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Do, 07:30 Uhr
07.06.2018
Jugendliche bedrängen Migranten

Eine hässliche Geschichte

Manchmal wäre es schön eine gute Geschichte erzählen zu können. Eine Geschichte wie die der Familie Omar. Aber das hier ist keine schöne Geschichte, sondern eine, die sich am vergangenen Samstag auf dem Petersberg absgespielt hat und die hässlichen Seiten unserer Gesellschaft zeigt...

Erst als die Mutter das Handy zückt, zieht sich die Gruppe zurück (Foto: privat)
Herr Omar kam 2015 nach Nordhausen, war vor dem Krieg in Syrien geflohen und fand hier nicht nur Freunde sondern auch eine Aufgabe. Vom ersten Tag an hat Herr Omar geholfen, Flüchtlingen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern, erst in der Unterkunft, dann als ehrenamtlicher Helfer, heute als hauptamtlicher Integrationsbegleiter.

Nach einem kurzen Intermezzo von ein paar Monaten in Aachen kehrte er an den Harzrand zurück, es gab Arbeit für den engagierten Mann, seit zwei Jahren steht er nun schon in Lohn und Brot und hat mit Deutsch seine nunmehr vierte Sprache gelernt. Frau und Kinder konnte er aus den Flüchtlingscamps nach Deutschland holen, seine Älteste kommt in diesem Jahr in die Schule, seine Frau lernt die Landessprache, die B1 Prüfung hat sie schon bestanden.

Es wäre eine Geschichte die man heutzutage nicht mehr zu hören kriegt, weil sie nur zeigt wie es sein müsste, ein Bericht ohne Auseinandersetzung und Konflikt. Normalität erregt kein Interesse.

Aber das hier ist keine schöne Geschichte, sondern eine über die hässlichen Seiten unserer Gesellschaft. Am vergangenen Samstag sind Frau Omar und ihre beiden Kinder, drei und sechs Jahre alt, auf dem Spielplatz auf dem Petersberg. Es ist spät, fast sieben, die Kinder sollen sich noch einmal austoben, bevor es ins Bett geht. Ihr Mann ist bei Arbeitskollegen in Salza. Sie könnten auch hinter dem Mehrfamilienhaus spielen, in dem sie wohnen, aber da sind auch die Nachbarn und mit denen versteht man sich nicht so gut.

Den Eltern als auch den Kindern wurde immer wieder zu verstehen gegeben, das man nicht erwünscht sei, erzählt Herr Omar, im Haus wie auf dem Hinterhof. Richtigen Ärger habe es nie gegeben, aber Streit wenn die Kinder angeblich einmal zu laut gespielt haben. Inzwischen gehe man sich einfach aus dem Weg. Das ist einfacher.

Aber auch auf dem Petersberg sind sie an diesem Vorabend nicht willkommen. Eine Gruppe Jugendlicher, fünf Jungen zwei Mädchen, sagen ihnen, dass sie wieder verschwinden sollen, das sie hier nicht her gehörten, weg vom Spielplatz, raus aus Deutschland. Haut ab. Seine Frau habe das zunächst ignoriert, erzählt Herr Omar, auf dem Petersberg ist viel Platz, man zog sich weiter zurück. Zwei mal wechselte sie mit den Kindern den Platz.

Doch es sollte nicht bei verbalen Attacken bleiben. "Zwei der Jungen sind ihnen gefolgt, einer mit dem Fahrrad, einer mit dem Moped. Er ist im Kreis um die Kinder herumgefahren, wie im Film, der Junge mit dem Moped ist dann auch mehrmals direkt auf die Kinder zu, hat dabei beschleunigt und kurz vor ihnen wieder abgebremst. Der Rest stand daneben und hat gelacht.", erzählt Herr Omar. Die Kinder erschrickt das alles, sie fangen an zu weinen, die Jugendlichen hält das nicht davon ab weiter zu machen. Auch den Bitten der Mutter schenkt man kein Gehör, erzählt Herr Omar.

Erst als sie das Handy zückt und das Geschehen festhalten will, zieht sich die Gruppe zurück. Auf dem Video, welches der nnz vorliegt, hört man die Kinder noch deutlich schluchzen und weinen, das Mädchen droht den Jugendlichen unter Tränen mit der Polizei, die bestimmt bald komme und die Mutter fragt warum die Jugendlichen den Kindern das antun würden, während der Mopedfahrer einige Meter entfernt auf seinem Gefährt sitzt und sich langsam rückwärts bewegt.

Herr Omar selbst war da noch nicht vor Ort, seine Frau berichtet es ihm am Telefon, zweimal ruft sie ihn an, er soll schnell kommen.

Als der Vater zusammen mit dem Arbeitskollegen eintrifft und die Gruppe konfrontiert, beteuern die ihre Unschuld, sie hätten nichts falsches getan. Seien einfach nur so herumgefahren. Auf Anraten des deutschen Kollegen ruft die Familie nicht die Polizei, die würde eh nicht viel machen können, man sollte einfach gehen, meint der Kollege. Erst am Montag sucht Herr Omar die Dienststelle der Nordhäuser Polizei auf, was die Polizei bestätigte. Er will das nicht so einfach stehen lassen.

"Die Kinder hat das alles völlig verstört. Die Große ist alt genug um zu verstehen was da passiert, mit den Nachbarn oder im Kindergarten. Das sie anders behandelt wird, weil sie anders aussieht oder anders spricht. Aber das auf dem Spielplatz hat den beiden einfach nur Angst gemacht. Es ist eine Sache wenn man selber unterwegs ist, Abends, da kann man so etwas ignorieren. Aber wenn es die eigenen Kinder betrifft, am helllichten Tag, auf einem öffentlich Spielplatz, das geht nicht."

In den acht Monaten, die er in Aachen verbrachte, sei ihm so etwas nie zu Ohren gekommen. "Ich will nicht sagen hier ist die Hölle und dort der Himmel, dumme Leute gibt es überall. Aber es ist anders hier, der Umgang ist ein anderer." In Nordhausen hört er immer wieder von Beleidigungen und Übergriffen. Als Integrationsbegleiter ist er oft der erste und manchmal auch der Einzige, dem man sich anvertraut. Gerade Frauen mit Kopftuch wären häufig das Ziel von Anfeindungen. "Die meisten reden nicht darüber, schon gar nicht mit der Polizei weil sie befürchten dann Ärger zu bekommen. Sie bleiben lieber still und gehen weg." Die Angreifer würde das am Ende in ihrem handeln bestärken.

Herr Omar kam aus Aachen zurück in den Südharz, weil er hier Arbeit und Freunde gefunden hat und hier will er auch bleiben. "Wir sind hier nicht als Touristen, wir wollen uns hier ein Leben aufbauen. In einem Land, in dem unsere Kinder selber entscheiden können, wer sie sein und was sie glauben wollen, ohne Angst haben zu müssen dafür in Schwierigkeiten zu geraten".

Mit viel Konsequenzen werden die mutmaßlichen Täter wohl nicht zu rechnen haben, ein wenig Nötigung, was soll schon sein. Sind ja nur Teenager. Die machen sowas halt. Am Ende steht Aussage gegen Aussage, so man sich denn die Mühe macht, die Gruppe ausfindig zu machen. Es ist nur eine kleine Episode, eine die sich wahrscheinlich so oder so ähnlich tagtäglich in Deutschland abspielen wird. Niemand wurde verletzt, ein bisschen Aufregung, die sich schnell wieder legt und kein anhaltendes Interesse erzeugen wird. Keine schöne Geschichte, aber auch keine die schlecht genug ist, um wirklich Gehör zu finden.

