Kommentare.
Eine Nennung des Fabrikats ist unerheblich, da dieser nicht aus dem niederpreisigen Segment stammt. Wenn, dann geht eine solche Gefahr von allen derartigen Artikeln aus, um so mehr natürlich von den "billigeren"
Danke noch mal für die Genesungswünsche, wir haben alle wieder das Krankenhaus verlassen. Bis auf einen hohen Sachschaden sollte da nichts über bleiben.
Danke an diejenigen, die uns geholfen haben, unsere Wohnung zu"verlassen"
Keinen Dank an die, die in sicherem Abstand standen, nicht halfen und dies noch als willkommene Belustigung empfanden.
Ebenfalls auch nicht an die, welche hier sinnentfremdet ihr Halbwissen oder Weltanschauung verbreiten mussten.
Da diese "Diskussion" sich oft genug in vollkommen andere Richtungen entwickelt, werde ich mich nicht weiter dazu äußern.
Danke
25.05.2016, 07.33 Uhr
tsnsw | Genesungswünsche an die Familie & Allg. zum Risiko einer Batterie
Zunächst einmal beste Wünsche an die Familie.
Li-Ionen-Batterien sind heute mit vielen Milliarden Stück Bestandteil unseres täglichen Lebens. Alle Batterie-Typen haben ein (Rest-) Risikopotenzial. Möglicherweise ist hier von einem Kurzschluss auszugehen, der in sehr seltenen Fällen von Zelle, System, meist aufgrund einer Beschädigung oder von Extern u.U. entstehen kann. Einmal dann wirklich in Brand geraten, ist das Event, was in Fachkreisen auch Thermal Runaway genannt wird, mit den beschriebenen Risiken bekannt. Offenbar wurde hier beobachtet, wie sich das Feuer dann durch den Akku (Zelle für Zelle) durchgefressen hat. So erklärt sich hier auch mglw. die Wahrnehmung mehrerer „Explosionen“. Bei Fehlerraten im Feld von bis zu 10-8 aber (10 hoch minus acht!!!)! Wenn nicht beschädigt, ist das also eher sehr selten. Hier in dem Fall könnte dies geschehen sein. Wer sich hiervor noch schützen möchte, sollte auf das Powerpaket gut aufpassen. Nicht beschädigen, überhitzen, misshandeln. Das ist logisch. In der Regel ernsthaft den Herstellerhinweisen Folge leisten. Ggf. nicht im direkten Wohnbereich lagern oder laden. Zur abgesicherten Lagerung gibt es schon preiswerte Lösungen wie Lagerboxen. Diese sollten dann alle Risiken und Gefährdungen soweit eindämmen, dass besonders Beschädigungen und solche Events sehr gefahrlos eingedämmt sind. Bei dem Akkupreis eine relativ kleine Zusatzinvestition, die aber auch für die rechtskonforme Beförderung der Batterie tauglich und zulässig ist.
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Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist hiermit beendet.
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