Mi, 18:42 Uhr
22.11.2006
Tiefer in die Tasche
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte bereits vor einigen Wochen über eine bevorstehende Erhöhung der Tarife für den Öffentlichen Personennahverkehr berichtet. Heute wurden nun im Nordhäuser Hauptausschuss weitere Weichen gestellt.
Klare Ansage der Verkehrsbetriebe: Die Tarife müssen zum 1. Januar 2007 erhöht werden. So soll der Preis für den Einzelfahrschein in der Tarifzone 1 von einem Euro auf 1,20 Euro angehoben werden. Das würde einer Steigerung von 20 Prozent entsprechen. Neu hingegen könnte die Einführung des so genannten City-Tickets für die Nordhäuser Straßenbahn sein. Dieses Ticket wird nur an den Fahrkartenautomaten zu lösen sein und soll für eine Linie gelten. Ein Umsteigen innerhalb der Straßenbahnlinien oder in den Stadtbus entfällt. Für das City-Ticket müssen die Fahrgäste einen Euro in den Schlitz des Automaten werfen.
Hintergrund der Erhöhung, die eigentlich schon im vergangenen Jahr aus wirtschaftlichen Erwägungen hätte kommen müssen, durch den Stadtrat aber abgelehnt worden war, ist die Tatsache, dass die Landesregierung die Gewährung von Zuschüssen an die Erhöhung der Tarife für den Schülertransport gebunden hat.
In den kommenden Tagen sollen die Tariferhöhungen in den zuständigen Ausschüssen sowie in den Fraktionen des Stadtrates diskutiert und beraten werden. Noch im Dezember wird der Stadtrat einen Beschluss fassen müssen.
Autor: nnzKlare Ansage der Verkehrsbetriebe: Die Tarife müssen zum 1. Januar 2007 erhöht werden. So soll der Preis für den Einzelfahrschein in der Tarifzone 1 von einem Euro auf 1,20 Euro angehoben werden. Das würde einer Steigerung von 20 Prozent entsprechen. Neu hingegen könnte die Einführung des so genannten City-Tickets für die Nordhäuser Straßenbahn sein. Dieses Ticket wird nur an den Fahrkartenautomaten zu lösen sein und soll für eine Linie gelten. Ein Umsteigen innerhalb der Straßenbahnlinien oder in den Stadtbus entfällt. Für das City-Ticket müssen die Fahrgäste einen Euro in den Schlitz des Automaten werfen.
Hintergrund der Erhöhung, die eigentlich schon im vergangenen Jahr aus wirtschaftlichen Erwägungen hätte kommen müssen, durch den Stadtrat aber abgelehnt worden war, ist die Tatsache, dass die Landesregierung die Gewährung von Zuschüssen an die Erhöhung der Tarife für den Schülertransport gebunden hat.
In den kommenden Tagen sollen die Tariferhöhungen in den zuständigen Ausschüssen sowie in den Fraktionen des Stadtrates diskutiert und beraten werden. Noch im Dezember wird der Stadtrat einen Beschluss fassen müssen.