Und doch eine, die erzählt werden muss. Weil sie einen Abriss aus dem Alltag von Migranten in Nordhausen zeigt und eine Seite unserer Gesellschaft, die man nur allzugerne ignorieren würde. Wie man in diesem Land mit Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten umgehen will, darüber kann man politisch diskutieren, auf dem Boden der Gesetze und Normen, die dieses Land zusammenhalten. Sollten die demokratischen Entscheidungen fallen und sich Mehrheiten finden, die hier andere Wege eingeschlagen wollen, dann wird dem so sein. Den eigenen Frust an Frauen und Kinder auf offener Straße auszulassen, sie anzugehen und einzuschüchtern, das ist einfach nur feige und widerlich.
Angelo Glashagel
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Kommentare

07.06.2018, 07.50 Uhr
EgonOlsen | Konrad Adenauer.....
...sagte:
Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Wir Menschen sollten einander verstehen und lernen.

Aufstehen, Aufeinander zugehen, voneinander lernen, Miteinander umzugehen.

Es ist so einfach......
07.06.2018, 08.18 Uhr
Kartoffelschäler | Seite der Gesellschaft
Das ist traurig. Spielende Kinder im Hof gehören auch zu einem Mehrfamilienhaus. Ich hoffe in den Fall nicht, dass sich nur beschwert wird, weil sie nicht ursprünglich aus Deutschland sind.

Ich hoffe mal, dass die Jugendlichen sich melden und entschuldigen. Denn wer eine Erlaubnis bekommen hat am Straßenverkehr teilzunehmen, sollte schon über eine gewisse geistige Reife verfügen.

Ich hoffe die Familie Omar erholt sich von dem Schreck und denkt hoffentlich nicht, dass alle Nordhäuser so sind.
Denn ich denke und ich bin überzeugt, dass diese hässliche Seite der Gesellschaft nur ein winziger Teil von Menschen darstellt.
07.06.2018, 08.57 Uhr
Jens 1306 | Harztor
Nicht immer alles so schrecklich hinstellen.
Das solche Familien in Hausgemeinschaften nur Probleme haben weiss ich und schuld haben sie selber Fussball spielen gehört nicht in der Wohnung sondern auf dem Hof.
Ich habe jeden Tag bis Ausländern zutun und weiß auch das die viel übertreiben und Blödsinn erzählen
07.06.2018, 09.20 Uhr
Schlaubert | Ohne den Vorfall zu beschönigen ,
aber das Filmen/Fotografieren von Personen ohne derer Zustimmung ist verboten bzw. stellt auch eine Straftat nach§201 StGB dar.
07.06.2018, 09.26 Uhr
Blueman
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07.06.2018, 09.27 Uhr
toysoldier | interessanter Bericht
... Herr Glashagel, unbestritten eine sehr unschöne Geschichte, aber vielleicht berichten Sie u.a. auch mal über das Sportfeld, den Spielplatz in Nordhausen Ost - wo unsere deutschen Kinder verjagt, bedrängt und beleidigt werden. Dort wo sich unseren neuen Mitbürger konzentrieren erleben Sie Gleiches andersrum. Nur ist hier die Hemmschwelle zur körperlichen Gewalt niedriger.

Traurig aus meiner Sicht, dass sich hier die Integration schon im jungen Alter als schwer bis unüberwindbar darstellt. Fakt ist jedoch, dass es sehr schade ist, dass selbst die Kleinsten, egal welcher Herkunft, unter dem Versagen der Politik leiden.
07.06.2018, 09.33 Uhr
Leser 3421 | Und wenn sie nicht gestorben sind:
dann leben sie heute noch.

Ist diese Geschichte wahr? Oder wurde sie frei erfunden?

Ihr Jonathan Frakes
07.06.2018, 09.35 Uhr
Stadtbewohner | Wie immer
Alles halb so schlimm? Typische Reaktion hier. Ich kann mir gut den Aufschrei vorstellen, wenn das unter umgekehrten Vorzeichen passiert wäre. Und was haben die Mopeds auf dem Spielplatz verloren?
07.06.2018, 09.42 Uhr
Rosenkavalier53 | Elternhaus?
Ich bin erschüttert. Diesen Jugendlichen gehört eine ordentliche Tracht Prügel und ordentliche Strafarbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe. Und damit meine ich richtige wieder Gutmachung.

Leider liegt das verhalten dieser Jugendlichen aber eher an dem was sie im Elternhaus, in den Medien und der Gesellschaft vorgelebt bekommen. Diese widerliche Grundhaltung muss wieder stärker gesellschaftlich geächtet werden. Es kann doch nicht sein, das eine offensichtlich integrierte familie, die außerdem noch Rücksicht auf offensichtlich moralisch verblendete Mitbürger nimmt, derart angegangen wird und dann auch noch hier von Kommentatoren als Lügner und "Verbrecher" (wegen vermeintlich illegaler Filmaufnahmen) dargestellt werden soll. Sie sollten sich schämen!
07.06.2018, 10.07 Uhr
Blueman | Das Problem sind die Deutschen!
Das deutsche Familien in Hausgemeinschaften nur Probleme haben weiß ich und Schuld haben sie selber. Fußball spielen gehört auch in der Wohnung dazu und auf dem Hof sowieso.
Ich habe jeden Tag mit Deutschen zu tun und weiß auch das die viel übertreiben, nur Blödsinn erzählen oder einfach nur Rassisten sind!

Diese Haltung ala die sind doch selber Schuld ist nur schwer erträglich. Noch schlimmer ist diese Auge um Auge Argumentation. Weil mir ein anderer Autofahrer die Vorfahrt genommen hat, halte ich mich doch trotzdem weiter an die Verkehrsregeln.
07.06.2018, 10.12 Uhr
bella123blau | wie benehmen sich denn die Ausländer ?
Über Tötungsverbrechen ,Anschläge wird nicht disskutiert .Alle jungen Aussländer in Ihr land und dort Ordnung schaffen dann brauchen sie nicht in Deutschland leben .
07.06.2018, 10.18 Uhr
sarkaso | Als ich auf der nnz-Startseite sah...
...wieviele Kommentare zu dieser Artikel bereits gepostet worden waren, wusste ich genau, was mich beim Lesen erwartet.
Positiv überrascht bin ich allerdings, dass es doch nur die Hälfte aller Kommentare ist, die was von "Die Ausländer sind selber schuld", "die begehen doch selbst Straftaten!", "ist alles gar nicht so schlimm" relativieren.

