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Do, 10:55 Uhr
17.05.2018
Sachbeschädigung

Auf Damentoilette eingeschlossen

Zu einem etwas ungewöhnlichen Einsatz wurden gestern die Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr gerufen. Ihr Ziel war die Damentoilette auf dem Areal der einstigen Landesgartenschau...

So sieht es aus... (Foto: nnz)
Gegen 18.30 Uhr hatte eine ältere Dame bei der Feuerwehr angerufen und berichtet, dass sich mehrere "ausländisch aussehende" Menschen an besagte Toilette zu schaffen machten.

Den Feuerwehrkameraden bot sich folgendes Bild: Ein Flüchtling (Herkunft unbekannt) hatte sich entweder vorsätzlich und zufällig auf der Damentoilette (warum ist auch nicht bekannt) eingeschlossen. Ob die anderen Flüchtlinge den Mann befreien wollten oder ob er Zuflucht suchte ist ebenfalls mangels der deutschen Sprache ebenfalls nicht bekannt.

Bekannt ist jedenfalls, dass der Schließmechanismus der Tür massiv beschädigt war, so dass die Feuerwehr die Tür aufbrechen und den Mann aus seiner Situation befreien musste. Der Schaden wurde seitens der Feuerwehr mit rund 200 Euro angegeben.
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Kommentare

17.05.2018, 11.10 Uhr
N. Baxter | Sachen gibt es...
und wer kommt jetzt für den Schaden auf?

Vermutlich dachte die Gruppe, hinter der Tür mit dem großen "D" verbürgt sich ein Wurmloch, welches eine direkte Verbindung zwischen dem Heimtland und Deuchtland herstellt...
17.05.2018, 14.49 Uhr
THE RAZORS EDGE | @N. Baxter
SIE, Ich und noch ein paar andere!
17.05.2018, 17.06 Uhr
tannhäuser | Kann es nicht sein...
...dass das die Putzkolonne war und die Kollegen nicht richtig eingearbeitet wurden bezüglich Uhrzeit des Sauberkeitsangriffs und hier vorherrschender allgemeingültiger Gepflogenheiten der Geschlechtertrennung auf dem stillen Örtchen?
17.05.2018, 17.13 Uhr
Blueman | einfach widerlich!
Wie sie hier versuchen ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe durch die beleidigende Verbreitung ihrer Ausländerfeindlichen Ressentiments zu überwinden finde ich einfach widerlich.
17.05.2018, 19.44 Uhr
tannhäuser | Andreas Dittmar hatte Recht!
Blueman springt nicht nur über die hingehaltenen Stöckchen, er schnitzt sie sogar selbst und verteilt sie in der NNZ!

Hätten Sie sich auch zu so einem Kommentar auf unsere Reaktionen herabgelassen, wenn das Thema lautete: "Fussballfans verirren sich in die Damentoilette"?
17.05.2018, 21.40 Uhr
Blueman | erbärmlich bleibt erbärmlich
Der Punkt ist doch, dass sie sich bei Fußballfans vielleicht über deren vermeintliche Dummheit echauffiert hätten, nicht aber aufgrund ihrer Herkunft. Sie aber benutzen jede Gelegenheit um hier Stimmung gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu machen. Und das ist nichts anderes als Rassismus von der wiederlichsten Sorte. Also wenn sie das nächste mal gegen Fußballfans aufgrund ihrer deutschen Abstammung Stimmung machen, dann springe ich gerne wieder über das Stöckchen. Aber deutsche Fußballfans wissen ja wie sie sich zu benehmen haben?
17.05.2018, 21.47 Uhr
Andreas Dittmar | Ausländerfeindlichkeit ??? Die Kirche mal im Dorf lassen
Ähnliches hab ich auch schon mal auf einer Autobahnraststätte erlebt. Da war eine Dame, welche einer Gruppe Herren folgte, so ins Gespräch vertieft, das sie die richtige Tür verfehlte. Das ist etwas für die Rubrik => "Wer den Schaden hat....." Da muß man auch mal einen Spruch aushalten.....
Wenn man für das tägliche Reinigen der Toilette 2 h a 12 /h veranschlagt, sollte der Schaden nach 10 Tagen ausgeglichen sein. Wenn man zusätzlich einmal das Feuerwehrauto ordentlich putzt, sollte auch der Einsatz abgegeolten sein.
17.05.2018, 22.06 Uhr
tannhäuser | Was regt Sie denn so auf, Blueman?
Der Zusammenhang von Putzen und Ausländern?

Dann haben Sie wohl nicht viel erlebt von der deutschen Wirklichkeit und wissen nicht, warum die Gastarbeiter in die alte Bundesrepublik geholt wurden, oder?

Ich hätte anstatt Fussballfans auch Abiturienten nach der Abschlussfeier oder Väter beim Himmelfahrtsausflug als Beispiel für Klo-Terroristen aufführen können.

Und nun? Merken Sie immer noch nichts? Sie sind wirklich der Einzige hier, der wegen der noch so absurdesten Meldung und den witzig über sarkastisch bis zynisch gefärbten Kommentaren aus der Hose springt.

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