nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Do, 12:35 Uhr
14.06.2018
Hochbehälter-Rohbau kurz vor Fertigstellung

Zwei mal 750 Kubikmeter auf dem Burgberg

Der Nordhäuser Wasserverband errichtet auf dem Burgberg bei Bleicherode einen modernen Trinkwasserspeicher, der den Großteil der Kalistadt versorgen soll. Ende Juni soll die Hülle des neuen Trinkwasser-Hochbehälters stehen, unerwartete Hürden hat man inzwischen überwinden können...


„Wir liegen mit dem Bau momentan gut in der Zeit und gehen davon aus, dass die Rohbauarbeiten in der letzten Juniwoche beendet sind“, sagte Carmen Lis, die Geschäftsführerin des Nordhäuser Wasserverbandes (WVN) in einer Pressemitteilung. Der Verband errichtet auf dem Burgberg der Kalistadt einen neuen Doppelkammer-Trinkwasserspeicher. Über diesen werden gut zwei Drittel aller Bleicheröder und die Gemeinde Lipprechterode mit Trinkwasser aus dem Nordhäuser Wasserwerk versorgt. Mit einem Volumen von rund 1,8 Millionen Euro zählt diese Baumaßnahme zu den größten Investitionen des Verbandes in diesem Jahr.

Die im vergangenen Herbst entdeckten Hohlräume im Baugrund des alten, abgetragenen Hochbehälters wurden erfolgreich verschlossen und die Bodenplatte für den neuen Speicher in der Stärke entsprechend angepasst. Die zwei jeweils 750 Kubikmeter großen Wasserkammern wurden in mehreren Abschnitten betoniert. Sobald die Kammerdecke fertiggestellt ist, werden die Speicher mit Wasser gefüllt und geprüft, ob sie dicht sind. Im Anschluss beginnen die Betonierarbeiten für das vorgelagerte Bediengebäude. Dann folgt dessen rohrtechnischer Ausbau, darüber hinaus werden Fliesen verlegt, Treppen und Geländer eingebaut. Abschließend wird der gesamte Hochbehälterkomplex mit Erde angefüllt und gestalterisch in die Landschaft eingebunden.

Rohbau kurz vor der Fertigstellung (Foto: Wasserverband Nordhausen) Rohbau kurz vor der Fertigstellung.

Bereits im Spätsommer vergangenen Jahres wurde der über 40 Jahre alte marode Hochbehälter zurückgebaut. Dank einer provisorischen Druckminderanlage auf dem Gelände am Burgberg wird die Trinkwasserversorgung während der gesamten Bauarbeiten problemlos sichergestellt.

Insgesamt wird die Baumaßnahme bis voraussichtlich Februar kommenden Jahres dauern. Die Firma Implenia Regiobau aus Erfurt führt die Arbeiten aus, das Architekten- und Ingenieurbüro Hoffmann, Seifert und Partner aus Suhl hat die komplexe Baumaßnahme geplant.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.