Ich befürchte nur, das wird sich schnell ändern, wenn unsere altbekannten "nennt mich ruhig pöse räääächts"-Kommentatoren erstmal loslegen.
07.06.2018, 10.21 Uhr
Leser X | Wirklich eine hässliche Geschichte...
... aber wenigstens wird sie hier mal aus der anderen Sicht geschildert.
07.06.2018, 10.36 Uhr
Nörgler | Ach wie hässlich
Wenn es darum geht, dass die Flüchtlinge in unserem Land eine Straftat begehen, dann ist das hier ein kleine Meldung wert. Wenn vermeintlich Flüchtlinge plötzlich sich bedroht fühlen (Aussage gegen Aussage vermutlich), dann wird hier eine ellenlange Story draus gemacht. Ich finde das super, passt doch so ganz genau in das System der Verdrehungen und Vertuschungen. Eine persönliche Wertung des scheinbaren Geschehens sollte sich ein Journalist in einem Bericht von Hörensagen nicht erlauben. Aber heutzutage wird eben alles geduldet, hauptsache man steht auf der guten Seite.
07.06.2018, 10.39 Uhr
gukono1450 | zur hässlichen Geschichte
Wenn ich Gast in einem Land bin, oder mich integrieren möchte muß ich mich schon an die Gepflogenheiten und die Gestze des Landas halten!!!
Ich muß das gleiche auch in einem anderen Land machen!!!
Das vermisse ich leider oft bei unseren ausländischen Mitbürgern!!!

GüKoNo
07.06.2018, 10.45 Uhr
Bernd | Angriffe auf Deutsche
Was soll man dazu sagen?

Das Herr Glashagel stets nur einseitig berichtet ist inzwischen jedem Leser bekannt und das er seine Mitstreiter gleich zum kommentieren auffordert ebenso.

Warum macht man dies? Weil man Schlagzeilen und Aufmerksamkeit wünscht? Oder weil man dem Leser eine Einstellung infiltrieren möchte?

Fakt ist: man kann vom Petersberg kaum noch über die Treppe zur Weberstrasse gehen ohne von Ausländern, welche täglich die Treppe belagern, angepöbelt zu werden

Fakt ist: man kann sich nicht mehr mit Freunden auf dem Sportfeld in Ost treffen, weil man sofor aggressiv von Ausländern vertrieben wird

Fakt ist: man kann als Frau in der Fußgängerzone Bahnhofsstrasse nicht mehr in Ruhe shoppen oder einen Plausch halten, da man sofort angemacht oder sogar bespuckt wird.

Das ist Deutschland seit dem Rechtsbruch der Regierung von CDU und SPD, welche geltende Gesetze ignorieren, aber darüber würde Herr Glashagel nie berichten!
07.06.2018, 10.54 Uhr
johnsk | Leider ein positives Beispiel, dass mit Füßen getreten wird...
Das ist schon ein brisantes Thema.
Die Theorie mit dem schwarzen Schaf passt beim Thema Asylbewerber nicht.
Es gibt doch zu viele "Migranten", die in vieler Hinsicht jeden Rahmen sprengen. (Beispiel U-Bahn-Treter)

Ein positives Beispiel hingegen wie die Familie des Herr Omans erscheint leider viel zu selten.

Das ist in meinen Augen eine der wenigen erfolgreichen Integrationen und so sei es der Familie auch gegönnt, neue Chancen bei uns in Deutschland zu nutzen.

Diese Kids die aber so etwas machen, sollten definitiv zur Rechenschaft gezogen werden.
07.06.2018, 10.55 Uhr
janko | Das hässliche Gesicht der Schlechtmenschen
Wie könnt Ihr Euch nur die Mäuler über Straftaten "der Ausländer" zerfetzen, wenn es in einem Artikel darum geht, dass Kinder (!) von Jugendlichen mit Motorrädern bedroht und verängstigt werden?

Soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen gleich Null.

War auch nicht zu erwarten.

Man möchte *******.
07.06.2018, 10.56 Uhr
zugezogener Patriot | Überraschung!
Einerseits überrascht mich dieser Artikel nicht. Typisch für Nordhausen. Ich hatte bereits unter anderen Artikeln geschrieben, dass hochqualifizierte akademische Arbeitnehmer die Stadt und Region verlassen, weil ihre Lebensgefährten in der Stadt ständig angepöbelt werden.

Mich überrascht, dass dieser Artikel auf nnz-online zu finden ist. Danke, Herr Glashagel.

Ich frage mich ja immer was diese Menschen antreibt, ob es jetzt Jugendliche wie hier oder erwachsene sind spielt für mich an dieser Stelle keine Rolle. Verstehen diese Rassisten nicht, das sie damit Deutschland schaden?
07.06.2018, 11.16 Uhr
Joe 50 | Schuld
sind nicht die Omar´s und wahrscheinlich auch nicht ihre Nachbarn.
Schuld sind die, die außer echten Flüchtlingen Terroristen, Islamisten, Verbrecher aller Art, religiöse Fanatiker ins Land gelassen haben. BAMF Bremen ist da nicht allein! BAMF Bremen hat übrigens auch noch ein paar „Vorgesetzte“.
07.06.2018, 11.30 Uhr
sarkaso
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
07.06.2018, 11.44 Uhr
harztorIlfeld | es ist das LETZTE
Ich bitte um Entschuldigung bei der Familie Omar. Wir sind nicht so und nein es sind keine Kids, die sich mal so daneben benommen haben. Sie sind rassistisch und einfach nur böse. Haben keinen Respekt vor dem Menschenleben oder Sarkasmus an: "vielleicht sind es keine Menschen" die angepöbelt wurden. Sarkasmus aus.
Danke Herr Glashagel für diesen Bericht und den Spiegel den sich manche Kommentatoren hier vor die Nase halten. Das ist Ihre Erziehung, Ihr Misslingen und Ihre Intoleranz.
07.06.2018, 11.48 Uhr
Dixon
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
07.06.2018, 11.50 Uhr
Blueman | gehört doch zum Thema
'Lieber Bernd, wenn ihnen die Artikel von Herrn Glashagel nicht gefallen, haben sie hier auf nnz ja noch die Artikel von Herrn Greiner die genau das Gegenteil sind. Mit Vielfalt können sie wohl .... nicht umgehen, hm?'
07.06.2018, 11.58 Uhr
Zukunft | Eine wirklich hässliche Geschichte
https://www.focus.de/panorama/welt/wiesbaden-bei-leiche-handelt-es-sich-wohl-um-vermisste-susanna-14-jaehrige-soll-vergewaltigt-worden-sein_id_9053421.html
07.06.2018, 12.08 Uhr
sarkaso | nnz- jetzt reicht es!
Zur Relativierung des Geschehens, dass 4- und 6-jährige Kinder mit Migrationshintergrund von einer Rotte ausländerfeindlichen Jugendlichen bedroht werden, wird jetzt herangezogen, dass andernorts eine 14-jährige von einem Iraner mutmaßlich vergewaltigt und ermordet wurde?

Was will "zukunft" damit sagen? Dass das alles völlig okay ist, was da auf den Petersberg geschehen ist? Dass die vier- und sechsjährigen Kinder allein auf Grund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe diskriminiert werden dürfen, weil: andere ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe sind ja auch Verbrecher?

Und was, nnz, wollt ihr mit der Veröffentlichung dieses links sagen?

Das ist das allerletzte!
07.06.2018, 12.16 Uhr
Zukunft | Immer ruhig Blut, sarkaso
Erstens war der mutmaßliche Mörder ein Flüchtling aus dem Irak und zweiten muss es richtig heißen "mutmaßlich von einer Rotte ausländerfeindlichen Jugendlichen bedroht". Schuldig ist jemand erst, wenn es ein rechtskräftiges Urteil gibt. Und drittens können Sie doch froh sein, dass die nnz auch ihren Kommentar veröffentlicht.
07.06.2018, 12.33 Uhr
Leser X | In welchem Nordhausen leben Sie denn...
... lieber Bernd? befindet sich das vielleicht in einem parallelem Universum?

