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Mo, 13:05 Uhr
12.05.2014

Programm(e) vorgestellt

Heute stellte die CDU des Landkreises Nordhausen die Themen für ihren Wahlkampf zum 25. Mai vor. Dass dieser Termin mit dem Besuch von Frau Merkel in Eisenach zusammenfällt, ist mehr oder weniger Zufall...

Zeh, Primas (Foto: nnz) Zeh, Primas (Foto: nnz)

„Themen, die bewegen, sind zum Beispiel ein starker Landkreis Nordhausen mit einer starken Wirtschaft und einer sicheren Zukunft für die Menschen, die hier leben und arbeiten“, leitete Kreisvorsitzender Dr. Klaus Zeh ein. Interessant beim Wirtschaftsteil ist die Forderung, keine neuen Gipsaufschlüsse hinzunehmen, jedoch soll es schnellere Genehmigungsverfahren bei Neuansiedlungen von Unternehmen im Landkreis geben. Nach derzeitigem Stand sei ein Neuaufschluss nur dann möglich, wenn die untere Naturschutzbehörde dazu eine Ausnahmegenehmigung erteile, was de facto nicht der Fall sein wird.

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Konkreter wurde dann Egon Primas: „Wir wollen stärkste Kraft im Landkreis und in den Kommunen werden. Dazu konnten wir 307 Kandidaten mit und ohne Parteibuch gewinnen.“ Die CDU favorisiert darüber hinaus die freien Träger bei Bildung - auch bei Förderschulen und spricht sich nicht für eine Chancengleichheit, sondern für eine Chancengerechtigkeit aus. Damit gehen die Christdemokraten auf Konfrontationskurs zum Inkulsionsbestreben der SPD in Thüringen.

Unterstützung gibt es für die Ilfelder Ideen, ein christliches Gymnasium im Südharzort zu etablieren. Hier wäre von Beginn der Überlegungen an eine überregionale Ausstrahlung ins Auge zu fassen. Darüber hinaus sollen Schulen in Trägerschaft des Landkreises durch die Service-Gesellschaft weiter saniert, ein Erfolg der CDU, die die Entwicklung der Service ins Gespräch gebracht habe. Allerdings: Nicht vier oder fünf Schulen sollen es sein, sondern wo es am dringendsten ist. Zum Beispiel beim Gymnasium Bleicherode (Sanierung im Inneren) oder beim Humboldt-Gymnasium in Nordhausen. Zur Bildungslandschaft gehört für die Christdemokratie im Landkreis Nordhausen auch und besonders die Fachhochschlule, über deren Status sich derzeit jede Diskussion verbiete.

Ein Thema noch für Egon Primas ist das IFA-Museum in Nordhausen. Das soll in die förderfähige Kulturlandschaft mit einbezogen werden, und sei genauso wichtig wie die Unterstützung für Wacker Nordhausen oder andere Sportvereine.

Aus Sicht der Stadt-CDU bietet sich mit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung auch die Möglichkeit an, Rückkehrer zu gewinnen. Fachleute, die einst in die „weite Welt“ zogen, wieder für die Heimat zu begeistern. Hier allerdings ist auch die Wirtschaft gefragt und muss über ihre "Konditionen" nachdenken.

Neben der Wirtschaft steht die Entwicklung der Nordhäuser Altstadt im Fokus der Nordhäuser CDU, inklusive der Öffnung des Mühlgrabens. Es gibt also viel zu tun. Was alles, das ist in den Programme der CDU nachzulesen. Summa summarum: Wir sind für einen starken Landkreis mit einer starken Kreisstadt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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