Mi, 17:53 Uhr
06.02.2008
Kurz & knapp
Es war eine umfangreiche Tagesordnung, die heute im Hauptausschuss des Nordhäuser Stadtrates abgearbeitet werden musste. Hier die wichtigsten Punkte...
Doppelt hält besser
Zum 1. Januar 2010 soll in der Nordhäuser Stadtverwaltung die doppelte Buchführung (Doppik) eingeführt werden. Bis dahin soll eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe die Vorbereitungen treffen. Schulungen der Mitarbeiter sollen helfen, die Anforderungen zu bewältigen, die Kooperationen mit dem Studiengang Public Management der Norhdäuser Fachhochschule werden fortgesetzt. So sei zum Beispiel beim kommunalen Vermögen nicht dessen Aufnahme die Hürde, sondern die Bewertung.
Gemeinsame Entsorgung
Zusammen mit dem Landkreis Nordhausen soll ein kommunales Unternehmen gegründet werden, das sich künftig um die Abfallentsorgung kümmern soll. Derzeit wird beraten, welche Strukturen notwenig sind, um letztlich eine so genannte In-House-Vergabe zu ermöglichen. Ziel dieses Konstruktes ist es, die Entsorgung von Abfällen in den Händen der Kommune zu lassen. Noch in diesem Jahr soll die Gesellschaft gegründet werden (siehe hierzu auch ausführlich im Archiv der nnz).
Gefahr im Südharz
Im Stadtgebiet von Ellrich soll sich ein neues Unternehmen etablieren. Das eigentlich ist gut, nicht so gut erscheint aus Sicht des Nordhäuser Rathauses der Unternehmenszweck. Es soll, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), zwischen Rüdigsdorf und Krimderode Anhydrit abbauen wollen. Rinke rief zum bürgerschaftlichen Engagement auf, um dieses Ansinnen zu blockieren. Die Stadt Nordhausen werde jedenfalls alles in ihren Möglichkeiten stehende unternehmen, um einen weiteren Rohstoffabbau zu verhindern. Am 25. Januar soll der Bauantrag des Unternehmens im Ellricher Stadtrat auf der Tagesordnung stehen.
Keine Eile
Die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke hatte sich in mehrfachen Gesprächen für ein Zusammengehen von Nordhausen mit der Einheitsgemeinde Werther ausgesprochen. Wie sie heute mitteilte, soll es im April oder Mai eine Bürgerbefragung bei den Nordhäuser Nachbarn geben. Nun aber wollen die Nordhäuser das Gesetzgebungsverfahren im Landtag abwarten. Eine Variante des Zusammenwachsens könne darüber hinaus auch die so genannte erfüllende Gemeinde sein. Hier gebe es bereits gute Ansätze mit der Einheitsgemeinde Hohenstein (nnz berichtete). Rinke: Wir wollen die Bürger von Werther nicht unter Druck setzen.
Keine Gefahr
Die Stolberger Straße stellt keinen Schwerpunkt im Verkehrsunfallgeschehen der Stadt Nordhausen dar. Zu dieser Auffassung kommt die Verwaltung. Wie die Polizeiinspektion dem Rathaus mitteilte, habe es von Januar bis Oktober 2007 23 Verkehrsunfälle in der Stoli gegeben, jedoch keine mit Beteiligung von Fußgängern. Deshalb müsse genau (durch Zählung) überprüft werden, ob dort und vor allem wo Schutzmaßnahmen für Fußgänger ergriffen werden. Hintergrund der Aussage ist ein Antrag der FDP-Gruppe im Stadtrat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich.
Autor: nnzDoppelt hält besser
Zum 1. Januar 2010 soll in der Nordhäuser Stadtverwaltung die doppelte Buchführung (Doppik) eingeführt werden. Bis dahin soll eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe die Vorbereitungen treffen. Schulungen der Mitarbeiter sollen helfen, die Anforderungen zu bewältigen, die Kooperationen mit dem Studiengang Public Management der Norhdäuser Fachhochschule werden fortgesetzt. So sei zum Beispiel beim kommunalen Vermögen nicht dessen Aufnahme die Hürde, sondern die Bewertung.
Gemeinsame Entsorgung
Zusammen mit dem Landkreis Nordhausen soll ein kommunales Unternehmen gegründet werden, das sich künftig um die Abfallentsorgung kümmern soll. Derzeit wird beraten, welche Strukturen notwenig sind, um letztlich eine so genannte In-House-Vergabe zu ermöglichen. Ziel dieses Konstruktes ist es, die Entsorgung von Abfällen in den Händen der Kommune zu lassen. Noch in diesem Jahr soll die Gesellschaft gegründet werden (siehe hierzu auch ausführlich im Archiv der nnz).
Gefahr im Südharz
Im Stadtgebiet von Ellrich soll sich ein neues Unternehmen etablieren. Das eigentlich ist gut, nicht so gut erscheint aus Sicht des Nordhäuser Rathauses der Unternehmenszweck. Es soll, so Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), zwischen Rüdigsdorf und Krimderode Anhydrit abbauen wollen. Rinke rief zum bürgerschaftlichen Engagement auf, um dieses Ansinnen zu blockieren. Die Stadt Nordhausen werde jedenfalls alles in ihren Möglichkeiten stehende unternehmen, um einen weiteren Rohstoffabbau zu verhindern. Am 25. Januar soll der Bauantrag des Unternehmens im Ellricher Stadtrat auf der Tagesordnung stehen.
Keine Eile
Die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke hatte sich in mehrfachen Gesprächen für ein Zusammengehen von Nordhausen mit der Einheitsgemeinde Werther ausgesprochen. Wie sie heute mitteilte, soll es im April oder Mai eine Bürgerbefragung bei den Nordhäuser Nachbarn geben. Nun aber wollen die Nordhäuser das Gesetzgebungsverfahren im Landtag abwarten. Eine Variante des Zusammenwachsens könne darüber hinaus auch die so genannte erfüllende Gemeinde sein. Hier gebe es bereits gute Ansätze mit der Einheitsgemeinde Hohenstein (nnz berichtete). Rinke: Wir wollen die Bürger von Werther nicht unter Druck setzen.
Keine Gefahr
Die Stolberger Straße stellt keinen Schwerpunkt im Verkehrsunfallgeschehen der Stadt Nordhausen dar. Zu dieser Auffassung kommt die Verwaltung. Wie die Polizeiinspektion dem Rathaus mitteilte, habe es von Januar bis Oktober 2007 23 Verkehrsunfälle in der Stoli gegeben, jedoch keine mit Beteiligung von Fußgängern. Deshalb müsse genau (durch Zählung) überprüft werden, ob dort und vor allem wo Schutzmaßnahmen für Fußgänger ergriffen werden. Hintergrund der Aussage ist ein Antrag der FDP-Gruppe im Stadtrat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich.