Ich bin auch viel in der Stadt unterwegs, aber ich kann mich nicht erinnern, angespuckt, angepöbelt oder belagert worden zu sein - zumindest nicht von ausländischen Mitbürgern. Und auch meine Plausche verliefen bislang stets ungestört.

Überprüfen Sie also bitte mal die Koordinaten:::)))
07.06.2018, 12.38 Uhr
Alanin | jetzt mal langsam...
Keiner hat gesagt, dass es in Ordnung ist, was dort passiert ist.

Es wurde auf den Umstand hingewiesen, dass im Prinzip jeden Tag die gleiche Geschichte passiert, nur mit vertauschten Rollen. Es wurde lediglich kritisiert, dass diese Vorfälle kein Bericht wert sind.

Ich will die Aktion der Jugendlichen nicht relativieren, es ist total bescheuert und beschissen. Aber sowas ist früher auch passiert, nur waren da alle Beteiligten aus dem gleichen Land und keiner hat drüber geschrieben.

Nun noch ein kleiner Aspekt, der mir im Zusammenhang mit dem Artikel aufgefallen ist. Warum macht es denn einen Unterschied aus, ob die Familie integriert ist oder nicht? Warum wird denn die Geschichte so darauf aufgebaut, dass der Vater hier in Lohn und Brot steht?

Wäre es denn OK, wenn die Familie nicht integriert wäre? Und und welchem Zusammenhang steht das insgesamt mit dem Vorfall? Sollten die Jugendlichen sich vorher informieren, ob die Familie vielleicht integriert ist? Oder sollen die Flüchtlinge Armbänder tragen, wenn sie integriert ist? Oder lieber wenn nicht?

Es wurde mutmaßlich eine Mutter mit ihren Kindern auf dem Spielplatz belästigt.

Was in den vielen Kommentaren angeprangert wird, ist nicht, dass das ganze nicht etwa schlimm ist. Sondern, dass es einen sehr großen Unterschied macht, wer in der Opferrolle ist, ob über etwas berichtet wird - oder nicht berichtet wird.
07.06.2018, 12.47 Uhr
Stadtbewohner | Die haben aber...
Wieso wird hier eigentlich immer verglichen? Auge um Auge, Zahn um Zahn?
Nur weil eine Gruppe von MENSCHEN nicht alles richtig macht, heißt das noch lange nicht, daß sich andere auch danebenbenehmen dürfen.
07.06.2018, 12.51 Uhr
H.Freidenker | ist es wirklich eine hässliche Geschichte ?
Das Verhalten dieser Jugendlichen, gefällt einigen Kommentatoren nicht.
Es ist deren gutes Recht, dies in die Diskussion zu bringen!
Vielleicht ist es aber so, dass diese Jugendlichen sich über das Vorgehen einiger an Deutschland grenzender EU-Länder informiert haben, dabei denke ich nicht einmal an unsere östlichen Nachbarn,
die sich gegen diese Art der Kulturbereicherung erfolgreich wehren.

So ist zum Beispiel die Vorgehensweise der dänischen Regierung (wohlbemerkt nicht derer Bürger),
darauf ausgerichtet, das Land für Asylbewerber unattraktiv zu machen.
Ist Dänemark damit rassistisch?
Nein, es ist einfach nicht so freundlich und nichts anderes waren diese Jugendlichen!
Da soll sogar die Grenze zu Deutschland durch einen Zaun abgesperrt werden. Gut, dass dieser Zaun „nur“ die Einwanderung der afrikanischen Schweinegrippe verhindern soll.

Leider waren die „Täter“ im Beitrag Jugendliche.
Sonst hätte sicher gleich die Keule gegen AfD, Nazis oder Rassisten zum Vokabular gehört.
07.06.2018, 12.56 Uhr
Blueman | @Frei"denker"
Ihr Kommentar ist schon vollkommen SinnFrei
07.06.2018, 13.12 Uhr
Jörg Thümmel | Eine hässliche Geschichte ist...
in der Tat die tendenziöse Art und Weise, in der Artikel geschrieben wurde und indem, ein weder dem Sachverhalt noch der tatsächlichen Situation in Nordhausen gerechtwerdendes mediales Solingen konstruiert wird und eine, wie beschrieben im Raum stehende Nötigung mit Mord gleichgesetzt wird und dann alle Nordhäuser von Herrn Glashagel und seinen Kommentatoren aus dem linken Lager in Sippenhaft genommen werden.

Im übrigen sollte die Aufklärung des tatsächlichen Tatherganges und die Ermittlung der Täter auch im öffentlichen Interesse wie im Interesse der Stadt liegen und demzufolge die Staatsanwaltschaft automatisch auf den Plan rufen (die beschriebenen Straftaten und deren Motivation schließen ein Antragsdelikt aus), besonders vor dem Hintergrund der vor zwei Wochen in Kraft getretenen Rechtsverordnung des Migrationsministeriums in Erfurt, die Opfern von rassistisch motivierten Straftaten ein Bleiberecht gewährt.

