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Mo, 11:54 Uhr
02.02.2015

Bus und Bahn werden teurer

Am 1. März treten neue Tarife für den Stadt- und Regionalverkehr in Nordhausen und geänderte Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen in Kraft. Die Verkehrsbetriebe begründen die Erhöhung wegen "enorm gestiegener Kosten"...

„Die Preise für alle Fahrscheinarten werden angehoben. Für einen Einzelfahrschein in der Tarifzone 1 bezahlen die Fahrgäste dann zum Beispiel 1,60 Euro statt bisher 1,50 Euro“, teilt Thorsten Schwarz, Betriebsleiter Busverkehr mit. Zuletzt gab es eine Tarifanpassung bei den Nordhäuser Verkehrsbetrieben zum 1. Januar 2013, wobei hier nur die Tickets im Stadtverkehr angehoben wurden.

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Auch die Einbindung von Gudersleben und Mauderode in den Zonentarif ist vorgesehen, wodurch der Tarif insgesamt eindeutiger und kundenfreundlicher wird. Weiterhin ist die Einführung einer Tagesnetzkarte geplant, um einen „Universalfahrschein“ für den Stadt- und Regionalverkehr anzubieten. In diesem Zuge entfällt die gering genutzte Tages- und Familienkarte des Stadtverkehres.

„Die Erhöhung der Einnahmen ist für das Unternehmen wichtig, um zumindest einen Teil der enorm gestiegenen Kosten, besonders für Diesel, Material und Personal, auszugleichen. Weiterhin soll auch in Zukunft den Fahrgästen der Stadt Nordhausen sowie der eingemeindeten Orte ein attraktiver ÖPNV angeboten werden. Die Mobilität der Einwohner zu erhalten, ist unser Ziel. Das geht nicht ohne Preisanpassung“, so Schwarz weiter. Jedes öffentliche Verkehrsunternehmen ist verpflichtet, in regelmäßigen Abständen seine Tarife anzupassen.

Bis zum 28.02.2015 können Fahrscheine noch zum gültigen Preis erworben werden. Nach Inkrafttreten der neuen Tarife können alte Fahrscheine innerhalb von 4 Wochen bis zum 28.03.2015 abgefahren werden. Zu viel gekaufte und nicht entwertete Fahrscheine (insbesondere Wochen- und Monatskarten) werden bis zum 27.02.2015 zurückgenommen. Dazu bieten die Verkehrsbetriebe den Kunden in der Südharz-Galerie, in der Stadtinformation und in der Echte Nordhäuser Marktpassage die Möglichkeit. Die Termine können in den nächsten Tagen der Presse entnommen werden.

Nach Inkrafttreten der neuen Tarife zum 01.03.2015 sind die Rücknahme und der Umtausch alter Fahrscheine ausgeschlossen. Die Verkehrsbetriebe weisen ausdrücklich darauf hin, dass für den Zeitraum bis zum Tarifwechsel nicht mehr Fahrscheine gekauft werden sollten, als erforderlich.

Fahrscheine mit den neuen Preisen gibt es ab 01.03.2015 an den Fahrscheinautomaten und ab 02.03.2015 in den Fahrscheinagenturen der Verkehrsbetriebe.

Weitere Informationen zu Tarifen und Tarifbestimmungen unter ( 03631 639-132 oder -133 und im Internet unter www.verkehrsbetriebe-nordhausen.de.
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Kommentare

02.02.2015, 13.26 Uhr
Sigmund | War doch klar.
nachdem die damen und herren der politischen elite massen von euro in den sand gesetzt haben, muss nun wieder einmal der BÜRGER herhalten. vor allem die begründung muss man sich auf der zunge zergehen lassen, da heißt es: „Weiterhin soll auch in Zukunft den Fahrgästen der Stadt Nordhausen sowie der eingemeindeten Orte ein attraktiver ÖPNV angeboten werden. Die Mobilität der Einwohner zu erhalten, ist unser Ziel. Das geht nicht ohne Preisanpassung“.
die preise werden also nur zum WOHLE der bevölkerung angehoben, wenn das kein witz ist, dann weiß ich nicht? man sagt doch immer es gibt keine kollektiv bestrafung, für die stadträte gilt das unangefochten, wenn sie steuergelder in den sand setzen, wird niemand zur verantwortung gezogen. die stadträte lachen sich eins ins fäustchen.
wie sieht es aber mit der bevölkerung aus? Sie wird mit preiserhöhungen für das versagen der politiker/innen bestraft, wenn das keine kollektiv bestrafung ist? aber der Naive bürger hat sich an dererlei vorgehensweise schon so gewöhnt, dass er alles ohne murren hinnimmt.

