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Fr, 16:34 Uhr
20.04.2018
Die Hitze fordert erste "Opfer"

Nichts geht mehr auf dem Darrweg

Zumindest heute wird der Darrweg in Teilen vollständig gesperrt bleiben. Hintergrund sind die "Auswirkungen" des ersten wirklichen Sommertages in diesem Jahr...

Asphalt löst sich auf (Foto: nnz)
Zwischen dem Abzweig zur Robert-Blum-Straße und dem Kreisel an der Landespolizeiinspektion wird der Verkehr umgeleitet. Grund ist, dass sich auf der rechten Fahrbahn in Richtung Marktkauf der Asphalt so erwärmt hat, dass er fladenartig von den Reifen der Bummis abgetragen wurde.

Die Nordhäuser Berufsfeuerwehr hat an diesen Stellen eine Oberflächentemperatur von rund 50 Grad Celsius gemessen. Die erste Meldung kam zur Leitstelle der Feuerwehr gegen 15 Uhr rein. Die Beamten werden bei der Absicherung der Umleitung durch Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes unterstützt.

Asphalt löst sich auf (Foto: nnz)
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Kommentare

20.04.2018, 17.18 Uhr
Beobachter007 | Kommt davon
Wenn 100 mal geflickt wird, anstelle gleich eine ordentliche neue Decke drauf zu machen.
Und im gesamten wäre es auch Kostengünstiger als jährliche Reparaturen
20.04.2018, 17.29 Uhr
Flitzpiepe | Iss nich wahr
Ist das das Ergebnis der ganzen Flickschusterei bei den städtischen Straßen? Anstatt einmal etwas mehr Geld zu nehmen und es richtig zu machen, wird mehrmals im Jahr immer wieder ein kleiner Haufen Bitumen drauf geworfen...
Die Bielener und Leimbacher Straße sind auch so ein Beispiel.
20.04.2018, 17.32 Uhr
Jäger53 | Darrweg
Wollen wir mal hoffen das der Sommer kalt wird,sonnst werden sich noch mehr Straßen auflösen.
Es ist kein Wunder, wenn minderwertiger Belag teuer verkauft wurde. Oder ein LKW Fahrverbot
im Lk. Nordhausen für den ganzen Sommer wäre auch eine Möglichkeit. Die Straßen im Lk.
Scheinen 4 Feinde zu haben,( Frühling, Sommer, Herbst und Winter). Oder steckt Putin da hinter.
20.04.2018, 19.08 Uhr
Nörgler | Na ja,
In dieser Stadt sind seit Jahren die falschen Prioritäten gesetzt worden. Straßen werden nur notdürftig geflickt. Für Autofahrer und Radfahren unschöne Zustände. Für Theatergänger das Paradies.
20.04.2018, 19.19 Uhr
Leser X | Na das kann ja heiter werden...
... wenn man bedenkt, daß wir heute einen Maxi-Wert von 27 Grad hatten und der richtige Sommer erst noch kommt...
21.04.2018, 04.58 Uhr
muendh | So richtig ist das nicht zu begreifen
Wenn ich im Sommer in südlicheren Ländern im Urlaub war, waren durchweg alle Strassen in einem deutlich besseren Zustand. Geflickte Strassenoberflächen waren so gut wie nicht zu sehen, Strassenbaustellen waren die Ausnahme. Und dort scheint die Sonne viel häufiger. Und der Strassenverkehr war deutlich intensiver als z.B. in dieser Stadt. Hitzeschäden sind mir nie aufgefallen.
21.04.2018, 06.11 Uhr
Psychoanalytiker | DDR
Naja, neben dem Ampelmännchen haben wir dadurch noch etwas, das uns an die DDR erinnert, schlechte und geflickte Straßen ....
21.04.2018, 10.06 Uhr
janko | @nörgler
...man kommt sich selbst langsam dumm vor, weil man klingt wie eine kaputte Schallplatte - aber was hilft's, wenn Ignoranz (oder Dummheit...?) bei den Leuten stets dieselbe bleibt, muss man halt gebetsmühlenartig immer wieder das gleiche sagen:
Kaputte Straßen haben nichts, aber auch rein gar nichts mit Theaterförderung oder -Sanierung zu tun.
21.04.2018, 11.16 Uhr
murmeltier | Herr Janko
Es ist und bleibt Steuergeld, egal aus welchen Töpfen es kommt. Vermutlich sind Sie gebildeter und intelligenter als die anderen hier.
21.04.2018, 11.24 Uhr
Herr Schröder | nörgler
Was ist denn die Alternative? Das Theater schließen und abreissen?
Janko hat völlig Recht! Völlig unterschiedliche Budgets.
21.04.2018, 11.39 Uhr
janko | Liebes Murmeltier,
ich erkläre es auch gern Ihnen: Der Straßenbau-Geldtopf wird nicht davon voller, dass man nichts mehr in den kulturellen Geldtopf hineingibt oder daraus nimmt.