Ist aus dieser Richtung schon etwas zu erfahren gewesen, schließlich bedürfen die in den Raum gestellten Straftaten doch einer entsprechenden Aufklärung?
07.06.2018, 13.17 Uhr
Barbarossa´s Spross | Junge Junge.
Bei soviel Menschlichkeit mancher Kommentatoren. Da bleibt mir echt die Spucke weg. Rassismus mit einen Jungenstreich relativieren. Was haben wir den in den letzten 2000 Jahren Zivilisation gelernt? Nichts.
07.06.2018, 13.22 Uhr
h3631 | Wer? Wo?
Wehret den Anfängen.
Egal von welcher Seite.
Wer kann das ändern?
Keine der Kommentare.
Der Staat in Form der Polizei.
Wo ist die Polizei???
07.06.2018, 13.29 Uhr
Hackepeter | Danke für diesen einfühlsamen Beitrag,
solche Zwischentöne liest man hier ja eher selten. Leider bestätigen die Kommentare genau den Eindruck von Herrn Omar und ich ziehe meinen Hut, dass die Familie nicht einfach aufgibt, sondern ihren Beitrag zur Integration der Nordhäuser leistet.
Die Behauptung, dass die Geschichte erfunden sei, ist schon schwer zu ertragen! Wie kommt man da drau?! Wegignorieren ändert leider nichts daran, dass sich die Gesellschaft, auf die viele so stolz sind in Nordhausen immer wieder von ihrer ekligsten Seite zeigt. Und dass sich Jugendliche so aufführen, liegt bestimmt nicht an ihrer reflektierten politischen Meinung. Vielmehr scheinen hier die Eltern, LehrerInnen etc. ihrer Verantwortung einer demokratischen Grundbildung nicht nachzukommen.
07.06.2018, 13.52 Uhr
Leser X | Hackepeter...
... so isses.
07.06.2018, 14.02 Uhr
nordis(c)h by nature | Petersberg
Egal, ob wir pro oder contra multikultiwillig sind: die Menschheit wird es nicht schaffen.
07.06.2018, 14.18 Uhr
Jörg Thümmel | War denn....
mitlerweile von der NNZ eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft bzw. der Polizei zu dem Vorfall zu erhalten?
Wurden schon Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Täter von dieser aufgenommen?
07.06.2018, 14.29 Uhr
Andreas Dittmar | ein paar Fragen...
Vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen, weitere Familienmitglieder aus Flüchtlingscamp nachgeholt. Herr Omar, spielten wirklich nur humanitäre Gründe und fehlende Sicherheit bei ihrer Entscheidung zur Flucht eine Rolle ? Haben sie manchmal nicht das Gefühl in ihrer Heimat beim Wiederaufbau gebraucht zu werden ?
07.06.2018, 14.50 Uhr
Blueman
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
07.06.2018, 15.02 Uhr
Blueman | Erbärmlich
Es ist unterste Schublade wie sie hier versuchen die Familie zu diskreditieren. Würden sie mit ihrer Familie in ein Bürgerkriegsland fahren Herr Dittmar?
07.06.2018, 15.11 Uhr
murmeltier | Frage an den Blauen Mann
Der Bürgerkrieg ist doch in Syrien so gut wie vorbei, Assad hat gewonnen, auch wenn es einigen nicht gefällt. Was gibt es da für Probleme? Sollen all die Menschen, die kein Anrecht auf Asyl haben (vorwiegend eben die Syrer), hier in Deutschland bleiben? Was sollen die hier? Die Fachkräfte, Ärzte, Englisch-Lehrer, IT-Ingenieure, vor allem aber die hochgebildeten Frauen werden doch zum Aufbau des Landes gebraucht?
07.06.2018, 15.11 Uhr
henry12 | Geschichte oder Märchen
Das ganze klingt wie ein Pamphlet vom Landesamt für Politische Bildung, wo nach Bedarf
nur die Ortsnamen getauscht werden müssen.
Wenn es wirklich so geschehen sein sollte, mein
Gott, da war wer böse und die Erde dreht sich höchstwahrscheinlich weiter.
07.06.2018, 15.16 Uhr
Leser X | Herr Dittmar
Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten Ihre Heimat Deutschland verlassen. Nachdem aus dem Handelskrieg ein heißer Krieg geworden ist. Und dann flüchten Sie sich in ein anderes Land, und dort passiert Ihnen sowas wie der syrischen Familie. Wie würden Sie sich dann wohl fühlen? Einfach nur mal in die Rolle des anderen hinein versetzen. Das schützt vor so mancher Dumpfheit...
07.06.2018, 15.18 Uhr
Leser 3421 | @henry12
Mensch, dass wir mal einer Meinung sind!

Wer hätte das gedacht?

Aber Links wie Rechts rubbelt wieder. Wie berechenbar langweilig!
07.06.2018, 15.25 Uhr
Sparer | Jeder Vorfall muss einzeln aufgearbeitet werden!
• Welche relevanten Tatsachen ergeben sich:
• Eine Mutter mit zwei Kindern im Kindergartenalter befindet sich auf einem öffentlich zugänglichen Spielplatz.
• Jugendliche, mit 14 ist man Jugendlicher und strafmündig, bedrängen verbal und mit bedrohlichen Attacken eine Mutter mit zwei kleinen Kindern. Die Bedrohung gipfelt in Attacken mit einem Moped.
• Meine Frage an die Eltern dieser Jugendlichen, haben Sie Ihre Erziehung wirklich darauf ausgerichtet, dass Ihre Kinder sich anderen Menschen gegenüber so verhalten?
• . Ich glaube es nicht.
• Sie als Eltern wurden von meiner Generation erzogen und haben solche Verhaltensweisen nicht mit auf den Weg bekommen.
• Es muss ein Weckruf an die Eltern in Nordhausen sein. Sprechen Sie mit Ihren Kindern. humanistische Erziehung beginnt im Elternhaus.
Auch für den Ethikunterricht ist das ein Thema.
• Die anderen geschilderten Vorfälle sind genauso widerwärtig. Aber der Artikel berichtet von einem Vorfall, der sich so nicht wiederholen darf.
07.06.2018, 15.34 Uhr
Hackepeter | Werte Kommentatoren,
nun fragen Sie sich doch bitte mal, warum Menschen wie Familie Omar in anderen Landesteilen weniger solcher verstörender Erlebnisse haben?! Und das bei einem meist wesentlich höheren Anteil an Zugezogenen. Mir scheint, das liegt daran, dass hier manche noch einiges an Menschlichkeit dazulernen können und sich hier diffuse Ängste eine Projektionsfläche suchen. Das ist zu einfach!
07.06.2018, 15.37 Uhr
Susanne Blau | Zauberlehrling
Liebe rational befreite Vorkommentatoren: es will Euch nicht in den Kopf, dass Eure Hetzereien nicht ohne Folgen bleiben. Ihr seid es, die diese Jugendlichen ermutigen, Kinder zu drandsalieren. Ihr seid es, die eine Verrohung der Gesellschaft zu verantworten haben. Und da könnt ihr tausendmal versuchen, Gewalttaten anderer dagegenzurechnen: in einem solchen von Euch vergifteten Klima wachsen Eure Kinder zu keinen schönen geraden jungen Menschen heran.
07.06.2018, 15.41 Uhr
Andreas Dittmar | Ich frage weil es mich interessiert....
Hat das einen Grund, dass Sie auf meine Fragen reagieren @Blueman "stellvertretend?" für Herrn Omar....
Entweder fliehe ich vor einem Krieg oder will mir eben mal woanders etwas aufbauen. Der Beitrag enthält beide Aussagen. Da hab ich Zweifel und frage nach.
Nein ich reise nicht in Bürgerkriegsländer, weil ich notfalls auf Steuzahlerkosten wieder zurückgeholt werden müsste. Das möchte ich niemanden zumuten.
07.06.2018, 15.55 Uhr
Mueller13 | Leider den falschen Tag erwischt
Vorweg: Wenn der Vorfall so stattgefunden hat, wie im Artikel beschrieben, ist er zu verurteilen. Darüber sollte es keine Diskussionen geben. Es ist Unsinn, solches Verhalten an den (zumal weiblichen und kindlichen) Flüchtlingen auszuleben.

Was die "Integration" des Kollegen betrifft. Nur weil einer anderen Flüchtlingen hilft und dafür ein ordentliches Gehalt bezieht, läuft er bei mir nicht unter "voll integriert".

In Anbetracht der aktuell zu Tage getretenen Abartigkeiten und Folgen der Flüchtlingspolitik (Susanna), ist das heute einfach der falsche Tag, um ein ernsthaftes "ich bin betroffen"-Feedback zu ernten. Sorry.

PS: den Klickbattle gewinnt der Artikel auf jeden Fall ;-).
07.06.2018, 15.57 Uhr
tannhäuser | Lieber Andreas Dittmar!
Sie haben wohl vergessen, dass auch die importierten Gastarbeiter Westdeutschland in den 60ern wieder aufgebaut haben (Vorher gab es dort ja kein Wirtschaftswunder) und nicht die Trümmerfrauen und heimgekehrten Kriegsgefangenen.

Wie können Sie es wagen, solche Fragen zu stellen.

Seien Sie froh über politisch korrekte Nachhilfe von Blueman und Co.

Aber nehmen Sie ihn ernst. Sie schrieben mal etwas von dem Stöckchen, über das er springt.

