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Mo, 10:39 Uhr
10.01.2005

Vorbereitungen angelaufen

Nordhausen (nnz). Seit 35 Jahren wird in Nordhausen das Rolandsfest gefeiert. Doch in diesem Jahr gestalten sich die Vorbereitungen schwierig. Die nnz hat sich mit Jost Rünger unterhalten.

„Fakt ist, wir werden in diesem Jahr weniger Geld zur Verfügung haben als 2004“, schätzt Jost Rünger ein, der für die Agentur „D 4“ das Rolandsfest organisiert. Noch ist der Vertrag mit der Stadt Nordhausen nicht in „Sack und Tüten“ und dann ist den Organisatoren auch ein wichtiger Hauptsponsor verloren gegangen. Verhandlungen führt Rünger auch noch mit der Kreissparkasse, die zwar prinzipiell ihre Bereitschaft zur Unterstützung dieses Festes zugesagt hat, dennoch aber an ihrer Strategie einer Jugendveranstaltung festhalten will. Diese Events im Gehege hatte jedoch in den vergangenen Jahren wenig Resonanz gefunden.

Dafür will sich das Theater Nordhausen stärker als das bisher üblich war, in die Vorbereitungen und Durchführung des Rolandsfestes einbringen. Es wird an diesem Juniwochende keine eigenen Aufführungen im Haus geben, dafür bringen sich die Künstler verstärkt in das Programm auf der Bühne vorm Theater ein. Jost Rünger lobte im Gespräch mit der nnz die hervorragende Zusammenarbeit mit der Intendanz.

Auf der „Theaterbühne“ soll es dann auch was ganz Besonderes zu erleben geben. Hier wird das Musical „Grease“ zur Aufführung gelangen. Gespielt wird es von den „Vereinigten Musikschulen Sachsen-Anhalt. Da werden insgesamt 176 Mitwirkende für beste Unterhaltung sorgen. Jost Rünger hat sich vorgenommen, das Niveau der Vorjahre zu halten, trotz des engeren Budgets. Was vermutlich nicht zu verhindern ist, das wird auch 2005 die so genannte „Schlüpfer-Meile“ sein. Die bringt schlicht und ergreifend Geld in die Veranstalterkassen.

Auch bei der diesjährigen Auflage des Rolandsfestes wird der Sport nicht zu kurz kommen – im Gegenteil: Neben dem bekannten Beach-Volley-Ball-Turnier wird der 100. Geburtstag von Wacker Nordhausen gebührend gefeiert. Mit einem Empfang auf dem Petersberg und einem Street-Soccer-Turnier in der neuen Mitte. Bei den Volleyballern wird es vermutlich einige Orts-Veränderungen geben. Die Organisatoren des Festes und der ausrichtende SVC wollen die drei notwendigen Plätze auf dem Gelände des Petersberges etablieren. Da wäre nicht nur Platz, sondern für die Sportler auch die notwendige Infrastruktur mit der Turnhalle vorhanden.

Vieles sind bislang Vorstellungen, Fakt ist aber: Es wird in diesem Jahr drei Bühnen geben – am Rathaus, am Theater und auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände. Und: es wird auf all diesen Bühnen volles Programm angeboten – natürlich auch in diesem Jahr wieder zum Nulltarif.
Autor: she

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