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Mi, 18:36 Uhr
11.01.2012

Liberale Konstante

Was ist bei der FDP Anfang des Jahres 2012 konstant? Zum einen die zwei Prozent in den Umfragewerten, zum anderen die Aufstellung von Kandidaten für die Wahlen zum Oberbürgermeister und zum Landrat. Heute wurden zwei Namen bekanntgegeben, einer als Konstante...


Martin Höfer (Foto: nnz) Martin Höfer (Foto: nnz) Und das ist Martin Höfer. Der 59jährige will es nach 2006 noch einmal wissen und die anderen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters ein wenig ärgern. Zu mehr wird es nicht reichen, das weiß Höfer. Offiziell klingt das anders: Er stellt sich sehr gerne zur Wahl, er sei ein sehr guter Kandidat, lobte Franka Hitzing. „Ich weiß, dass der Wind sehr rauh weht und wir genießen in vollen Zügen die Opferrolle. Aber in Nordhausen werden im April Menschen und weniger Parteien gewählt. Ich werde ins Rennen gehen, allerdings ohne Seifenkiste“, meinte Höfer mit Seitenhieb auf Matthias Jendricke (SPD). Und der erneute Kandidat versäumte es nicht, auf seine erste Ausstellung in der Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse sowie auf die Herausgabe seines ersten Buches hinzuweisen.

Martin Höfer (Foto: nnz) Martin Höfer (Foto: nnz) Neuer Landrat will am 22. April unbedingt Manuel Thume werden. Der vor einigen Jahren zur FDP konvertierte Christdemokrat ist der 32jährige Kandidat der Liberalen für die Landratswahl. Er will vor allem dafür eintreten, dass das Nordhäuser Krankenhaus nicht verkauft, das Theater nicht geschlossen und die Harzer Schmalspurbahn nicht auf ein Abstellgleis geschoben wird.

Er weiß, dass er nicht alles anders und vor allem nicht allein machen kann. „Für meine geliebte Heimat will ich die Bürger mit ihren Ideen einbinden.“

Zastrow (Foto: nnz) Zastrow (Foto: nnz) Nach den Kandidaten war dann der Hauptredner an der Reihe – Holger Zastrow, der FDP-Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag. Er kennt den Harz aber nicht Nordhausen. Und er versprach, das 2012 für die Liberalen ein besseres Jahr werden wird. Im vergangenen Jahr sei vieles durcheinander gegangen, ein Seuchenjahr. „Wenn es in Berlin regnet, dann werden auch wir nass!“ Die Krise sei das Ergebnis von zwei miserablen Jahren, die die FDP in Berlin abgeliefert habe. Jetzt will die FDP in diesem Land den Menschen dieses Landes ihr Selbstbestimmungsrecht zurückgeben. Die Bürger wissen schon, wie man mit Geld umgeht. Sie würden es besser wissen, als irgendwelche Politiker. Zusammenfassend sollte die FDP in diesem Jahr die Stimme der Vernunft sein. Zum Dank für diese Aufmunterung gab es Doppelkorn und eine Hagelstange-Lesebuch für den Sachsen.

Korn als Dankeschön (Foto: nnz) Korn als Dankeschön (Foto: nnz)

In einem sind die Liberalen Chefs in Nordhausen einsame Spitze: Im Benennen der Ehrengäste. Länger kann eine Liste nun wirklich nicht sein...
Autor: nnz

Kommentare
w.j.
12.01.2012, 17.00 Uhr
Ein herzliches Dankeschön
Auf diesem Weg möchte ich mich herzlich für die Einladung zum Jahresempfang im Namen der Mehrheit der Wählerinnen und Wähler aus Sophienhof bedanken. Ein Lob an den Hauptredner für seine Offenheit und Sachlichkeit gegenüber den anwesenden Gästen.

Man kann der FDP nur wünschen, dass sie ihre Ziele in 2012 im "Kleinen", wie im "Großen", auch tatsächlich erreichen wird. Dazu ist noch viel zu tun.
Wolfgang Jörgens
Sophienhof
Landgemeinde "Harztor"
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