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Do, 19:03 Uhr
16.12.2010

Friedenslicht wird erwartet

Ursprung für das Friedenslicht war eine Idee im ORF-Landesstudio. Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Es findet seinen Weg auch in den Landkreis Nordhausen...


Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Als leuchtendes Weihnachtssymbol wurde es zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die Aktion "Licht ins Dunkel" und damit behinderte und notleidende junge Menschen unterstützten.

Inzwischen hat sich das Friedenslicht weltweit zu einem neuen, stimmungsvollen Weihnachtsbrauch entwickelt hat. Es hat die Herzen der Menschen erobert, die sich vom Frieden auf Erden rühren lassen.

Am 23. Dezember 2010 runden sich zwanzig Jahre für die Teilnahme von Thüringern an der Friedenslichtaktion. Zum Thüringer Friedenslichtkind, welches die Flamme von Linz abholt, wurde der zwölfjährige Geraer Gymnasiast Lukas Kleinwächter gewählt. Dieser wird das Licht am 23.12. bei der Aussendungsfeier im Rathaussaal von Gera an die vielen Helfer, bestehend aus Pfadfindern, Kirchengruppen und Jugendfeuerwehren weitergeben, die es mit Unterstützung der Thüringer Bahnunternehmen am 23.12.2010 in ganz Thüringen verteilen werden. Ob für das Rathaus, den Einsatz im Gottesdienst, das Aufstellen in Krankenhäusern und Heimen oder einfach nur für zu Hause, der neue Weihnachtsbrauch ist für jeden gedacht.

In Nordhausen wird das Licht mit dem Zug um 14.17 Uhr auf dem Hauptbahnhof eintreffen und dort von den Jugendfeuerwehren des Landkreises in Empfang genommen, um es anschließend im Landkreis zu verteilen. Die Pfadfindergruppe der Adventgemeinde Nordhausen wird das Friedenslicht wie in den vergangenen Jahren um 17 Uhr am Theater beim Öffnen des Weihnachtstürchens weiter geben.

Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind diese Aktionen bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen.

Wer das Licht abholen möchte, sollte eine Kerze in einer Laterne oder einem windsicheren Gefäß mit bringen. Wir wünschen dem Friedenslicht 2010 auch in Stadt und Landkreis Nordhausen viele Hände, die das Licht weiter geben und den Wunsch für Frieden und Miteinander zu einer öffentlichen Bewegung machen.
Doris Lang, Pfadfinder Adventjugend Nordhausen
Autor: nnz

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