Würden wir so genannten "Üblichen Verdächtigen" Nutzholz produzieren, wären er und einige andere, die hier seit Monaten den Kampf gegen die neurechte NNZ führen deshalb unsere wichtigsten Kunden.
07.06.2018, 16.39 Uhr
Kartoffelschäler | Deutschland deine Kinder
Wow. Hier zeigen sich ja wieder jene, die ich mit winziger Anteil meinte. Ein gesellschaftliches Trauerspiel. Hier wurden Kinder auf das übelste Eingeschüchtert. Auf eine wirklich übelste Art.

Armes Deutschland!
07.06.2018, 16.55 Uhr
Murat | Was ist bloss los mit dieser Jugend
Da wo ich herkomme, hätten die Jugendlichen noch genügend Respekt vor Erwachsenen mit kleinen Kindern.
08.06.2018, 00.25 Uhr
shershen834 | Murat
Ja Murat,ich gebe Ihnen recht,ein Teil der Jugend ist vollkommen falsch erzogen.Problemfälle gab es früher auch ,aber waren im Vergleich zu heute weitaus seltener.Die Wertermittlung funktionierte besser,da damals Elternhaus,Erzieher,Lehrer und Lehrausbilder miteinander gearbeitet haben.Heute in dieser antiautoritären Zeit ist genau das Gegenteil der Fall.Es scheint keine Regeln mehr zu geben,viele Menschen,egal welcher Herkunft sind der Meinung in Deutschland nur Rechte aber keine Pflichten zu haben.Kann man durch alle Becölkerungskreise verfolgen.
Rechts-und Unrechtsbewusstsein müssten viele erst lernen.Dafür gibt es aber keine Kurse ,würde ja auch keiner derer die diese eigentlich bedürfen hingehen.Sind ja auch alle so schon durch die böse Schule überlastet.
Wenn man ihre Tat betrachtet,muss diese auch geahndet werden,aber so ,das sie daraus lernen.
Andererseits wundert es nicht,das set was passiert,andere Kommentatoren berichten ja auch von ähnlichen Taten
von Neubür gern in Nordhausen Ost.Wenn die Jugendlichen sehen,das hier mit zweierlei Mass gemessen
und auch berichtet oder nicht berichtet wird,sind diese schnell der Meinung,es passiert mir eh nichts.
Straftaten bleiben immer gleich in der Wertung und Ahndung,egal welcher Nationalität der Täter ist und müssen auch immer angezeigt werden ,doch manchem fehlt dazu der Mut,bzw.das Vertrauen.Herr Omar hat richtig gehandelt.
Viel Erfolg ihm und seiner Familie in Nordhausen.
08.06.2018, 09.59 Uhr
Psychoanalytiker | @Murat ...
... ich weiß nicht woher Sie kommen, es ist prinzipiell auch egal. Wenn Sie darauf hinweisen, dass die dortigen Jugendlichen noch Respekt vor Erwachsenen mit kleinen Kindern haben, ist das völlig in Ordnung. Nicht in Ordnung ist es aber, wenn man beispielsweise Frauen keinen Respekt zollt. Ich habe mehrfach in überfüllten Straßenbahnen dieses Landes -nicht in NDH- erleben "dürfen", dass Männer aus Ländern mit muslemischer Prägung auf ihren Hintern sitzen blieben, während ältere Frauen, die sichtbar behindert waren, stehen bleiben mussten. Zur eingeforderten Integrationsmöglichkeit gehört auch, dass "Mann" Frauen Respekt zollt, und dies sehe ich bisher nicht. Und so lange, wie dies nicht der Fall ist, gehört der Islam für mich nicht zu Deutschland...
08.06.2018, 11.38 Uhr
Blueman | @Phsycho
Das ist doch Bullshit und hat nichts mit muslimisch oder christlich geprägt zu tun. Wieviele echte deutsche Kerle schlagen ihre Frauen, stehen in der Straßenbahn nicht auf wenn eine ältere Frau oder Mann einsteigen und missachten Gesetze in unserem Land.

Es kann mir doch keiner erzählen, dass deutsche Männer sofort aufspringen wenn ältere Herrschaften die Straßenbahn betreten. Sie versuchen hier einmal mehr ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit zu Zeichnen. Die Wirklichkeit sieht doch so aus, dass Ar....öcher unabhängig vom Kulturkreis aus dem sie stammen existieren. Und das schließt unseren Kulturkreis explizit mit ein!
08.06.2018, 12.58 Uhr
nordis(c)h by nature | @Blueman
Ich finde im Kommentar vom Psychoanalytiker keinen Hinweis darauf, dass deutsche Männer ihre Frauen nicht schlagen oder immer Sitzplätze frei machen würden. Es gab von ihm doch lediglich den Hinweis an Murat, dass auch andere Länder ("da wo ich herkomme") ein Respektsproblem haben.
Also...immer schön cüül bleiben (bei dem Wetter) :) und eine nicht immer zu sehr freie Interpretation bitte!
08.06.2018, 15.05 Uhr
Jörg Thümmel | unser Rechtsverständnis und unsere Rechtsordnung
sieht aber entgegen der im Koran festgeschriebenen Sichtweise und durch diverse Hadite interpretierten Anwendung per se nicht die Diskriminierung der Frau vor. Und genau darin liegt der Unterschied.

Mit Sicherheit gibt es diverse deutsche Männer, die ihre Frauen schlagen, leider. Allerdings dürften diese, gemessen an der Gesamtbevölkerung in der überwiegenden Minderheit sein, während der Islam die körperliche Züchtigung der Frau explizit erwähnt, fordert und gutheißt.

Und deshalb ist es wiederum billiger Whataboutism blauer Mann, wenn hier das tatsächliche, im Maßstab unserer Wertevorstellungen, Fehlverhalten einiger westeuropäischer Männer mit dem, in der allgemeinen und alle Lebensbereiche regulierenden, als Religion getarnten Verhaltensvorschrift Islam verglichen wird.

Dies ist zwar eine, in linken Kreisen gern genommene Argumentationskette, hinkt aber eben gewaltig aufgrund oben beschriebener Diskrepanz.
08.06.2018, 16.01 Uhr
Dixon | Eine noch hässlichere Geschichte.
Mehr als 100 Opfer pro Tag!
Rund 39.000 Deutsche wurden 2017 Opfer von Migranten-Kriminalität
2017 gab es knapp 40.000 deutsche Opfer von Straftaten durch vermeintlich „Schutzsuchende“ – fast sechsmal mehr als in umgekehrter Konstellation und ihr geilt euch auf ein paar Jugendliche auf, die lediglich ihre Meinung sagen. Ob diese Meinung richtig oder falsch ist, steht auf einem anderen Blatt.

Auf Seite 54 der hochbrisanten Veröffentlichung steht zu lesen: „Unter den insgesamt 95.148 Opfern von Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern befanden sich 39.096 Deutsche und damit deutlich mehr als noch im Vorjahr (2016: 31.597). Der Anteil der Deutschen liegt somit bei 41 %.“

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2017.html;jsessionid=F30126C8B66F74820CD508FAA2035B71.live0602?nn=62336
08.06.2018, 16.04 Uhr
Blueman | Denn schon in der Bibel steht
2. Mose 22,17
Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.

Gen. 3,16
Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein.

Paulus, Epheser 5, 22-24
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.

Paulus 1. Korinther 7, 3-5
Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt.

Paulus 1. Korinther 11, 9
Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.

1. Timotheus 2, 12-14
Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still. Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen.

