Mo, 18:20 Uhr
11.04.2016
Südharzhalle
Eine neue Sporthalle für Ellrich
Gerade einmal knapp neun Monaten ist her, dass die Richtkrone auf das Dach der Ellricher Südharzhalle gehoben wurde. Am Montag ging die neue Sport- und Mehrzweckhalle nun offiziell in Betrieb…
In Ellrich wurde heute die neue Mehrzweckhalle nach gut einem Jahr Bauzeit eröffnet (Foto: Susanne Schedwill)
Aus Rot und Anthrazit sind in Ellrich Träume gemacht: Denn in diesen Farben präsentiert sich die moderne Südharzhalle. Lange haben die Ellricher von ihrer Sporthalle geträumt und um sie gekämpft.
Über ein Jahrzehnt sollte es am Ende dauern, ehe sie für die Einwohner Thüringens nördlichster Stadt auch Realität werden sollte. Es ist ein bewegender und auch emotionaler Moment, sagte Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) am Montagnachmittag zur Eröffnung. Die Eineinhalb-Felder-Halle sei ein guter Kompromiss, richtete sich Ehrhold in seiner Rede an die vielen Gäste, unter denen auch einige Kreistagsmitglieder saßen.
Denn nach einem jahrelangen Ringen um eine Finanzierungsmöglichkeit für den Bau dieses Objektes brachte der Kreistag im Jahr 2014 die Halle endlich auf den Weg: 2,8 Millionen sollte die abgespeckte Variante kosten. Bauherr war die kreiseigene Service Gesellschaft, der Landkreis wird das Sportgebäude jetzt für 25 Jahre mieten. In knapp 14 Monate war die Halle gebaut.
In Ellrich wurde heute die neue Mehrzweckhalle nach gut einem Jahr Bauzeit eröffnet (Foto: Susanne Schedwill)
Gunnar Reuter, Geschäftsführer der Service Gesellschaft, und Infrastrukturministerin Birgit Keller (Linke) erinnerten in ihren Reden noch einmal an die vielen Varianten, die durchgespielt wurden. Reuther sprach von einer beträchtlichen Geschichte der Halle. Birgit Keller rief den vielen Gästen noch einmal die Bürgerversammlung in Ellrich in Erinnerung. Damals, im Jahr 2013, musste Keller noch als Landrätin den Ellrichern unter Protest verkünden, dass die erhoffte Zwei-Felder-Halle nicht finanzierbar sei.
Eine kleinere Variante, in 15 mal 27 Metern Größe mit angeschlossenem Mehrzweckraum, sollte schließlich die Lösung sein, die man Dank einer 50-prozentigen Förderung aus Sport- und Städtebaumitteln auch finanzieren konnte. Die Stadt Ellrich beteiligte sich mit 100 000 Euro Eigenmitteln an dem Objekt. Die restlichen 1,4 Millionen Euro werden über einen Kredit geschultert. Landrat Matthias Jendricke (SPD) sprach von guten Schulden, denn von dem Bau würden nicht nur die Ellricher profitieren.
Die Mädchen und Jungen der Regelschule, Grundschule und des VfL Ellrich hatten für die Gäste ein Programm zusammengestellt, das die Turnhalle und die neuen Geräte in den Mittelpunkt stellten. Die helle Turnhalle ist topmodern ausgestattet: Sprossenwände und die zwei Hauptbasketballkörbe können elektrisch in und außer Betrieb genommen werden. Für Ballsportarten gibt es eine elektronische Anzeigentafel. Diese Halle ist ein neues Aushängeschild für unsere Stadt, betonte Uwe Schabacker, Vereinschef des VfL Ellrich, dessen Mitglieder in den Räumen trainieren werden.
Auch das Umfeld der Halle wurde komplett neu gestaltet. Die neuen Parkplätze sind dank einer Brücke über den Rosenbach schnell erreichbar. Einzig der beleuchtete Schriftzug am Giebel des Gebäudes fehlt noch. Doch der soll in den nächsten Tagen auch montiert sein. Warten hat man in Ellrich in den vergangenen zehn Jahren gelernt.
