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Do, 14:08 Uhr
03.09.2009

Ganz vorn der Kindergarten

In allen Kommunen des Landkreises Nordhausen dreht sich das Verwaltungs-Geschehen um die Maßnahmen, die in irgendeiner Weise mit dem Konjunkturpaket II zusammenhängen. In Ilfeld ist das nicht anders...


Mehr als 100.000 Euro stehen in der Gemeinde Ilfeld aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung für den Bildungsbereich zur Verfügung. „Die Summe werden wir gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe als Träger komplett für die Sanierung unseres Kindergartens in der Weidenstraße verwenden“, so Bürgermeister René Schröter-Appenrodt.

Im Mittelpunkt der Anstrengungen steht die energetische Sanierung des Gebäudes: Neue Heizung, neue Fenster, das Dach, die Fassade alles soll den Anforderungen an moderner Energieeffizienz entsprechen. Für die Kindergarten, konkret für dessen weiteren Ausbau, hatte die Gemeinde Antrag auf Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro gestellt, bewilligt wurden jedoch nur 71.000 Euro. Weitere Anträge sollen im kommenden Jahr gestellt werden, denn die Gesamtkosten von etwa 800.000 Euro kann die Kommune nicht schultern.

Schröter-Appenrodt geht jedoch davon aus, dass im Jahr 2011 die Erweiterung von jetzt 97 Plätzen auf dann maximal 120 Plätze in der Kindertagesstätte abgeschlossen sein kann.

Im Bereich der Investitionen für die Verbesserung der Infrastruktur haben sich Ausschüsse des Gemeinderates für die Sanierung des Vereinshauses der Fußballer entschieden. Auch hier gibt es ein klar formuliertes Ziel: Das Gebäude soll nach und nach zu einem Vereinsheim mit dem Charakter eines Dorfgemeinschaftshauses umgebaut werden.

Ebenfalls auf der Liste der Investitionen stehen die Sanierung der Trauerhalle des Friedhofs im Ortsteil Wiegersdorf und Gelder für die weitere Ausgestaltung der Heimatstube in Sophienhof.

„Momentan befinden wir uns in der Phase der Beantragung. Durch die Veränderung der Ausschreibungsmodalitäten ist es uns möglich, die Aufträge an regionale Firmen zu vergeben“, so der Bürgermeister.
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