Mo, 12:38 Uhr
11.02.2008
Erhebliche Unterschiede
Der Abwasserzweckverband Goldene Aue hat zum 1. Januar dieses Jahres die Gebühren erhöht. Das war für die nnz Anlaß, die Gebühren zur Klärung von schmutzigem Wasser im Landkreis Nordhausen mal genauer zu betrachten.
Da braucht es einige Zeit, um an die Zahlen heran zu kommen. Dennoch, das Ergebnis ist eindeutig. Die Menschen, die ihre Abwässer vom Stadtentwässerungsbetrieb (SEB) in Nordhausen klären lassen, die kommen am besten weg. Wie der SEB der nnz mitteilte, wird jährlich eine Grundgebühr von 36 Euro erhoben, hinzu kommt eine Einleitungsgebühr von 1,97 Euro je Kubikmeter.
Davon können zum Beispiel die im Abwasserzweckverband Südharz angeschlossenen Grundstücksbesitzer nur träumen. Nicht daß sie bei der Grundgebühr fast das Dreifache, 120 Euro, berappen müssen, im Südharz kostet der in die Kanalisation entlassene Kubikmeter Schmutzwasser 2,51 Euro. Damit belegen die Südharzer jedoch noch nicht den vorderen Platz der Hitliste. Die neuen Einleitungsgebühren in der Goldenen Aue sind vermutlich nicht zu toppen: Hier schlagen ab diesem Jahr 3,40 Euro pro Kubikmeter für die Einleitung in eine Sammelkläranlage zu Buche. Die Grundgebühr liegt bei 84 Euro im Jahr.
Schwer zu vergleichen sind die Gebühren dieser Abwasserzweckverbände und des SEB mit der Gebührenstruktur des Verbandes Bode Wipper in Bleicherode. In der Gebührensatzung vom 19. April 2006 sind keinerlei Grundgebühren ausgewiesen, dafür werden die Einleitungsgebühren für den Volleinleiter pro Einwohner und Einwohnergleichwerten (EGW) mit 100.06 Euro festgesetzt. Um das auf die privaten Haushalte runterzubrechen: Eine Person gleich ein EGW. Bei einer statistisch gern benannten Vier-Kopf-Familie sind das etwas mehr als 400 Euro im Jahr.
Ob das nun vor- oder nachteilig ist, vermag man nicht nachzurechnen. Fakt ist jedoch: Im Bereich des AWZV Bode Wipper lohnt das Vermeiden – sprich, das Sparen - von Abwasser überhaupt nicht.
Anmerkung der Redaktion: Für die Höhe der Grundgebühr wurde der Wert von 2,5 Qn beim Wasserzähler angenommen
Autor: nnzDa braucht es einige Zeit, um an die Zahlen heran zu kommen. Dennoch, das Ergebnis ist eindeutig. Die Menschen, die ihre Abwässer vom Stadtentwässerungsbetrieb (SEB) in Nordhausen klären lassen, die kommen am besten weg. Wie der SEB der nnz mitteilte, wird jährlich eine Grundgebühr von 36 Euro erhoben, hinzu kommt eine Einleitungsgebühr von 1,97 Euro je Kubikmeter.
Davon können zum Beispiel die im Abwasserzweckverband Südharz angeschlossenen Grundstücksbesitzer nur träumen. Nicht daß sie bei der Grundgebühr fast das Dreifache, 120 Euro, berappen müssen, im Südharz kostet der in die Kanalisation entlassene Kubikmeter Schmutzwasser 2,51 Euro. Damit belegen die Südharzer jedoch noch nicht den vorderen Platz der Hitliste. Die neuen Einleitungsgebühren in der Goldenen Aue sind vermutlich nicht zu toppen: Hier schlagen ab diesem Jahr 3,40 Euro pro Kubikmeter für die Einleitung in eine Sammelkläranlage zu Buche. Die Grundgebühr liegt bei 84 Euro im Jahr.
Schwer zu vergleichen sind die Gebühren dieser Abwasserzweckverbände und des SEB mit der Gebührenstruktur des Verbandes Bode Wipper in Bleicherode. In der Gebührensatzung vom 19. April 2006 sind keinerlei Grundgebühren ausgewiesen, dafür werden die Einleitungsgebühren für den Volleinleiter pro Einwohner und Einwohnergleichwerten (EGW) mit 100.06 Euro festgesetzt. Um das auf die privaten Haushalte runterzubrechen: Eine Person gleich ein EGW. Bei einer statistisch gern benannten Vier-Kopf-Familie sind das etwas mehr als 400 Euro im Jahr.
Ob das nun vor- oder nachteilig ist, vermag man nicht nachzurechnen. Fakt ist jedoch: Im Bereich des AWZV Bode Wipper lohnt das Vermeiden – sprich, das Sparen - von Abwasser überhaupt nicht.
Anmerkung der Redaktion: Für die Höhe der Grundgebühr wurde der Wert von 2,5 Qn beim Wasserzähler angenommen