@thümmel Das ist doch Bullshit was sie da schreiben. in der Bibel steht doch der selbe Mist. Wenigstens haben sie in den letzten Wochen ein Fremdwort gelernt.
08.06.2018, 16.17 Uhr
Murat | @Psychoanalytiker
Geboren und aufgewachsen in Irschenberg! Von Beruf bin ich übrigens stattl. gepr. Erzieher, kümmere mich aber derzeit um unsere drei kleinen Kinder. Meine Frau sorgt für den Unterhalt unserer Familie. Das passt wahrscheinlich nicht in ihr Weltbild. Vermutlich bekomme ich jetzt auch vorgehalten, dass ich meine zur Arbeit zwinge. Und wo kommen sie so her? Kennen sie eigentlichen überhaupt einen Moslem? Anscheinend ja ziemlich viele.
08.06.2018, 16.37 Uhr
Barbarossa´s Spross | Thümmel.
Aus der Bibel:
(Spr. 11,22): "Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Ring durch die Nase."

Sie schreiben:
"während der Islam die körperliche Züchtigung der Frau explizit erwähnt, fordert und gutheißt."

Ich schreibe:
während das Christentum die körperliche Züchtigung der Frau explizit erwähnt, fordert und gutheißt.

Das einzige was hier hinkt, Herr Thümmel sind ihre Logischen Schlüsse. Aber das ist ja so üblich in rechten Kreisen.
08.06.2018, 18.17 Uhr
Jörg Thümmel | ach meine kleinen linken Reconquistatoren...
wenn Sie aufmerksam gelesen hätten, das Vermögen des verstehenden Lesens einmal vorausgesetzt, wovon ich beim blauen Mann zumindestens ausgehe, dann wäre Ihnen aufgefallen, dass ich in meinem Post bewusst keinen Bezug auf die vielzitierte christliche Leitkultur genommen habe sondern mich auf unsere westlichen Werte und unser Rechtssystem bezogen habe, die vielmehr auf den Lehren der Aufklärung und des Humanismus nach Voltaire beruhen, als auf den in linken Kreisen gern zitierten Anachronismen der Bibel.

Desweiteren dürfte außer Frage stehen, den Bezug auf die Bibel einmal genommen, dass diese Anachronismen spätestens mit Beginn der Aufklärung etwas aus der Mode gekommen sind.
Im Gegensatz zum Islam, der bis heute diesen Wandel nicht vollzogen hat und in dem progressive, reformierende Kräfte wie eine Sayran Attes als Imanin unter Personenschutz stehen müssen.
Es ist mir auch kein heutiger Kirchenführer, egal ob Katholik oder Protestant bekannt, der diese Anachronismen noch predigen würde.

Allerdings finde ich es sehr schön und ermutigend, dass der antifaschistische Leitfaden zur Rückeroberung des Internets Ihnen beiden den Zugang zur Bibel und eventuell zum christlichen Glauben ebnet, wenngleich ich arg daran zweifle, dass dieses geschehen wird.

Von daher ist das zitieren von anachronistischen Psalmen aus der Bibel allenfalls wieder einer Ihrer üblichen Whataboutismen, was allerdings an der frauenfeindlichen und menschenverachtenden Ideologie des orthodoxen Islams, egal ob sunnitischer, schiitischer oder wahhabitischer Ausrichtung etwas ändert.
08.06.2018, 20.00 Uhr
Blueman | Voltaire der alte feminist?
Achja die Aufklärung sollls jetzt richten. Ausgerechnet Voltaire!? Aber passt mit seinem frauenverachtenden und antisemitischen Ansichten natürlich in ihr Weltbild:
"Die Frau ist ein Wesen, das sich anzieht,
schwätzt und sich auszieht." um nur ein Zitat zu bringen. Aber in der Straßenbahn wäre er bestimmt aufgestanden. Und die anderen Philosophen der Aufklärung sind auch nicht besser.

Und danke für das stöckchen. Kommt ja bestimmt auch gleich wieder.
08.06.2018, 20.09 Uhr
Blueman | @Thümmel oder SusanneBlau
Wusste doch das es hier noch eine andere Kommentatorin gibt das Wort whataboutismen auffällig oft benutzt. Habe es grad gefunden. Kann es sein das sie eine gespaltene Persönlichkeit haben?
08.06.2018, 21.20 Uhr
Jörg Thümmel | nun ja, der Antisemitismus
an sich gehörte wohl beim Urlinken und den Begründer Ihrer Ideologie Karl Marx wohl zum guten Ton. Engels war den verbrieften Verlautbarungen nach ebenso ein entsprechender Antisemit.

„Betrachten wir nun den wirklichen weltlichen Juden, nicht den Sabbatjuden, wie Bauer es tut, sondern den Alltagsjuden. Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das Geheimnis der Religion im wirklichen Juden. Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches sein wirklicher Gott? Das Geld“

„Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreißt….“

Antisemitismus hat also durchaus eine lange und unheilvolle Tradition im linken und ultra linken Spektrum, auch gut zu sehen daran, dass sich Vertreter der Linken auch nicht entblöden jährlich zum Al Quds Tag hinter iranischen Judenhassern herzulaufen während diese ungestraft den Juden doch am liebsten wieder ins Gas schicken wollen.

Im übrigen ist die blaue Susanne doch eher Ihren Spektrum zuzuordnen und tauchte just zwei Tage nach Ihnen in diesem Forum auf. Zufälligerweise genau zwei Wochen nachdem in diversen linksextremen Plattformen zum kapern der NNZ aufgerufen wurde. Passt auch hervorragend zum etwa zeitgleichen Auftreten von Ihnen und Ihren Mitstreitern.
08.06.2018, 22.00 Uhr
Blueman | der aluhut kommt wieder in mode
Ach Herr Thümmel was soll denn das für ein linksextremistisches Forum gewesen sein? Ich bevorzuge das reale leben. Die nnz kommentarspalte ist mir genug. Das sollten sie ebenso halten. Fiktive Akten führen und sich in Verschwörungstheorien verrennen kann übel enden. Da gabs doch mal einen Film mit Mel Gibson...
08.06.2018, 22.50 Uhr
Jörg Thümmel | Blauer Mann...
Sie haben Recht.

Danke für die Erhellung meiner dunklen Seele.
09.06.2018, 08.34 Uhr
Psychoanalytiker | @Murat - wenn Sie mich schon fragen ...
... dann antworte ich Ihnen auch.
Da ich selbst Verwandtschaft in Miesbach habe, kenne ich mich ein klein wenig in der Gegend, wo Sie herkommen aus. Auch hatte ich schon muslemisch geprägte Menschen in meinem näheren, auch familiären, Umfeld und glaube daher, "mitreden" zu können.

Für mich gehört der Islam leider (noch) nicht zu Deutschland, weil ich den Eindruck habe, dass er keine Religion, sondern eher eine Weltanschauung ist. Ich bin in der DDR aufgewachsen, und dort wurden die Theorien von Marx, Engels und Lenin gelehrt. Die sollten Grundlage unseres Lebens und unseres Handelns sein. Ich sehe da generell keinen Unterschied zu religiösen Lehren.

