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So, 10:53 Uhr
18.04.2010

nnz-Polizeibericht am Wochenende (2)

Ein demolierter Bahnübergang und einige Anzeigen gegen eine junge Frau - das alles ist in unserem heutigen Polizeibericht zu finden...


Am Samstagmittag ereignete sich in Nordhausen in der Jahnstraße ein Verkehrsunfall. Dabei krachten an der Kreuzung Förstemannstraße/Jahnstraße zwei Autos zusammen. Hier entstand ein Schaden in Höhe von 4.000 Euro.


Nicht ganz so glimpflich ging ein Unfall am Samstagmorgen aus. Ein 22jährige Frau war in der Nordhäuser Bahnstraße in Richtung Hauptstraße unterwegs. An der Einmündung brach das Heck des Autos aus, das gegen eine Halbschranken, die Signalanlage und einen Metallzaun prallte. Bei der Unfallaufnahmen wurde bei der Dame Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Außerdem stellte sich bei der Überprüfung der Personalien heraus, dass die 22jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Und es kommt noch "besser". Sie erklärte, dass sie das Auto geklaut hatte. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei mit 8.000 Euro.
Autor: nnz

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Kommentare
riekewheaten
18.04.2010, 12:19 Uhr
Gefährlich
Seit dem Unfall gestern Morgen ist der Bahnübergang fast gänzlich ungesichert. D.h. ,wenn halbstündlich die Züge aus und nach Göttingen fahren,informiert keine Lichtsignalanlage und auch keine Schranke das hier ein Zug kommt.Die Züge halten an,hupen mehrmals und fahren dann langsam über die Salzaer Hauptstraße,in der Hoffnung,die Autofahrer haben sie registriert.Ich halte dies für äußerst gefährlich.
In den gestrigen Nachmittagsstunden wurde seitens der Polizei bei Zugverkehr abgeriegelt.Warum heute nicht?
Ostdeutscher
18.04.2010, 13:40 Uhr
bestimmt nicht nur Alkohol
Ich hoffe das die Polizei auch einen Drogentest gemacht hat. Wer so einen Mist verzapft der nimmt bestimmt auch Drogen. Für ihren Drogenkonsum ist ja die Nordhäuser Jugend bekannt.
Georg66
18.04.2010, 15:10 Uhr
BÜ Salza
Es ist für den Einen oder Anderen vielleicht ein wenig ungewohnt, doch die Handhabung der DBAG, dass Züge vor einem ungesicherten BÜ halten müssen und durch Pfeifsignale die Weiterfahrt "gesichert" wird, ist Fahrdienstlich o.k.

Man könnte auch Bahnübergangsposten hinstellen, doch dann kommt in Zeiten der Bahnprivatisierung wieder die Frage der Bezahlung auf.
Und alles was Geld kostet ist schon mal schei......


Und in der STVO steht doch was ähnliches. Bei Annäherung oder Wahrnehmung eines Schienenfahrzeuges an einen Bahnübergang ist sofort vor diesen anzuhalten und dem Schienenfahrzeug die Vorfahrt zu gewähren.
So ist das noch heute. Auch wenn die Schranken offen sind und die Lichtwarnanlage nicht eingeschaltet ist, immer Anhalten!

150 Tonnen Stahl gegen 1 Tonne Autoblech geht immer für den KFz Lenker schief aus.
riekewheaten
18.04.2010, 18:59 Uhr
Salza BÜ -immer noch gefährlich
Zitat george66:
So ist das noch heute. Auch wenn die Schranken offen sind und die Lichtwarnanlage nicht eingeschaltet ist, immer Anhalten!

Das ist sicher alles richtig,aber in der Praxis möchte ich das gerne mal sehen.Ich hab noch nie vor einem beschranktem BÜ Fahrzeuge anhalten sehen,wenn die Schranken offen sind.

Ich fände es ja auch schon ausreichend,wenn vor dem BÜ in Salza ein Hinweisschild davor warnen würde,das die Anlage defekt ist.Denn so offensichtlich ist es nicht,das man es gleich sieht.

Ich wohne direkt am BÜ und möchte auf keinen Fall Zeuge eines von Ihnen beschriebenen Szenarios werden.
Willi
18.04.2010, 20:12 Uhr
@ostdeutscher
Na, wieder mal so eine Vorverurteilung von ihnen. Ich selbst habe zwei Kinder im "jugendlichen" Alter und die nehmen keine Drogen! Von dem Fahrer wissen sie NULL!!!! Schreiben sie nich so einen Müll wenn sie keine Ahnung haben!!! Immer wieder das selbe....
riekewheaten
18.04.2010, 20:33 Uhr
Stopschilder
Im Moment baut die Feuerwehr Stopschilder am BÜ auf.
Ich hoffe,das sie von allen gesehen werden.
Hält jetzt der Zug trotzdem?

Edit: kann man vergessen, hier wird ungebremst weiter drübergefahren
Ostdeutscher
18.04.2010, 21:00 Uhr
@Willi
ich glaube von der Nordhäuser Jugend habe ich mehr Ahnung als Sie,ich habe jeden Tag mit Jugendlichen zu tun.Außerdem habe ich nicht gesagt das Ihre Kinder Drogen nehmen.

Ich bin der meinung das ein 22 jähriges Mädchen welches ein Auto klaut und mit fast 2 Promille Alkohol im Blut ohne Führerschein einen Unfall verursacht so minderbemittelt ist und auch Drogen nehmen würde.

Ich bin froh das bei diesem unfall keine unbeteiligten Menschen zu schaden gekommen sind. Ich hoffe das die Fahrerin angemessen bestraft wird.
Georg66
19.04.2010, 14:10 Uhr
@riekewheaten
Ich kenne die "Verhältnisse" noch von meiner früheren Tätigkeit als Streckenwärter zwischen Ellrich und Nordhausen. Die Strecke wurde jeden Tag von mir abgelaufen, ausser Sonntags!
Da bin ich über den BÜ gegangen(mit Warnkleidung) und mußte aufpassen, dass ich nicht von den heranrasenden PKW`s erfasst wurde. Ich kenne die Situation an diesen BÜ und an den anderen der 16 km Strecke.

Normalerweise reicht das Andreaskreuz aus um den Verkehrsteilnehmern diesen BÜ als solchen kenntlich zu machen! Ich verstehe die Aufregung nicht. Selbstverständlich kann man sich heutzutage auf eine Schrankenanlage verlassen, aber durch dieses Unfallereignis wurde diese ja unbrauchbar. Dadurch ist ein Normalbetrieb nicht mehr gegeben. Die offenen Schranken sind jedoch kein Freibrief zum Fahren oder auch Rasen.

Die STVO sagt das ja auch eindeutig. Es ist gemäßigt an einen BÜ heranzufahren und noch mal schauen.
Aber es muss jeder selber wissen, was er mit seinem Leben macht. Das gibt es nur einmal!
Retupmoc
19.04.2010, 17:45 Uhr
rwe62
Naja, der Führerschein ist weg. Und das ist auch gut so. Fertig ist die Maus.
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