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Sa, 22:48 Uhr
10.03.2018
Überwachungskameras

Vandalismus verhindern

Ein Überwachungskamera Set hat schon so manchem Randalierer das Handwerk gelegt. Denn eine Videoaufnahme lässt sich nicht so leicht leugnen: Die Polizei hat dann handfeste Beweise, auf die auch bei der Strafverfolgung zurückgegriffen werden kann. Denn Vandalismus kommt in Deutschland häufiger vor, als man denkt: 2015 wurden über 200.000 Vandalismus-Akte allein an Autos festgestellt. Doch wie kommt man den Tätern auf die Spur...

Maßnahme gegen Vandalismus (Foto: tsmr/pixabay.com)
Viele Menschen rechnen nicht damit, dass ausgerechnet sie einem Akt des Vandalismus zum Opfer fallen. Schließlich haben sie keine Feinde und wer sollte ihrem Auto oder ihrem Grundstück etwas wollen?

Das Problem ist, dass viele Vandalismus-Akte eher spontan geschehen und kein direktes Motiv gegen das Opfer vorliegt. Den Tätern macht es vielmehr Spaß, grundlos Dinge zu zerstören oder Sachschäden anzurichten. Entsprechend schwierig gestaltet sich dann auch die Ahndung dieser Täter: Offensichtlich unter Verdacht steht niemand und häufig liegt auch kein Bildmaterial oder sonstiges Beweismaterial vor, um den Täter dingfest zu machen. Auch deshalb lohnt es sich, über die eigenen Sicherheitsvorkehrungen nachzudenken, um nach einem Vandalismus-Vorfall wenigstens Gerechtigkeit zu bekommen.

Um sich vor Sachbeschädigung zu schützen, installieren viele als erste Maßnahme eine Alarmanlage an Haus und Auto. Dies macht durchaus Sinn, da das Auslösen des Alarms Vandalen davon abhalten kann, ihre Güter noch stärker zu beschädigen. Allerdings verscheucht ein Alarm sie auch sofort: Noch ehe sie sich nach draußen begeben haben, um nachzusehen, wer für den Angriff verantwortlich ist, sind die Täter bereits über alle Berge und Sie erstatten wieder Anzeige gegen Unbekannt. Sinnvoller ist da schon ein Überwachungskamera Set, das den Täter in flagranti filmt und als Beweismittel gegen ihn auch vor Gericht verwendet werden kann. Auch für die Versicherung ist ein Video der Tat interessant, wenn man von ihr den entstandenen Schaden ersetzt bekommen will.

Überwachungskameras: Was gibt es zu beachten?

In Deutschland bestehen strikte Regelungen, was Aufstellen von Kameras angeht. Privatpersonen ist dies nur auf dem eigenen Grundstück erlaubt. Möchten Sie also sichergehen, dass beispielsweise mutwillige Sachbeschädigungen an Ihrem Auto erfasst werden, müssen Sie es auf ihrem Grundstück in Sichtweite der Kamera parken. Gäste sollten Sie darauf hinweisen, dass sie gefilmt werden, um für sie peinliche Situationen zu vermeiden. Es kann aber auch sinnvoll sein, ein Schild an Ihrem Grundstück anzubringen, das Besucher über die Kameraüberwachung informiert. Vandalen sind hiervon womöglich so abgeschreckt, dass Sie von ihren Taten verschont bleiben.

Arten von Überwachungskameras

Überwachungskameras gibt es in schier jeder Größe und Auflösung und können frei nach Ihren Bedürfnissen ausgewählt werden. An vielen Häusern entdeckt man Überwachungsanlagen in der Form klassischer Kameras, doch auch runde Kameras sind heutzutage sehr beliebt. Zudem können Kameras auch versteckt eingebaut werden und posieren dann beispielsweise als Gartenleuchte.

Fazit: Wer Sachbeschädigung bei sich auf dem Grundstück fürchtet, sollte sich ernsthaft darüber Gedanken machen, eine Überwachungskamera zu installieren. Nur so können Sie handfeste Beweise sammeln und angemessene Entschädigung für entstandene Sachschäden einfordern. Idealerweise bringen Sie damit den Täter auch hinter Gitter: Dann müssen Sie sich fürs Erste keine Sorgen mehr um Vandalismus machen!
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