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Fr, 13:46 Uhr
14.09.2018
Kulturszene aktuell

„Wiener Melange“ mit dem Loh-Orchester

1. Sinfoniekonzert am 29. und 30. September bietet Werke von Schubert, Beethoven und Ehrenfellner – Konzertbusse fahren wieder Hier die Infos...

Aus Wien stammen nicht nur die köstlichsten Kaffeespezialitäten, sondern auch unsterbliche Musik. Das Loh-Orchester Sondershausen eröffnet am 29. und 30. September unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath die Saison der Sinfoniekonzerte mit einer ganz besonderen Mischung („Melange“) erlesener Musik, deren Komponisten eng mit Wien verbunden sind. Zu hören sind Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Christoph Ehrenfellner, der dem Publikum als Composer in Residence seit zwei Jahren bestens vertraut ist.

Die „Wiener Melange“ eröffnet Franz Schuberts Ouvertüre zu dem Zauberspiel „Die Zauberharfe“, auch bekannt als „Rosamunde“-Ouvertüre. Der heiter-temperamentvolle Charakter erinnert an den damals in Wien so populären Rossini. Knapp 10 Jahre zuvor schrieb Beethoven seine 7. Sinfonie, die bereits bei ihrer Wiener Uraufführung für Beifallsstürme sorgte. Auch dieses vor Energie übersprudelnde Werk steht auf dem Programm des Loh-Orchesters. Als „reif fürs Irrenhaus“ beschrieb Carl Maria von Weber den Komponisten, als er es erstmals hörte, dabei gilt diese Sinfonie mit ihrer rhythmischen Sprengkraft als Beethovens ausgelassenste, heiterste.

In die Tradition Beethovens, Brahms‘ und Tschaikowskys stellt Christoph Ehrenfellner sein 2. Violinkonzert. Er begreift sich als Erzähler, der seine musikalischen Ideen auf eine abwechslungsreiche Reise schickt. Stürmisch und lyrisch zugleich komponierte der langjährige Wahl-Wiener sein Konzert, das deutlich romantische Züge trägt. Den Solopart spielt die französische Geigerin Alexandra Soumm, die es im Jahr 2014 zur Uraufführung brachte. Sie gewann 2004 den 1. Preis beim Eurovision Young Musicians Wettbewerb 2004 und trat solistisch unter anderem mit dem BBC Symphony Orchestra, den Münchner Symphonikern und dem Orchestre de Paris auf.

Wiener Melange (Foto: Tilman Graner)
Tilmann Graner

Das 1. Sinfoniekonzert findet am 29. September um 18 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen, am 30. September im Theater Nordhausen statt. Um 17.15 Uhr gibt es an beiden Abenden eine Einführung im Foyer. Um 18.00 Uhr sind Kinder ab sieben Jahren herzlich zu einer besonderen Einführung zum 2. Teil des Konzertes eingeladen.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nach Sondershausen fahren die Konzertbusse aus Mühlhausen über Schlotheim und Ebeleben, aus Greußen und aus Roßleben über Wiehe, Reinsdorf, Artern, Ringleben, Esperstedt und Bad Frankenhausen. Busfahrkarten gibt es ebenso wie die Konzertkarten im Vorverkauf. Darüber hinaus fährt im Stadtgebiet von Sondershausen der dank der Unterstützung durch den Förderverein kostenlose Konzertbus. Ausführliche Informationen hält die Theaterkasse bereit.

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