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Di, 13:29 Uhr
06.04.2010

Tourismusverband zog um

touristinfo (Foto: lra) touristinfo (Foto: lra)
Ab sofort ist der Südharzer Tourismusverband e.V. in historischem Ambiente im gut 100 Jahre alten Bahnhofsgebäude der Harzer Schmalspurbahnen erreichbar. Montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 11 Uhr ist die Tourismus-Information am Bahnhofsplatz 3a geöffnet. Besucher und Einheimische können im Nordbahnhof weiterhin Tickets für Bus und Straßenbahn sowie Fahrkarten und Souvenirs der Harzer Schmalspurbahnen erwerben.

Auch wer Übernachtungsmöglichkeiten sucht, kann sich an die Tourismus-Info wenden. Neben kostenlosem Informationsmaterial zum Beispiel zu Ausflugszielen, gibt es auch Nordhäuser Souvenirs und Spezialitäten, Bücher, Wander- und Radfahrkarten zu kaufen. Eintrittskarten für das Nordhäuser Theater und Tickets für zahlreiche Veranstaltungen in ganz Thüringen sind ebenfalls beim Südharzer Tourismusverband zu haben. Viele weitere Informationen zum Tourismusverband und zur Region stehen unter www.nordhausen-tourist.de.
Autor: nnz

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Kommentare
T.H.
07.04.2010, 09:16 Uhr
Ein Schritt zurück ...
.... ist dieser Umzug, es wird damit die schlechte Servicequalität von vor einigen jahren wieder hergestellt, mehr nicht.

Die Bündelung des Tourismusverbandes mit Fahrkartenverkauf in der mobiltätszentrale der Deutschen Bahn war sinnvoll. Der Bahnhof war damit das Eingangstor zur Stadt, wo Gäste notwendige Informationen bekamen und Bürger täglich Fahrkarten kaufen konnten.

Die Einstellung des Fahrkartenverkaufs für die Deutsche Bahn durch den Tourismusverband Anfang des Jahres und der jetzige Umzug in das HSB-Gebäude degradieren den Bahnhof gerade an Sonnabenden zur Service-Wüste. Denn dann ist auch der Fahrkartenschalter der Deutschen Bahn geschlossen. Gerade ältere Menschen, die oft Schwierigkeiten an komplizierten Automaten haben, sind hilflos, wenn sie eine Reise antreten wollen, ganz abgesehen davon, dass kompetentes Servicepersonal fehlt. Der Tourismusverband hingegen versteckt sich gut im HSB-Gebäude, kaum ein Fremder wird sich dahin verirren.

Damit leistet der Tourismusverband einen Beitrag zur Tourismusverhinderung und schadet dem Image der Stadt - dabei sollte er doch eigentlich Tourismus fördern. Deutlich wird bei einer solchen Entscheidung nur die Inkompetenz der Entscheidungsträger - diese begeben sich offenbar nur selten auf den Bahnhofsplatz und benutzen offenbar nie öffentliche Verkehrsmittel. Wahrscheinlich lassen sie sich in Limousinen chauffieren und kennen die Bedürfnisse der Bürger nicht.

Die Mitglieder des Stadtrates sollten sich mal sonnabends an den Bahnhof begeben, um die Probleme an Ort und Stelle wahrzunehmen. Dann könnten sie sich ein Bild von der Lage machen und entsprechende Konsequenzen für den Tourismusverband ziehen - und ggf. mit der Bahn angemessenere Schalteröffnungszeiten verhandeln, um den mangelnden Service des Tourismusverbandes zu überwinden. Eine Lösung der Probleme direkt vor Ort wäre aber bestimmt sinnvoller.
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