Di, 11:49 Uhr
04.11.2008
Markt-Verbindung
Die beiden Zentren von Nordhausen-Ost – um den bisherigen und den neuen Edeka-Markt – sollen besser verbunden werden. Wie das alles in der Realität funktionieren soll, das hat die nnz erfahren...
Eine solche Verbindung kündigte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) jetzt an bei einem Treffen mit den Mitgliedern des Bürgerbeirates Ost. Zugleich soll die bisherige Edeka-Kaufhalle zu einem Gesundheits- und Dienstleistungszentrum entwickelt werden, in dem die Geschäfte und Arztpraxen aus den Erdgeschoss-Wohnungen in den umliegenden Wohnblocks zentral angesiedelt werden könnten. Beide Vorhaben sind Kernpunkte des so genannten Rahmenplanes Nordhausen-Ost, der Teil des Nordhäuser Stadtentwicklungskonzeptes bis 2020 ist.
Der Vorteil des Umzugs der Geschäfte und Praxen in die ehemalige Kaufhalle: Die Einrichtungen haben dann mit dem bisherigen Kaufhallen-Parkplatz Stellplätze direkt vor der Tür, sie sind leichter zur erreichen und aufgrund der räumlichen Nähe der Dienstleistungsangebote ergeben sich Synergie-Effekte, sagte die Dezernentin. Die bisher angesprochenen Geschäftsinhaber bzw. Ärzte hätten positive Signale zu diesem Vorschlag gegeben.
Für die Herstellung einer Straßen-Verbindung zwischen der beiden Zentren von Nordhausen-Ost gebe es zwei Varianten, erklärte der zuständige Stadtplaner Martin Juckeland. Beide Teile des Wohngebietes sind derzeit nur über die Leimbacher Straße zu erreichen. Ziel ist aber eine direkte Verbindungsstraße. Für unsere Vorzugsvariante würde durch den Rückbau der Gebäude Conrad-Fromann-Straße 17 und 19 eine Lücke geschaffen, durch die die Verbindungsstraße geführt werden könnte.
Bei der 2. Variante werde die Verbindung zwischen beiden Gebieten durch die bereits vorhandene Lücke zwischen den Gebäuden Conrad-Fromann-Straße 10 und 11 verlängert in Richtung Karl-Meyer-Straße. Entlang dieser Strecke würde eine Straße gebaut samt Gehweg, Baumreihe und Grünanlagen. Die direkte Verbindung sei nötig, da zum Beispiel bei einer Blockade der Ausfahrt Fromannstraße auf die Leimbacher Straße der gesamte Verkehr zum Erliegen komme wegen der fehlenden Zu- und Abfahrtsalternativen. Das sei insbesondere in Notfällen gefährlich. Welche der beiden Varianten letztlich umgesetzt werde, habe der Nordhäuser Stadtrat zu entscheiden.
Autor: nnzEine solche Verbindung kündigte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) jetzt an bei einem Treffen mit den Mitgliedern des Bürgerbeirates Ost. Zugleich soll die bisherige Edeka-Kaufhalle zu einem Gesundheits- und Dienstleistungszentrum entwickelt werden, in dem die Geschäfte und Arztpraxen aus den Erdgeschoss-Wohnungen in den umliegenden Wohnblocks zentral angesiedelt werden könnten. Beide Vorhaben sind Kernpunkte des so genannten Rahmenplanes Nordhausen-Ost, der Teil des Nordhäuser Stadtentwicklungskonzeptes bis 2020 ist.
Der Vorteil des Umzugs der Geschäfte und Praxen in die ehemalige Kaufhalle: Die Einrichtungen haben dann mit dem bisherigen Kaufhallen-Parkplatz Stellplätze direkt vor der Tür, sie sind leichter zur erreichen und aufgrund der räumlichen Nähe der Dienstleistungsangebote ergeben sich Synergie-Effekte, sagte die Dezernentin. Die bisher angesprochenen Geschäftsinhaber bzw. Ärzte hätten positive Signale zu diesem Vorschlag gegeben.
Für die Herstellung einer Straßen-Verbindung zwischen der beiden Zentren von Nordhausen-Ost gebe es zwei Varianten, erklärte der zuständige Stadtplaner Martin Juckeland. Beide Teile des Wohngebietes sind derzeit nur über die Leimbacher Straße zu erreichen. Ziel ist aber eine direkte Verbindungsstraße. Für unsere Vorzugsvariante würde durch den Rückbau der Gebäude Conrad-Fromann-Straße 17 und 19 eine Lücke geschaffen, durch die die Verbindungsstraße geführt werden könnte.
Bei der 2. Variante werde die Verbindung zwischen beiden Gebieten durch die bereits vorhandene Lücke zwischen den Gebäuden Conrad-Fromann-Straße 10 und 11 verlängert in Richtung Karl-Meyer-Straße. Entlang dieser Strecke würde eine Straße gebaut samt Gehweg, Baumreihe und Grünanlagen. Die direkte Verbindung sei nötig, da zum Beispiel bei einer Blockade der Ausfahrt Fromannstraße auf die Leimbacher Straße der gesamte Verkehr zum Erliegen komme wegen der fehlenden Zu- und Abfahrtsalternativen. Das sei insbesondere in Notfällen gefährlich. Welche der beiden Varianten letztlich umgesetzt werde, habe der Nordhäuser Stadtrat zu entscheiden.

