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Di, 21:47 Uhr
19.06.2018

Das Pokerspiel und seine Mythen

Ein Kartenspiel ist schon seit vielen Jahren auf dem Vormarsch: Pokern. Weltweit pokern Millionen Menschen im Internet und die Preisgelder sind bei Turnieren große Millionenbeträge. Das Pokerspiel ist ein uramerikanisches Spiel, das am Küchentisch um Cent-Beträge gespielt wurde...


Heute hat Pokern eine große Bühne. Das Kartenspiel ist zum TV-Event und die Spieler sind berühmt geworden wie ein Schauspieler oder Fußballspieler. Den Regeln der Medien folgend, setzen sich Fußballer, Schauspieler und Pokerspieler gemeinsam an den Pokertisch, wodurch sie alle noch berühmter werden.

Pokern ist ein weltumspannendes Spiel. Tag für Tag rund um die Uhr nehmen sich hunderttausende Pokerspieler aus aller Herren Länder im Internet das Geld gegenseitig ab. Dass Pokern schon seit vielen Jahren boomt, ist nichts Neues. Viele Webseiten informieren über Strategien, die besten Tricks und betreiben sogar Diskussionsforen. Auch auf den Webseiten von https://www.bewertungen.com können Pokerspieler sich Informationen einholen über Angebote und auch Bewertungen.

Über das Pokerspiel existieren viele Mythen auch über die Welt des Online Pokers. Nur wenige Spieler können Fakten und Mythen unterscheiden und treffen gerne schnell eine falsche Entscheidung oder folgen einem falschen Ratschlag basierend auf Poker-Mythen, die keinen Bestand haben.

Pokern macht süchtig
Natürlich kann das Pokerspiel zu einem gefährlichen Hobby werden genau wie alle Glücksspiele es werden können. Schon immer gab es Menschen, die sich beim Pokern finanziell ruiniert haben, weil sie das Risiko unterschätzt haben. In Wirklichkeit gibt es mehrere Gründe, warum Pokern niemanden in die Spielsucht treibt. Erstens haben der überwiegende Teil der Spieler genügend Selbstkontrolle, um einer Sucht nicht zu verfallen und zweitens kann Poker nicht so süchtig machen wie viele andere Formen des Glücksspiels. Ist jemand ein schlechter Pokerspieler, dann wird er ständig verlieren. Poker ist nicht wie BlackJack oder Roulette, bei dem man öfters mal gewinnt und sein Geld verdoppeln kann. Außerdem ist der Reiz am Pokern nicht auf das Glück fokussiert, sondern hier geht es um Geschick, Strategie und Können.

Beim Pokern kann jeder gewinnen
Über den typischen Pokerspieler liest und erfährt man wenig. Stattdessen berichten die Medien sehr genau über professionelle Pokerspieler und andere Spieler, die sich mit Pokern ein zweites Standbein aufgebaut haben. Und auch die riesigen Gewinnsummen sind immer schnell in aller Munde, die man in den großen Turnieren gewinnen kann. Keiner erfährt, dass die meisten Pokerspieler aber Geld verlieren. Logisch, wenn einer gewinnt, muss ein anderer verlieren. Um beim Pokern dauerhaft und beständig zu gewinnen, muss ein natürliches Talent und Menschenkenntnis vorhanden sein. Außerdem muss man viel lernen. Bei den Live Turnieren ist es so, dass die meisten Spieler sich nicht für das Turnier qualifizieren können und ausscheiden. Das ist beim Großteil der World Series of Poker Turnier nicht anders.

Verlieren wegen schlechten Gegnern
Einer der populärsten Mythen unter erfolglosen Pokerspielern ist die Behauptung, dass sie nicht gewinnen können, weil die Gegner so schlecht sind. Es gibt eine ganze Menge Gründe, wieso man beim Online-Poker verlieren kann. Aber schlechte Gegner gehören wirklich nicht dazu. Jemand, der an einen solchen Mythos glaubt, ist vielleicht nicht in der Lage, sein Spiel an lockere Spiele anzupassen. Die sind eigentlich am profitabelsten. Ein anderer Grund kann der sein, dass ein Gegner nur als schlecht erscheint, aggressiv spielt und in Wirklichkeit ein guter Spieler ist. Auch eine Art Taktik beim Poker. Es kann auch am zu hohen Rake liegen, der es für alle unmöglich macht, einen Gewinn zu erzielen. Auf jeden Fall sind es keine guten Spieler, die an diesen Mythos glauben.

Manipuliertes Online-Poker
Erfolglose Pokerspieler zweifeln ständig an der Integrität der Anbieter von Pokerräumen. Sie sind der Meinung, dass die in den Pokerräumen die Karten manipuliert werden, damit größere Potts entstehen und das Casino auf diese Weise mehr an dem Rake verdient. Da ist so nicht haltbar. Einerseits gehören Online-Pokerräume zu großen Unternehmen, von denen einige an der Börse sind und es ist auch kein Geheimnis, dass diese Unternehmen große Gewinne einfahren.

Aber andererseits ist es schlichtweg undenkbar, dass diese Unternehmen den RNG (random number generator) manipulieren würden, um daraus für sich Profit zu schlagen. Ein solches Manipulieren kann sich überhaupt keinUnternehmen leisten und ein derartiges Handeln ist bis heute nicht bekannt. Es ist zudem absolut unsinnig zu denken, dass es niemandem aufgefallen wäre, wenn der Zufallsgenerator beeinflusst worden wäre. Selbst wenn es jemand versuchen würde, würde er an der Software scheitern. Denn diese dokumentiert und analysiert alle Pokerhände der Spieler. Das sind Millionen von gespielten Händen und selbst die kleinste Abweichung würde sofort auffallen.
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