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Dokumentarfilm für die Stadtbibliothek

Fritz Bauer - Tod auf Raten

Freitag, 17. Februar 2017, 09:08 Uhr
Im Rahmen der 24. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur im Herbst 2016 präsentierten der Kulturbund für Europa, der Stadtjugendring Gera und das Museum Flohburg gemeinsam den Dokumentarfilm von Ilona Ziok „Fritz Bauer. Tod auf Raten“ im Museum Flohburg. Im Handel ist der nicht zu bekommen, die Bibliothek hat ihn jetzt dennoch im Sortiment...

Dieser Film konnte jetzt Dank der freundlichen Unterstützung durch Dr. Helmut Fischer, den Kulturbund für Europa und den Förderverein der Stadtbibliothek für die Stadtbibliothek erworben werden. Da der Film nicht über den normalen Handel zu bekommen sei, dankt Bibliotheksleiterin Hildegard Seidel den Geldgebern für die freundliche Unterstützung. Man wolle Schulen dafür gewinnen, diesen Film im Geschichtsunterricht oder bei außerschulischen Projekten zu zeigen.

Jost Rünger vom Kulturbund für Europa und Dr. Helmut Fischer übergeben Hildegard Seidel den Film für die Stadtbibliothek (Foto: privat)
Jost Rünger vom Kulturbund für Europa und Dr. Helmut Fischer übergeben Hildegard Seidel den Film für die Stadtbibliothek.

Im Film geht es um einen deutschen Staatsanwalt, der in der Bundesrepublik bei seinen Ermittlungen über NS-Verbrechen in die Netzwerke von Alt - Nazis gerät.

Er ist das Psychogramm eines Aufrechten in den 1960er Jahren und einer Nation, die von ihrer Vergangenheit nichts wissen wollte. Deutsche Geschichte ganz nahe am Abgrund? Das Zustandekommen der Auschwitz - Prozesse in den 1960er Jahren ist im Wesentlichen auf das beharrliche Wirken des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer zurückzuführen. Mit kriminalistischem Gespür beleuchtet der Film sein Leben und die Umstände seines bis heute rätselhaften Todes im Jahr 1968.
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