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Do, 15:11 Uhr
15.01.2015

Mehr Komasäufer im Landkreis Nordhausen

Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. Im Landkreis Nordhausen landeten im Jahr 2013 wieder mehr jugendliche Komasäufer in einer Klinik...

Komasaufen nimmt zu (Foto: DAK) Komasaufen nimmt zu (Foto: DAK)
Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 12 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Die bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen einen Anstieg der Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 50 Prozent. Zum Vergleich: im Jahr 2003 als die Daten erstmals erhoben wurden, gab es hier nur 4 Betroffene.

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Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region 12 Kinder in einer Klinik behandelt werden.

„Bundesweit zeichnet sich beim Rauschtrinken eine erste Trendwende ab. Ich hoffe, dass wir diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig erreichen“, sagt Jörn Sola, Chef der DAK-Gesundheit in Nordhausen. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau Kunst gegen Komasaufen“ in fort.

Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.

An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Die Aktion wird von der Landesregierung unterstützt. Die regionale Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Bodo Ramelow persönlich übernommen.
Autor: nnz

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