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So, 11:59 Uhr
18.09.2011

Auf High-Tech ausgerichtet

Der „Gründerpreis Thüringen“ wird stärker auf innovative Existenzgründungen ausgerichtet. Das kündigte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) heute in Erfurt an...


„Wir brauchen mehr High-Tech-Gründungen, um in den Leitmärkten der Zukunft erfolgreich zu sein“, sagte Machnig. „Das stärkt die Innovationskraft unserer Wirtschaft und schafft hochwertige, gut bezahlte Arbeitsplätze.“

So soll neben den etablierten regionalen Ideenwettbewerben künftig auch ein eigener Wettbewerb um die besten Strategie- und Marketingkonzepte innovativer Gründungen stattfinden. „Das ist der entscheidende Zwischenschritt auf dem Weg von der Geschäftsidee zum Unternehmen“, so der Minister. Der Preis selbst wird in diesem Jahr erstmals auch in der Kategorie „Innovative Gründungen“ vergeben; die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) stellt dafür ein Preisgeld von 10.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt ist der „Gründerpreis Thüringen“ in diesem Jahr mit 60.000 Euro dotiert. Darum haben sich 97 Unternehmen und Gründer beworben. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember in Jena statt.

Bislang gibt es in Thüringen den „Gründerpreis“ und als eine Art Vorstufe vier regionale Ideenwettbewerbe in allen Landesteilen. Künftig werden diese Wettbewerbe einschließlich des neuen „Strategiewettbewerbs“ zu einem „Wettbewerb für innovative Gründungen“ zusammengeführt und z. B. bei Betreuung, Beratung und Coaching der Gründer besser aufeinander abgestimmt. Betreut werden innovative Gründer im Thüringer Netzwerk für Innovative Gründungen (ThürInG), das im März 2011 bei der STIFT eingerichtet worden ist. Dabei arbeiten die Technologie- und Gründerzentren, die Hochschulen und das Beratungswetzwerk „Gründen und Wachsen in Thüringen (GWT)“ der drei Industrie- und Handelskammern sowie der drei Handwerkskammern eng zusammen.

Offizieller Start für den neuen dreistufigen „ThürInG-Wettbewerb für innovative Gründungen“ ist die einwöchige „Ferienakademie zum Gründungsmanagement“ des Gründer- und Innovationscampus Jena-Weimar, die am morgigen Montag in Jena startet. Zum Auftakt findet ein Pressefrühstück statt, auf dem über alle Fragen und Details zum Wettbewerbsverfahren informiert wird (19.09.2011, 9.30 Uhr, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, Hörsaal 6; Gesprächspartner u.a. Dr. Merle Fuchs, ThürInG-Projektleiterin).
Autor: nnz

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