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Fr, 11:00 Uhr
09.03.2018
Sonntagswanderung

Gipsgeschichte in Walkenried

Am Sonntag, 18. März, führt Michael Reinboth, Walkenried, durch die ortsgeschichtliche Sammlung und das „gipshistorische“ Walkenried. Der Klosterort ist einer der historischen Schwerpunkte der Gewinnung und Verarbeitung von Gips, vom klösterlichen Mittelalter bis in die industrielle Moderne...

Treffpunkt ist um 14 Uhr in Walkenried, Vereinsheim, Ecke Am Geiersberg/Poststraße; Parken in der Bahnhofstraße (unterhalb Poststraße, langer Parkstreifen), Fußweg von dort 5 Minuten.

Die Anreise mit dem Zug ist problemlos, Fußweg vom Bahnhof zur Schule 5 Minuten, Ankunft aus Richtung Göttingen zur Minute 52. Die Tour endet ebendort nach ca. zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte an witterungsgerechte Kleidung denken.

Informative Faltblätter zum Wander- und Vortragsprogramm 2018 sowie zu Rundwanderwegen am Karstwanderweg sind in den Tourist-Infostellen der Städte am Südharz sowie beim Wanderführer erhältlich. Weitere Details zum Karstwanderweg, zum Wanderprogramm, weiteren Wandervor­schlägen und zur Gips­karst­landschaft Südharz unter www.karstwanderweg.de.
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Kommentare

10.03.2018, 00.16 Uhr
Bodo Schwarzberg | Gipskarst: Verleugnung der Zerstörung
Was anders soll man sich denn unter dem Begriff "industrieller Moderne" in Bezug auf die Geschichte des Gipsabbaus vorstellen? Industrielle Moderne bedeutet, dass der allseitlich vereinnahmte Karstwanderweg z.B. im Gebiet des genehmigten neuen Steinbruches Kuhberg verlegt werden muss, dass ein Drittel des Kohnsteins bereits "verwertet" wurde und dass in Niedersachsen der größte Teil des besonders naturschutzrelevanten Karsts faktisch zerstört, also abgebaut wurde.

Dass bestimmte Vereine und Veranstalter von der Gipswirtschaft zumindest "wohlwollend betrachtet" werden, das pfeifen die kaum noch vorhandenen Spatzen von den Dächern.

Solche Veranstaltungen sind nichts anderes als Wegbereiter für einen weiteren Gipsabbau und damit für eine endgültige Zerstörung einer europaweit einmaligen Landschaft. Hatten wir denn vor der angeblichen Wende nicht Schönfärberei genug?
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