Di, 18:56 Uhr
25.01.2005
Stadtrat will Aufklärung
Nordhausen (nnz). In der kommenden Stadtratssitzung werden sich die Stadträte mit einer pikanten Angelegenheit beschäftigen müssen. Dazu ist jetzt eine Beschlußvorlage eingebracht worden – von einem FDP-Stadtrat.
Martin Höfer (FDP) will Aufklärung im Zusammenhang mit Vorgängen der Landesgartenschau. Bevor die Landesgartenschau GmbH abgewickelt werden soll, will der FDP-Mann erreichen, daß vor einem ausgewählten Gremium alle Einnahmen der Geschäftsführerin Inge Klaan und ihres Ehemans der letzten vier Jahre offen gelegt werden sollen. Damit soll letztlich dem Verdacht der Vorteilsnahme im Amt entgegen gewirkt werden. Auch solle Schaden von der Landesgartenschau und den veranwortlichen Angestellten der Stadtverwaltung abgewendet werden.
Zur Begründung seines Antrages führt Marin Höfer an: Die Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Frau Inge Klaan, war zeitgleich als Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes angestellt. In dieser Doppelfunktion war sei hautpverantwortlich für die Auftragserteilung an Architekturbüros. Ihr Ehemann arbeitete und arbeitet noch heute in genau dem Architekturbüro, welches einen Großteil der Aufträge für Planungsleistungen im Rahmen der Erstellung der Landesgartenschau erhalten hat.
Dieses Büro soll nicht nur einen überwiegenden Teil der Aufträge erhalten haben, sondern sei auch bei fast allen Verträgen mit anderen Architekturbüros als Partner durch die Stadt mit beauftragt worden, schildert Höfer in seinem Antrag und geht noch weiter: Der bestehende, oben genannte Verdacht scheint sich augenfällig zu erhärten, beachtet man, daß der Spielraum der Honorarzonen nach oben bei der Beauftragung ausgereizt wurde. Diese Art der Bezahlung war seitens der Stadt bis dato unüblich.
Autor: nnzMartin Höfer (FDP) will Aufklärung im Zusammenhang mit Vorgängen der Landesgartenschau. Bevor die Landesgartenschau GmbH abgewickelt werden soll, will der FDP-Mann erreichen, daß vor einem ausgewählten Gremium alle Einnahmen der Geschäftsführerin Inge Klaan und ihres Ehemans der letzten vier Jahre offen gelegt werden sollen. Damit soll letztlich dem Verdacht der Vorteilsnahme im Amt entgegen gewirkt werden. Auch solle Schaden von der Landesgartenschau und den veranwortlichen Angestellten der Stadtverwaltung abgewendet werden.
Zur Begründung seines Antrages führt Marin Höfer an: Die Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Frau Inge Klaan, war zeitgleich als Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes angestellt. In dieser Doppelfunktion war sei hautpverantwortlich für die Auftragserteilung an Architekturbüros. Ihr Ehemann arbeitete und arbeitet noch heute in genau dem Architekturbüro, welches einen Großteil der Aufträge für Planungsleistungen im Rahmen der Erstellung der Landesgartenschau erhalten hat.
Dieses Büro soll nicht nur einen überwiegenden Teil der Aufträge erhalten haben, sondern sei auch bei fast allen Verträgen mit anderen Architekturbüros als Partner durch die Stadt mit beauftragt worden, schildert Höfer in seinem Antrag und geht noch weiter: Der bestehende, oben genannte Verdacht scheint sich augenfällig zu erhärten, beachtet man, daß der Spielraum der Honorarzonen nach oben bei der Beauftragung ausgereizt wurde. Diese Art der Bezahlung war seitens der Stadt bis dato unüblich.

