Di, 16:55 Uhr
30.01.2007
Verpackte Arbeitsplätze
Nordhausen (nnz). In Nordhausen könnte sich noch in diesem Jahr ein neues Unternehmen ansiedeln. Wer beim Neujahrempfang der Nordhäuser Oberbürgermeisterin genau hinhörte, der erheischte einen ersten Informations-Happen. Die nnz hat sich auf eine Spur begeben und ist fündig geworden.
Derzeit ist Karl-Heinz Freund viel in Thüringen unterwegs. Der Chef eines mittelständischen Unternehmens in Georgsmarienhütte in der Nähe von Osnabrück will expandieren. Sein Ziel war zunächst Thüringen. Seitens der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) wurden dem 56jährigen freie Flächen auf Industrie- und Gewerbegebieten in Süd- aber auch in Nordthüringen vorgeschlagen. Der Unternehmer entschied sich für den Norden. Hier sollte er zwischen zwei Standorten entlang der A 38 wählen: Leinefelde-Worbis oder Nordhausen. Karl-Heinz Freund entschied sich für Nordhausen. Ausschlaggebend sei der industrielle Hintergrund der Nordhäuser Region gewesen, so Karl-Heinz Freund gegenüber der nnz.
Heute war der Mann mit weiteren Fachleuten zum Gespräch im Rathaus. Da ging es in erster Linie um Grundstücksangelegenheiten. Das nunmehr vierte Werk der Friedrich Freund GmbH soll an der Darre gebaut werden. Bisherige Standorte gibt es in Krefeld, in Dresden und in Georgsmarienhütte.
In der bereits dritten Generation stellt die mittelständische Firma hochreine, selbstbedienungsgerechte Verpackungen her. Zu den Geschäftspartnern zählen Markenartikler wie Storck, Coppenrath & Wiese, AVM, Grohe, Roncadin oder Teekanne. Im Jahre 2005 erwirtschaftete die FREUND-Gruppe mit 240 Mitarbeitern einen Umsatz von 35 Millionen Euro, wobei ein Produktionsaufkommen von rund 16.000 Tonnen Vollpappe und zehn Millionen Quadratmeter Wellpappe verarbeitet wurde.
Acht Millionen Euro sollen in Nordhausen in den vierten Standort investiert werden, 50 neue Arbeitsplätze könnten entstehen. Damit wächst das Unternehmen auf fast 300 Mitarbeiter an. Es wird von der Familie Freund in der dritten Generation geführt. Friedrich Freund, der Großvater des jetzigen Firmenchefs hatte es 1908 gegründet. Mittlerweile wird die vierte "Freund-Generation" in die Unternehmensleitung eingeführt. Sebastian Freund, der 27jährige Sohn, soll auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet werden.
Autor: nnzDerzeit ist Karl-Heinz Freund viel in Thüringen unterwegs. Der Chef eines mittelständischen Unternehmens in Georgsmarienhütte in der Nähe von Osnabrück will expandieren. Sein Ziel war zunächst Thüringen. Seitens der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) wurden dem 56jährigen freie Flächen auf Industrie- und Gewerbegebieten in Süd- aber auch in Nordthüringen vorgeschlagen. Der Unternehmer entschied sich für den Norden. Hier sollte er zwischen zwei Standorten entlang der A 38 wählen: Leinefelde-Worbis oder Nordhausen. Karl-Heinz Freund entschied sich für Nordhausen. Ausschlaggebend sei der industrielle Hintergrund der Nordhäuser Region gewesen, so Karl-Heinz Freund gegenüber der nnz.
Heute war der Mann mit weiteren Fachleuten zum Gespräch im Rathaus. Da ging es in erster Linie um Grundstücksangelegenheiten. Das nunmehr vierte Werk der Friedrich Freund GmbH soll an der Darre gebaut werden. Bisherige Standorte gibt es in Krefeld, in Dresden und in Georgsmarienhütte.
In der bereits dritten Generation stellt die mittelständische Firma hochreine, selbstbedienungsgerechte Verpackungen her. Zu den Geschäftspartnern zählen Markenartikler wie Storck, Coppenrath & Wiese, AVM, Grohe, Roncadin oder Teekanne. Im Jahre 2005 erwirtschaftete die FREUND-Gruppe mit 240 Mitarbeitern einen Umsatz von 35 Millionen Euro, wobei ein Produktionsaufkommen von rund 16.000 Tonnen Vollpappe und zehn Millionen Quadratmeter Wellpappe verarbeitet wurde.
Acht Millionen Euro sollen in Nordhausen in den vierten Standort investiert werden, 50 neue Arbeitsplätze könnten entstehen. Damit wächst das Unternehmen auf fast 300 Mitarbeiter an. Es wird von der Familie Freund in der dritten Generation geführt. Friedrich Freund, der Großvater des jetzigen Firmenchefs hatte es 1908 gegründet. Mittlerweile wird die vierte "Freund-Generation" in die Unternehmensleitung eingeführt. Sebastian Freund, der 27jährige Sohn, soll auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet werden.