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02.02.2015, 13.47 Uhr
BKA_009 | Recht hat er
Leider hat Ratsknecht absolut recht :-( Dort kann man nichts hinzufügen ...Leute die sich mit Feder wie einem "Bürgerhaus" etc. schmücken , welches übrigens immer noch keine funktionierende Cafeteria hat, sind für solche Preisanstiege leider verantwortlich. Die Bürger müssen´s wieder mal ausbaden.

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02.02.2015, 13.50 Uhr
Bleistift und Lineal | ich finde die preiserhöhung für die straßenbahn...
...zum wohle der bürger absolut begründet.

ich meine, wer damit argumentiert, dass es wichtig ist, die mobilität der bürger zu erhalten und deshalb die straßenbahn abends und am wochenende nur noch alle 30 minuten fahren lässt, für den ist es auch logisch, zum wohlergehen der bürger die preise zu erhöhen. ist doch klar.

tipp an die verkehrsbetriebe: niemals logik-rätsel zu lösen versuchen.

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02.02.2015, 13.54 Uhr
Paulinchen | Dann ist ja ...
...die Fahrt für eine vierköpfige Familie von NDH/ Nord zur Südharz-Galerie billiger mit dem Auto, als mit der Straba!

So wird die Luft in der Stadt auch sauber, wenn ich dann einmal mit der Familie im Auto sitze, dann kann ich auch gleich über die Stadt und Landkreisgrenze hinaus, zum Einkauf fahren. Meist ist ja dort das Angebot auch reichhaltiger.

Füllt das dann die Steuerkasse der Stadt? Wenn nicht, dann würde es mich freuen, denn dann wird vielleicht mal über einen Personalabbau dort nachgedacht.

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02.02.2015, 13.57 Uhr
Nörgler | Nachgedacht
Hat denn mal jemand darüber nachgedacht, dass auch die Mitarbeiter der Stadtwerke (glücklicherweise) nach Tarif bezahlt werden? Dass es Tarifsteigerungen in den vergangenen Jahren gab, dass Energiekosten in den zwei Jahren gestiegen sind?

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02.02.2015, 17.59 Uhr
unpolitisch47 | Info für Dauernörgler
Nur zur Info. Der Stadtrat hat natürlich versucht, die Preise trotz Tariferhöhung, höheren Kosten für Energie etc. konstant zu halten. Leider ist der Kopierer kaputt und so konnte kein Geld nachgedruckt werden, mit dem man hätte das e höheren Klassen stein keine mündigeren können. Daher dann doch die Preisanpassung.

Leute, nur fordern geht nicht. Was hätte denn eurer Meinung nach getan werden können? Und jetzt kommt nicht wieder mit dem Bürgerhaus. Das ist nunmal da und kann leider nicht mehr abgebaut werden.

Wer die öffentliche Diskussion verfolgt, weiß genau, dass auch ohne Bürgerhaus immer noch ein ordentliches Defizit im Haushalt wäre. Das Haus ist an der Misere nicht schuld, es ist offensichtlich aber die einfachste Erklärung für alles, die nicht tiefer nachdenken wollen.

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02.02.2015, 21.12 Uhr
elektriker | die mobilitäterätä erhalten,
ist doch gut .wer sich bewegt bis ins hohe alter ist gesund und liegt dem staat nicht auf der tasche. mehr geld kann nicht eingespart werden.

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03.02.2015, 12.55 Uhr
henyklein | Logisch
"dass auch ohne Bürgerhaus immer noch ein ordentliches Defizit im Haushalt wäre"

Ich war kürzlich auf der Bank. Mein Berater sagte mir, dass auch ohne den letzten Kredit für den neuen gebogenen 180-cm-Fernseher meine Finanzsituation trotzdem defizitär gewesen wäre. Dem ist nichts hinzuzufügen.

;)

Henry

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