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Do, 10:47 Uhr
12.04.2007

Keine Erhöhung

Nordhausen (nnz). Während im Nordhäuser Rathaus über die Erhöhung der Zuschüsse für das Theater nachgedacht wird (nnz berichtete gestern), hält sich der Landkreis Nordhausen als weiterer Gesellschaft dezent zurück. Dennoch: Ein Trend ist auch hier zu erkennen.


In der Kreisverwaltung gibt es ein Konzept zur Konsolidierung der Finanzen. Bis zum Jahr 2011 soll das Desaster in der Kreisverwaltung vergessen sein. Dazu bedarf es nicht nur eines eisernen Sparwillens, sondern auch der politischen Mehrheiten. Und die hatten sich bereits klar dafür ausgesprochen, dass zum Beispiel über Kürzungen bei Beteiligungen nachgedacht werden müsse. Von der HSB über das BIC bis hin eben zum Theater.

Bis zum nächsten Jahr sind die Zuschüsse in trockenen Tüchern, dazu gibt es Verträge, an denen nicht gerüttelt werde, sagte die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (Linkspartei.PDS), der nnz. Was danach werde, das müsse diskutiert werden. Eine Erhöhung der Zuschüsse sei kaum denkbar, vielmehr gelte eine Kürzung von 10 bis 20 Prozent als praktikalbel, schließlich sei es im Konsolidierungskonzept so vermerkt. Tabus werden im Vorfeld bei den Gesprächen und Diskussionen nicht zugelassen, da werde die Theater GmbH genauso behandelt wie die Beteiligung an den Harzer Schmalspurbahnen.

Sollte es eine solche Entscheidung im kommenden Jahr durch den Kreistag geben, dann würde damit automatisch eine Spirale in Gang gesetzt. Bislang war es Gesetz, dass das Land seine Zuschüsse in gleichem Maße kürzen werde wie die kommunalen Gesellschafter. Bislang hatten die ihre Anteil regelmäßig erhöht, hier brachte das Land nicht mitzuziehen.

Vielleicht könnte die Stadtverwaltung dem ja einen Riegel vorschieben. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) kündigte gestern im Hauptausschuss an, anderen Gesellschaftern weitere Anteile der Theater GmbH abzukaufen, sollten die dem Nordhäuser Modell der Zuschusserhöhung nicht folgen.
Autor: nnz

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