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Mi, 18:48 Uhr
01.08.2018
Tödlicher Unfall auf der A38

Erste Ermittlungsergebnisse

Die Nordthüringer Online-Zeitungen berichteten heute Morgen über einen tödlichen Unfall auf der A38. Jetzt gibt es erste Infos zum Unfallhergang...

Unfallfahrzeug (Foto: Polizei)
Erste Ermittlungen zum Verkehrsunfall haben ergeben, dass der Fahrer des Pkw Mercedes-Benz mit hoher Geschwindigkeit zwei Sattelzüge auf dem Standstreifen überholte, da sich auf der linken Fahrspur zum Unfallzeitpunkt weitere Fahrzeuge befanden.

Dabei kollidierte er zuerst mit der rechten Seite der Zugmaschine des ersten Sattelzuges und folgend mit dem Auflieger der zweiten Zugmaschine. In der Folge wurde der Mercedes-Benz in die Mittelleitplanke geschleudert und der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die am Unfall beteiligten Lkw-Fahrer blieben unverletzt, an allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Tödlicher Unfall auf der A38 (Foto: API)
Tödlicher Unfall auf der A38 (Foto: API)
Tödlicher Unfall auf der A38 (Foto: API)
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Kommentare

01.08.2018, 20.52 Uhr
Ordnungszahl94 | wie sinnlos und überflüssig !
Hmmmmmm zum Unfallhergang habe ich aus mehreren Medien entnommen er hat mitten in der Nacht, mit hoher Geschwindigkeit 2 Sattelzüge auf dem Standstreifen bei voller Fahrt überholt.....LEID tun mir hier nur alle die den Dreck weg machen mussten und im Stau gestanden haben heute früh.... das ist ja wohl klar !!!! und LEID tun mir auch die LKW Fahrer an denen das sicher auch nicht spurlos vorbei geht.... Es gibt für die Aktion keinen einzigen Grund.....Andere Menschen dürfen nicht leben und der schmeißt seines wegen 20 lächerlichen Sek. eher am Ziel sein einfach weg !!!! Hmmmmmm
01.08.2018, 22.39 Uhr
Harzer66 | Selbst erlebt
Fuhr am Montag morgen auf der linken Spur hinter einem überholenden Lkw. Da ist so ein Irrer mit seinem alten Corsa auf der Standpur vorbei gerast. Nach 10 km habe ich ihn wieder überholt. Was sollte das?
02.08.2018, 09.16 Uhr
Paulinchen | Mitleid....
...Fehlanzeige. Nur gut, dass kein Unschuldiger zu Schaden gekommen ist. hart aber wahr!
02.08.2018, 10.32 Uhr
Joerg B. | Das Kapital kennt keine Standspur!
„Nicht schon wieder diese abgefuckte Systemkritik!“, höre ich Manche denken. Das Beispiel des Rasers mit seinem alten Corsa (Kommentar von Harzer66) ist doch der Gegenbeweis!? Nein, es zeigt nur, dass die Ursachen viel ursächlicher sind. Eigentlich sollte man so weit garnicht zurück denken wenn es nach den Tabu-Verbots-Denkern geht. Denn eigentlich müsste die Headline lauten:

„Die Evolution bzw. das Leben kennt keine Standspur!“ Das wusste vor Darwin schon der olle Goethe, als er durch seinen Mephisto eine fundamentale Antithese verkünden ließ. Wer nicht weiter mitmachen will, sollte sich, wenn er/sie seine natürlichen Reproduktionspflichten erfüllt hat, eigentlich „abschalten“, um für nachfolgende Generationen Platz zu machen. Das aber ist ein Tabuthema, wie die Pflege-Notstands-Debatte eigentlich zeigen müsste.

Doch vom allzu Grundsätzlichen wieder näher zum Oberflächlichen:

Auf den Mercedes-Fahrer könnte meine Headline vielleicht noch zutreffen. Beim Corsa-Fahrer ist wohl nur „Hirnlosigkeit“ die Ursache? Aber vielleicht hatte auch er nur einen wichtigen Termin, eventuell für ein Bewerbungsgespräch? Denn schließlich will er ja auch mal „auf einen grünen Zweig kommen“ auch mal Mercedes-Fahrer werden?

Psychologen unterscheiden neuerdings zwischen stoffgebundenen und nichtstoffgebundenen Süchten. Zu den letzteren gehört z.B. der Workaholismus, auf altdeutsch „Arbeitssucht“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitssucht). Strenggenommen wären die Damen und Herren von der Arbeitsagentur so gesehen „eigentlich“ Drogendealer, also Straftäter!

Aber pflegt nicht unsere ganze christlich/abendländische Kultur mehr oder weniger eine Wettbewerbsneu-Rose? „Ora et labora!“ („Bete und arbeite!“) Ist das nicht das Erfolgsmodell des „Abendlandes“ z.B. im Gegensatz zu den hinduistisch-buddhistischen Kulturen? Ein Mittelweg wäre vielleicht Tempo 140 anstatt Tempo Unendlich auf deutschen Autobahnen. Oder? Von einem Land der Dichter & Nachdenker sollte man „eigentlich“ mehr erwarten.

Der Begriff WETTBEWERBSNEUROSE ist mir Ehrlich! selbst eingefallen. Aber wozu habe ich, wie jeder andere auch, „eine Google“? Tatsächlich ist dieses Röslein nicht allein auf meinem „Mist“ gewachsen. Den bemerkenswertesten „Misthaufen“ fand ich unter https://www.pius-kirchgessner.de/05_Predigten/F_Sonntage_C/Erhoet.htm

(Wie weit hat sich die immer noch rechthaberisch aus dem Untergrund unheilstiftende Institution Kirche eigentlich von ihrem Verursacher entfernt?! Hatte Jesus eigentlich Kinder? Oder war er in Wirklichkeit sogar Antinatalist? Hat ihn „sein Vater“ deshalb am Marterkreuz verrecken lassen?)

Falls die „Standspur-Raser“ tatsächlich mal „vor ihren Schöpfer“ treten müssen sollten, werden sie wohl lange zur „Umschulung“ ins „Fegefeuer“ geschickt werden?

§ 1 StVO:
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Diese Grund-Regel, die sehr der Goldenen Regel ähnelt, behindert aber scheinbar den WETTBEWERB! Dafür sollte sie allerdings ganz ohne religiösen Eiertanz jedem einleuchten.

Gute Fahrt!
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