Mir ist aber durchaus bewusst, dass der Glaube an Gott, Allah oder sonst wen, "Berge versetzen" kann und ich achte dies ausdrücklich. Ich erwarte aber von jedem Menschen, der hier lebt oder leben will, dass er in erster Linie unser Grundgesetz achtet und dies über "seine Weltanschauung oder Religion" setzt. Es kann nicht sein, dass "passende oder genehme Rosinen" herausgepickt werden und beispielsweise die Menschenwürde oder die Gleichberechtigung hinten angestellt werden. Auch die gerne herangezogene "Religionsfreiheit" zähle ich dazu, denn die Väter und Mütter des Grundgesetzes wollten damals aus den Erfahrungen des Nationalsozialismus heraus in erster Linie "religiöse Minderheiten" vor Verfolgung und Tod schützen.

Wenn Sie Ihre Kinder erziehen und die Ehefrau das Geld verdient, gehört dies zur Gleichberechtigung und ich frage mich, warum Sie glauben, dass dies nicht in mein Weltbild passen soll. Genau soetwas passt in mein Weltbild. In mein Weltbild passt jedoch nicht, wenn ein Mann einer Frau aus rein "religösen Gründen" z.B. den hier üblichen Handschlag verwehrt, sie dazu anhält ihr Gesicht zu verbergen oder eine Frau auf andere Art und Weise als nicht gleichwertig betrachtet. In "mein Weltbild" passt aber auch nicht, wenn man sich entschieden hat, hier unter demokratischen Verhältnissen leben zu wollen und dann einem "Nichtdemokraten" seinen Respekt zu zollen, oder ihn gar von Deutschland aus zu wählen. Und noch weniger passt es mir, wenn Menschen unter dem Mantel von Religionen die Christen, Juden oder andere "Ungläubige" bekämpfen und vernichten sollen ...
09.06.2018, 09.21 Uhr
Sonntagsradler 2 | Enorm! Bis jetzt 66 Kommentare zu den Artikel.
Kommt alle mal wieder runter. Es ist nicht das erste Mal und das letzte Mal das solche Konflikte mit Ausländern auftreten.
Es sind in der Bundesrepublik schon weitaus schlimmere Ereignisse aufgetreten als in Nordhausen und es wird sich auch nicht mehr ändern.
09.06.2018, 11.45 Uhr
Gretchen80 | Einzelfall
Das sind doch Einzelfälle. Da wird so eine Geschichte draus gemacht. Thematisiert sollte auch werden, wie sich das Leben der hier schon lange lebenden verändert hat. Frauen gehen abends nicht mehr allein auf die Straße, Schweinefleisch wird von der Speisekarte im Kindergarten genommen, Mädchen nehmen nicht am Schulunterricht teil, Weihnachtmärkte werden umbenannt usw. usw. Die ankommenden passen sich nicht an unsere Lebensgewohnheiten/Kultur an, sondern wir müssen Lebensgewohnheiten ändern, aus Rücksichtnahme.

Jede Beleidigung und Bedrohung ist zu verurteilen. Jede. Flüchtlinge begehen Straftaten und können nicht abgeschoben werde, weil sie keine Papiere haben. Flüchtlinge geben sich als Minderjährige aus um das volle Sozialpaket zu erhalten. Es finden keine Überprüfungen statt, ob der Flüchtling tatsächlich minderjährig ist. Ein Alter eines Menschen ist doch nicht mehr schätzbar. Da wird ein 60 jähriger locker auf 50 geschätzt und ein 20 jähriger kann locker auf 16 Jahre geschätzt werden. Die Begründung der Verweigerung der Politik zur Altersbestimmung, Röntgenstrahlen könnten die Gesundheit schädigen. Ja, das stimmt. Warum wird dann von Ärzten bei geringsten Rückenbeschwerden oder Beschwerden im Knie röntgen angeordnet? Röntgen gehört heute zum Standardprogramm der Ärzte. Auch beim fliegen wirkt kosmische Strahlung auf den Menschen. Die Mammografie wird zur Vorsorge verordnet, die Frauen werden Röntgenstrahlen ohne Grund ausgesetzt und das alle zwei Jahre. Das wird alles nicht thematisiert. Nur wenn bei Flüchtlingen das Alter bestimmt werden soll, um eine Ausnutzung des Staates zu vermeiden,sozusagen Betrug, sind Röntgenstrahlen schädlich. Wer profitiert von den vielen angeblich minderjährigen Flüchtlingen? Der sie betreut?
09.06.2018, 13.49 Uhr
N. Baxter | bedauerlicher Einzelfall
um es mit den Worten der Gutmenschen auszudrücken.
Den Preis einer völlig chaotischen Asylpolitik müssen eben beide Seiten zahlen...
09.06.2018, 14.51 Uhr
tannhäuser | Ich weiss ja aus Altersgründen nicht...
...wie eine Musterung bei der Bundeswehr abläuft.

Aber ich fühle mich bis heute nicht missbraucht oder seelisch-/körperverletzt, weil ich für den NVA-Wehrdienst die Hose vorn und hinten runterlassen musste.

Und Röntgen für ein integratives und gefördertes Leben in einem fremden Land ist Körperverletzung?

Das ist auch so überflüssig, es wurden uns überdurchschnittlich gesunde Menschen geschenkt und die Krätze und Tuberkolose haben uns Putin oder Assad geschickt...Vielleicht auch Kim?

Man hat ja leider die Papiere verloren, aber wenigstens das Smartphone gerettet. Was grossartig wäre, würden da die eingescannten Zeugnisse oder Geburtsurkunden einer Fachkraft zu finden sein...
09.06.2018, 17.05 Uhr
sarkaso | @N.Baxter
Über die Formulierung "bedauerlicher Einzelfall" bin ich auch gestolpert, und habe mich gewundert, dass er jetzt von den Schlechtmenschen ernst gemeint eingesetzt wird und nicht nur, um sarkastisch darauf hinzuweisen, dass Muslime allesamt Verbrecher sind.

Damit sich die Gutmenschen aber angesprochen fühlen, müssen Sie noch "linksgrünversifftbunt" vor das "Gutmenschen" setzen, die begreifen sonst nicht, dass sie gemeint sind.
13.06.2018, 01.54 Uhr
Henriette | Fehlgeleitete Dummköpfe
Grausam - eine Frau mit Ihren Kindern zu verängstigen ist sowas von daneben! Ich hoffe, dass alles daran gesetzt wird, die Betreffenden zur Verantwortung zu ziehen.

Abgesehen von der Unmenschlichkeit sind solche Aktionen auch richtig beschissen fürs Image der Stadt. Als ob die 11% prognostizierter Bevölkerungsschwund zwischen 2012 und 2030 nicht schon genug wären...

Quelle: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Presse/imported/downloads/Bevoelkerungsprognose_Thueringen..pdf
14.06.2018, 13.16 Uhr
Lizarazu13 | Your Children will be next...
ist ein Lied, welches ich in den letzten Tagen mir öfters anhöre. Was machen wir, wenn keine Migranten-, Ausländer- und/oder Flüchtlingskinder auf den Spielplätzen sind? Werden dann die dickeren oder die mit Sommersprossen oder die mit Hartz4-Eltern oder die mit lauter 1sern in der Schule gedemütigt?

Wir sollten das Thema "Ausländer/Flüchtlinge" nicht dazu nutzen, um das eigentliche Dilemma, nämlich die Verdummung und Verrohung unserer Gesellschaft zu ignorieren. Denn genau durch dieses Wegschauen wird die Gruppe der Nichtdenkenden und deren Mitläufer immer größer. Denkt immer daran, unsere Kinder könnten die nächsten sein. Auf welcher Seite?
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