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Do, 14:06 Uhr
09.08.2018
Feuerwehreinsatz in Bielen

Brand greift über

Kurz vor 13 Uhr ging der Notruf ein: in Bielen standen mehrere Schuppen in Brand. Das Feuer griff auch auf das Nachbargrundstück über, schlimmeres konnte aber verhindert werden. Die nnz mit den ersten Einzelheiten...

Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Das Feuer ergriff mehrere Schuppen auf einem Hinterhof in Bielen. In der Folge griffen die Flammen auch auf eine Garage auf dem Nachbargrundstück sowie ein Poolhaus und die Rasenfläche der beiden Grundstücke über und lief weiter auf ein weiteres Wohnhaus zu. "Es hätte schlimmer kommen können", sagte Thomas Schinköth, stellvertretender Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, die Einsatzkräfte konnten eine weitere Ausbreitung des Feuers rechtzeitig verhindern.

Die betroffene Garage stand glücklicherweise leer, die Bewohner befinden sich derzeit noch im Urlaub. Dennoch belaufe sich der Schaden auf rund 20.000 Euro, schätzt die Feuerwehr. Die Brandursache steht zur Stunde noch nicht fest. Verletzt wurde niemand.

Insgesamt waren 38 Rettungskräfte der Wehren aus Bielen, Nordhausen Mitte, Sundhausen, Hesserode, Herreden, Hörningen, Petersdorf und Steinbrücken sowie der Berufsfeuerwehr Nordhausen im Einsatz. Auch Polizei und das Deutsche Rote Kreuz waren vor Ort.
Angelo Glashagel
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
Brand in Bielen (Foto: Angelo Glashagel)
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Kommentare

09.08.2018, 16.06 Uhr
Outsider | erschreckende Zahlen!
Zu aller erst: Meinen Respekt an die Kameraden der Wehren, welche bei diesen extrem heißen Temperaturen noch Höchstleistungen bringen müssen. Das erfordert viel Training und Engagement.

Was mich an diesem Artikel alarmiert, sind ganz klar die Zahlen!

Wenn die Berufsfeuerwehr (BF) ausrückt, dann nicht ganz in Gruppenstärke, genau sind es 6 Einsatzkräfte (EK). Plus den Einsatzleiter der BF macht 7 Personen.

Auf die 8 freiwilligen Wehren der Stadt, welche im Artikel genannt wurden, kommen damit 31 EK. Das macht knapp 4 EK pro Wehr, und dies ist eine erschreckende Zahl!
Was würde man tun, wenn hier ein Industriebetrieb, eine Schule, oder worst case: Das Krankenhaus dran gewesen wäre? Wären dann mehr als gemittelt 4 Kameraden pro Wehr erschienen? viel mehr alarmieren kann man ja nicht.
Wenn diese Wehren alle im Einsatz sind, wer stellt den Brandschutz in der Stadt sicher, gibt es noch Reserven?

Dies soll absolut keine Kritik an den Wehren selbst sein, diese sind nur das Opfer einer verkorksten Politik, welche es verschlafen hat, die gesellschaftlichen und arbeitsbezogenen Grundlagen für ein stabiles Engagement in der örtlichen Gefahrenabwehr oder im Katastrophenschutz zu legen.
Wie oft hört man von (vorrangig kleinen) Arbeitgebern: "mir ist egal, was du mit deiner Freizeit machst, bist du auf Arbeit, darfst du zu solchen Spielereien nicht weg, das ist immerhin dein Hobby."
Wie oft hört man von Freunden: "Ach lass den Mist, dankt dir eh keiner und riskierst noch deine Gesundheit für nüscht."

Und das ist erst der Anfang, die Entwicklung geht weiter, ich denke in die falsche Richtung, aber das wird sich noch zeigen.

Und hoffen wir, wenn das erlösende Gewitter kommt, dass es nicht zu heftig und stürmisch wird, denn dann können die Kameraden wieder fremde Keller auspumpen oder Bäume von anderer Leute Dächer holen - während vielleicht das eigene Haus absäuft - aber so sind sie halt, unsere Feuerwehr-Kameraden - selbstlos.

PS: ehe Kommentare dazu kommen: ich bin nicht bei der Feuerwehr, sondern habe mir eine adäquate Alternative ausgesucht
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