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Di, 15:46 Uhr
05.08.2014

Stadtförster Axel Axt: Gefahr ist erkannt!

„Wir haben die Gefahr erkannt und gehandelt“, antwortete Stadtförster Axel Axt auf unseren Beitrag „Die Gefahr kommt von oben“. Axt hofft, dass noch in dieser Woche gehandelt wird. Kurt Frank berichtet...

Nordhausen. Die Gefahr stellt sich in Gestalt eines alten Ahornbaumes dar, der sich im Grimmel befindet. Nahe dem Bäckerladen, dem Norma-Markt bzw. der Sparkasse stehend, ist der Baumveteran nicht zu übersehen.

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Auf sein hohes Alter lassen die dicken abgestorbenen Äste schließen. Jede Minute kann einer abbrechen. Wer sich als Passant gerade darunter befindet, hat Pech gehabt. Es kann auch ein Auto treffen, das sich auf dem Parkplatz darunter befindet.

Der Baum, lässt der Stadtförster wissen, befinde sich in privater Hand. Vor langer Zeit sei er gepflanzt worden. Man habe, so Axt, den Eigentümer angeschrieben. Der versicherte, eine Firma zu beauftragen, um das Totholz zu entfernen, nicht aber den Baum. „Ich werde mich weiter um die Angelegenheit kümmern“, bekräftigte Axel Axt. Die Fläche soll ursprünglich der ehemaligen Reinigungsfirma Schencke gehört haben.

Gefahr erkannt (Foto: Kurt Frank) Gefahr erkannt (Foto: Kurt Frank)
Dieser uralte Ahorn-Baum im Grimmel mit den vielen abgestorbenen Ästen befindet sich in Privatbesitz, teilt Stadtförster Axel Axt mit. Er habe den Eigentümer angeschrieben, das Totholz zu beseitigen. Der habe ihm versichert, eine Firma damit zu beauftragen.

In regelmäßigen Abständen findet sich in der Yorckstraße, Ecke Hardenbergstraße, und auf den Bürgersteigen vor und hinter den hübschen Wohnblocks der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) mit den hellen Fassaden ein Mann ein. Bewaffnet mit Gasflasche und Bunsenbrenner geht er Grünzeug aller Schattierungen an. Wie heute Vormittag geschehen. Aus Grün wird Schwarz. Für den Moment kein schöner Anblick. Der währt nicht lange. Schon nach kurzer Zeit grünt und sprießt es wieder.

Ist das so gewollt, fragten wir bei der WBG an. Klaus Huhle, Teamleiter Wohnungswarte, zuständig für den Grünbereich und für die Objekt-Dienstleister, klärt auf: In den Verträgen mit den Dienstleistern der WBG ist enthalten, ob sie manuell, maschinell, chemisch oder thermisch pflegen. Wo sich Gullys oder Gossen befinden, dürfe man die chemische Keule nicht schwingen. Um Grundwasser nicht zu verunreinigen.

Selbst ist der Mann (Foto: Kurt Frank) Selbst ist der Mann (Foto: Kurt Frank)
Günther Tritt mit dem Bunsenbrenner heute Vormittag am Werk. In regelmäßigen Abständen geht er Grünzeug aller Schattierungen zu Leibe. Das Ergebnis hält nicht allzu lang an. Die schwarzen Flecken im Erdreich beginnen alsbald wieder zu grünen.

Natürlich, räumt Huhle ein, wisse man, dass nach dem Bunsenbrenner-Einsatz das Ergebnis nicht lange anhalte. Die Firmen überlegten sich gut, welche Variante für sie die kostengünstigere sei. Wo Mieter die Pflege manuell selbst erledigen, mache sich das optisch eindrucksvoll bemerkbar. Wie in der Hardenbergstraße 18.
Autor: red

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