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Mi, 10:57 Uhr
05.02.2014

Geschnitten und gefönt

Wie sollen die künftigen Kunden der hunderten von Frisörgeschäften, die es sicherlich in Nordthüringen geben wird, „dienstleistungstechnisch behandelt“ werden? Diese Frage sollen in den Ausbildungsjahren beantwortet werden. Unter anderem im Berufsschulzentrum in der Straße der Genossenschaften...


Dort wurde am Vormittag ein neues Frisörkabinett übergeben. Zuvor aber stellte Schulleiter Ulrich Preiß das Berufsschulzentrum den eingeladenen Gäste vor. Zu denen gehörten zum Beispiel Sozialministerin Heike Taubert oder Landrätin Birgit Keller, schließlich geht es ja ums richtige Frisieren. Im Zentrum, das aus zwei Standorten besteht, werden derzeit 1.319 junge Frauen und Männer von 136 Pädagogen unterrichtet.

Auch die künftigen Frisöre haben mit den rapide zurückgehenden Schülerzahlen zu kämpfen, deshalb wurde deren Ausbildung in Nordhausen zentralisiert. Das bedeutet aber auch, das Nordhausen den Baubereich oder Holztechnik an anderen Berufsschulstandorte in Nordthüringen abgeben musste. Aktuell werden 49 Frisöre ausgebildet.

Heike Taubert lobte zuförderst natürlich die Arbeit am Berufsschulzentrum und versprach, sich auch den zweiten Standort an der Morgenröte anzusehen. Sie plädiert darüber hinaus für die Einhaltung der Schulinvestpauschale, damit dort zielgerichtet gefördert werden kann.
neues Frisörkabinett (Foto: nnz)
neues Frisörkabinett (Foto: nnz)
neues Frisörkabinett (Foto: nnz)
Und natürlich freut sich Birgit Keller, dass die Ministerin gerade zur Einweihung eines Frisör-Kabinetts nach Nordhausen gekommen sei. Es sei angesichts der finanziellen Situation nicht einfach gewesen, so einfach mal 100.000 Euro für diese Investition bereitzustellen. Mit diesen gezielten Investitionen in die Bildungslandschaft werden der Landkreis attraktiver gemacht und der Berufsschulstandort gesichert.

Das jetzige Kabinett stand bis zum vergangenen Jahr in Mühlhausen, wurde dort abgebaut, nach Nordhausen gebracht und hier den aktuellen technischen Parametern angepasst. Das bedeute laut Keller nicht, dass es sich um ein „Second-Hand-Kabinett“ handele.
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