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Do, 16:38 Uhr
12.01.2012

Der Kandidat

Heute wollte er sich offiziell den Medien vorstellen, der Landratskandidat der SPD. Arndt Schelenhaus. Er sprach über seine Ideen, seine Vorstellungen und Ambitionen für die Zeit, über die am 22. April die wahlmündigen Menschen in diesem Landkreis befinden...


Jetzt geht er los, der Wahlkampf, meinte Schelenhaus. Die Feiertage sind vorbei und er will sich und seine Themen vorstellen in diesem Wahl-Wettbewerb, der für ihn kein Krieg ist. Er werde nicht gegen den jetzigen Amtsinhaber "schießen", vielmehr respektiere er dessen offene Art und seinen Umgang mit den Bürgern der Region.
Der Kandidat (Foto: nnz)
Der Kandidat (Foto: nnz)
Der Kandidat (Foto: nnz)
Er, Schelenhaus, will gestalten und steuern, und vor allem die Entscheidungsträger umfassend informieren. Und er will seine Erfahrungen als gelernter Kommunalbeamter und aus dem nachfolgenden Studium der Politikwissenschaften in seinen eventuell neuen Job einbringen.

Die Verwaltung werde er versuchen effizienter zugestalten, jedoch Möglichkeiten für Kürzungen gebe es vermutlich kaum, auch nicht im freiwilligen Bereich. Festlegen will er sich nicht, vielmehr will er sollte er denn Landrat sein erst einmal hineinschnuppern, sich mit der Materie vertraut machen.

Wo soll innerhalb der Kreisverwaltung gespart werden? Präzisen Antworten weicht Arndt Schelenhaus hier aus. Vielleicht sollte die Service-Gesellschaft aktiver werden, sollte ihrem Namen auch in den Kommunen des Landkreises gerecht werden und dort Aufgaben der Bauhöfe wahrnehmen? Zum Beispiel hätte der Landkreis Nordhausen 130.000 Euro sich von der Deutschen Bahn für den Einsatz der Feuerwehren bei dem Zugunglück in Bleicherode-Ost holen können, wenn es eine beschlossene Satzung zur Kostenerstattung gegeben hätte.

Schelenhaus weiß, dass er wahrscheinlich der letzte Landrat eines Landkreises Nordhausen sein wird. Ob nun mit dem Kyffhäuserkreis zusammen oder anderen zu groß sollte das künftige Gebilde aber auch nicht sein. Auch Nordhausen selbst könnte durchaus noch wachsen, für Kandidat Schelenhaus ist das kein politischer Beinbruch, denn Nordhausen ist immer auch der Landkreis Nordhausen, ob da nun ein Ortsteil mehr oder weniger im kommunalen Portfolio der Rolandstadt zu finden ist. Das wiederum würde ein neuer Nordhäuser Oberbürgermeister sehr gut finden. Aber auch das macht der Mann deutlich, der seit 25 Jahren Mitglied der SPD ist, als Landrat ist er für den gesamten Landkreis verantwortlich. Erst der Landkreis, dann die Partei so sieht Schelenhaus seine künftigen Prioritäten.

Wenn der Mann Landrat wäre und irgendjemand dem Landkreis eine Million Euro schenkt, dann würde er dieses Geld zuerst in die weitere Sanierung der Schulen „stecken“ und dann zusehen, wie die Kreisumlage gekürzt werden kann, denn letztlich stehen auch die Städte und Gemeinden am Rande ihrer finanziellen Existenz.

Und was wünscht sich Arndt Schelenhaus für den 22. April? „Mindestens eine Stimme mehr als die anderen, um in die Stichwahl zu kommen.“
Autor: nnz

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