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Mo, 12:47 Uhr
08.10.2007

Abschied von Krimderode?

Nordhausen (nnz). Über Jahre hinweg verhandeln oder sprechen Vertreter der Nordhäuser Stadtverwaltung mit der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland. In Krimderode soll das Hospiz entstehen. Die Stiftung indes schaut sich woanders um...


Ende September hatte die nnz berichtet, daß die angekündigte Unterschrift unter einen städtebaulichen Vertrag zwischen dem Nordhäuser Rathaus und dem Stiftungsvorstand nicht zustande kam. „Derzeit seien jedoch die Verantwortungsträger in Gesprächen zu offenen Grundstücksfragen, die mit der geplanten Bebauung einhergehen“, wurde der nnz auf Anfrage damals mitgeteilt.

Scheinbar sind es nicht nur die angeblich offenen Grundstücksfragen, die einer Vereinbarung entgegen stehen, es ist vielmehr die Suche nach anderen Standorten. Darüber wurde in Nordhausen schon seit längerer Zeit gemunkelt, der nnz liegen jetzt Beweise vor. So gab es „Sondierungsgespräche“ in Tambach-Dietharz, wie der dortige Bürgermeister Harald Wrona der nnz auf Anfrage bestätigte. Die „Stiftungsvertreter orientieren auf den Thüringer Wald wohl auch deshalb, weil hier ein hoher Freizeitwert vorhanden sei“, ließ Wrona wissen.

Auch der heilklimatische Aspekt mitten im Thüringer Wald dürfe nicht vergessen werden, munkelt man in Tambach-Dietharz. Die Kommune ist zwar nicht selbst Grundstücks- und Immobilienbesitzer, doch in ihrem Hoheitsgebiet befinden sich einstige Ferienobjekte, die nach Investitionen förmlich gieren. Selbst auf der Homepage der Kommune werden sie angeboten.

Stephan Masch, der für die Öffentlichkeitsarbeit in der Stiftung verantwortlich zeichnet, war heute „nicht in seinem Büro zu erreichen“, ließ er von einer Sachbearbeiterin übermitteln. Und wer als aufmerksamer Nutzer der Homepage der Stiftung nach dem Ort Krimderode sucht, der wird enttäuscht. Selbst bei der Eingabe des Wortes „Krimderode“ in der Suchfunktion erscheint ein Eintrag: „Freiwillige Feuerwehr Krimderode“.
Autor: nnz

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