Susanne Schedwill
Autor: red
In Ellrich wurde heute die neue Mehrzweckhalle nach gut einem Jahr Bauzeit eröffnet (Foto: Susanne Schedwill)
Aus Rot und Anthrazit sind in Ellrich Träume gemacht: Denn in diesen Farben präsentiert sich die moderne Südharzhalle. Lange haben die Ellricher von ihrer Sporthalle geträumt und um sie gekämpft.
Über ein Jahrzehnt sollte es am Ende dauern, ehe sie für die Einwohner Thüringens nördlichster Stadt auch Realität werden sollte. Es ist ein bewegender und auch emotionaler Moment, sagte Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) am Montagnachmittag zur Eröffnung. Die Eineinhalb-Felder-Halle sei ein guter Kompromiss, richtete sich Ehrhold in seiner Rede an die vielen Gäste, unter denen auch einige Kreistagsmitglieder saßen.
Denn nach einem jahrelangen Ringen um eine Finanzierungsmöglichkeit für den Bau dieses Objektes brachte der Kreistag im Jahr 2014 die Halle endlich auf den Weg: 2,8 Millionen sollte die abgespeckte Variante kosten. Bauherr war die kreiseigene Service Gesellschaft, der Landkreis wird das Sportgebäude jetzt für 25 Jahre mieten. In knapp 14 Monate war die Halle gebaut.
In Ellrich wurde heute die neue Mehrzweckhalle nach gut einem Jahr Bauzeit eröffnet (Foto: Susanne Schedwill)
Gunnar Reuter, Geschäftsführer der Service Gesellschaft, und Infrastrukturministerin Birgit Keller (Linke) erinnerten in ihren Reden noch einmal an die vielen Varianten, die durchgespielt wurden. Reuther sprach von einer beträchtlichen Geschichte der Halle. Birgit Keller rief den vielen Gästen noch einmal die Bürgerversammlung in Ellrich in Erinnerung. Damals, im Jahr 2013, musste Keller noch als Landrätin den Ellrichern unter Protest verkünden, dass die erhoffte Zwei-Felder-Halle nicht finanzierbar sei.
Eine kleinere Variante, in 15 mal 27 Metern Größe mit angeschlossenem Mehrzweckraum, sollte schließlich die Lösung sein, die man Dank einer 50-prozentigen Förderung aus Sport- und Städtebaumitteln auch finanzieren konnte. Die Stadt Ellrich beteiligte sich mit 100 000 Euro Eigenmitteln an dem Objekt. Die restlichen 1,4 Millionen Euro werden über einen Kredit geschultert. Landrat Matthias Jendricke (SPD) sprach von guten Schulden, denn von dem Bau würden nicht nur die Ellricher profitieren.
Die Mädchen und Jungen der Regelschule, Grundschule und des VfL Ellrich hatten für die Gäste ein Programm zusammengestellt, das die Turnhalle und die neuen Geräte in den Mittelpunkt stellten. Die helle Turnhalle ist topmodern ausgestattet: Sprossenwände und die zwei Hauptbasketballkörbe können elektrisch in und außer Betrieb genommen werden. Für Ballsportarten gibt es eine elektronische Anzeigentafel. Diese Halle ist ein neues Aushängeschild für unsere Stadt, betonte Uwe Schabacker, Vereinschef des VfL Ellrich, dessen Mitglieder in den Räumen trainieren werden.
Auch das Umfeld der Halle wurde komplett neu gestaltet. Die neuen Parkplätze sind dank einer Brücke über den Rosenbach schnell erreichbar. Einzig der beleuchtete Schriftzug am Giebel des Gebäudes fehlt noch. Doch der soll in den nächsten Tagen auch montiert sein. Warten hat man in Ellrich in den vergangenen zehn Jahren gelernt.
Susanne Schedwill

