Das ist nicht so, als würde man als Privatperson Geld von seinem eigenen Sparkonto auf sein eigenes Girokonto überweisen.
21.04.2018, 13.12 Uhr
Zukunft | Noch einmal:
Es gibt im Land, im Kreis und in der Stadt eine Einnahmepoition: "Einnahmen aus Steuern." Die kommen von mir, meinen Nachbarn, vielleicht auch von Ihnen. Dann sind da die Landespolitiker, die Menschen im Kreistag und die im Stadtrat. Und die verteilen das Geld, jeder auf seiner Ebene. Und da sind wahrscheinlich die in der Mehrheit, die sich eher für Kultur als für Straßen,Fußwege oder Brücken interessieren. Dementsprechend wird unser aller Geld verteilt. Und genau hier muss sich was ändern, denn eine einigermaßen ausgebaute Infrastruktur sollte allen Menschen schon vorgehalten werden. Kultur, die jährlich mit mehr als zehn Millionen Euro gepampert wird, die kann man (auch als Eigenmittel) sich leisten, wenn die Pflichtaufgaben erledigt sind. Und das Theater ist eine freiwillige Angelegenheit. Festgestellt von dieser Landesregierung und Landesverwaltungsamt.
21.04.2018, 23.12 Uhr
Andreas Dittmar | Schön erklärt aber Grundproblem nicht verstanden
@Janko und Herr Schröder, das mit den Töpfen haben sie ja sehr gut erklärt aber es geht kilometerweit am Thema vorbei. Ich versuche es auch nochmal ganz einfach. Ich wohne in Sollstedt an der Halle-Kasseler-Straße. Aus meiner Sicht ist diese Straße von der Belastung her mit dem Darrweg vergleichbar. Warum fliegen in Sollstedt keine Teerbatzen durch die Gegend und warum kann man diese Straße auch im Hochsommer überqueren ohne seine Fußabdrücke zu hinterlassen ?
Zukunft hat recht. Wenn man die vorhandenen Gelder falsch verteilt, dann sollte man sich nicht über das Ergebnis wundern.
22.04.2018, 09.04 Uhr
Joe 50 | Es gibt nur einen Topf
In den zahlen wir alle ein und der heißt Steuern. Nur diese können verteilt werden. Vorher müssen sie erarbeitet werden. Damit das möglich ist, müssen Menschen an ihre Arbeitsstätten kommen, müssen die Zulieferteile ihre Arbeitsstätten erreichen und die Produkte verteilt werden.
Alle diese Menschen haben auch Hobbies. Ich weiß nicht, wie viele es davon gibt. Ein paar von diesen Vereinen, die ein Hobby pflegen, trafen sich beispielsweise immer im Thomas-Mann-Club. Denen hat man auch ziemlich unmissverständlich klar gemacht, dass sie die Sanierung selbst erwirtschaften müssen. Das ist nur ein lokales Beispiel.

Kino-, Konzert-, Theater-, Sportstättenbesucher etc. gehen auch nur ihrem Hobby nach. Warum denken manche Menschen, dass ihr Hobby subventioniert werden muss? Wenn die arbeitenden Menschen ihre Arbeitsstätten und Kino-, Konzert-, Theater-, Sportstättenbesucher ihre Lieblingsorte nicht mehr erreichen, fängt dann das Denken wieder an?
22.04.2018, 14.25 Uhr
sarkaso | Seltsam...
...dass bei der Sanierung von Straßen immer das Theater als Negativbeispiel der Geldverschwendung herhalten muss... Mir würden da so viele andere Dinge einfallen, wo man Geld sparen kann - bei Politikergehältern und -Posten, zum Beispiel.

Straßenbau und Theater - das ist die gleiche Symbiose wie Flüchtlingsfinanzierung und Obdachlose. An das eine wird stets nur dann gedacht, wenn das andere Geld bekommen soll.
22.04.2018, 14.30 Uhr
Zukunft | Falsch sarkaso!
Straßen und Brücken sind kommunale Pflichtaufgaben, Theater ist eine freiwillige Aufgabe. Daraus ergibt sich eine Rangfolge. Nur in Nordhausen scheint das andersrum zu sein.
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