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Sa, 22:22 Uhr
17.02.2018
Polizei konstatiert

Gewalt ging von Linken aus

Um den Lesern der Nordthüringer Online Zeitungen einen objektiven Blick auf das heutige Demo -Geschehen zu geben, bieten wir Ihnen diesmal die Pressemitteilung der Polizei im Original an..

Polizei im Einsatz (Foto: nnz)
An der Versammlung des Dritten Weges unter dem Motto Ein Licht für Dresden nahmen rund 200 Personen teil. Aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer wurde einmal der Hitlergruß gezeigt. Ein weiterer Versammlungsteilnehmer trug verbotene Handschuhe, die als Schutzbewaffnung gelten, bei sich.

Unter dem Motto Töne der Toleranz hatte das Bündnis gegen Rechts eine Versammlung angemeldet. Dieser Anmeldung folgten rund 250 Menschen. Die Polizei musste gegen Versammlungsteilnehmer aus den Reihen des Bündnisses drei Verstöße gegen das Versammlungsgesetz erstatten. Insgesamt kam es zu mindestens sechs Widerstandshandlungen gegen Polizisten, bei denen ein Polizist leicht verletzt wurde.

Bereits in der Nacht zum Samstag plakatierten und beschmierten Unbekannte die geplante Aufzugsstrecke der Versammlung des dritten Weges. Am August-Bebel-Platz Ecke Weberstraße trafen beide Veranstaltungen aufeinander. Hierbei kam es zu verbalen Provokationen aus den Reihen des linken Lagers gegenüber dem rechten Lager.

Eine Sitzblockade von 50 Versammlungsteilnehmern des linken Spektrums in der Sangerhäuser Straße veranlasste die Polizei in Absprache mit den Vertretern der Versammlungsbehörde die Aufzugsstrecke des dritten Weges an der Sangerhäuser Straße vorbei, über die Arnoldstraße zu leiten. Immer wieder versuchten Versammlungsteilnehmer Links die Aufzugsstrecke Rechts zu blockieren. Zwei weitere Blockaden mussten durch Polizisten geräumt werden. Dabei kam es zur Anwendung von unmittelbaren Zwang durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock, nachdem vier Polizisten massiv von vierzig linken Versammlungsteilnehmern bedrängt wurden. Verletzte gab es dabei nicht.

Die Nordhäuser Polizei wurde von Polizeikräften aus ganz Thüringen und Sachsen Anhalt unterstützt. Endgültige Aussagen über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten während der Versammlungslagen sind erst nach Abschluss aller Ermittlungen möglich.
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Kommentare

17.02.2018, 23.17 Uhr
Sven Svenson | Es wird Zeit
dass man sich in Deutschland endlich darüber klar wird, dass die eigentliche Gefahr für die innere Sicherheit von links kommt. Letztes Jahr war es Hamburg und heute Nordhausen.
18.02.2018, 08.39 Uhr
otto | wer
genehmigt denn "rechte" Demos?????
Immer noch nichts gelernt!!
18.02.2018, 08.51 Uhr
trabijuergen | Typisch,
immer wieder nutzen die Linken solche Demonstrationen, um Krawall zu machen. Denen geht es doch garnicht um irgendein politisches Statement, sondern nur darum, Zoff zu machen. Wenn der dritte Weg meint, in unserer Stadt eine Demo für Dresden zu veranstalten, sollen sie doch machen. Das ändert eh nichts und Dresden wird davon auch nicht heller. Zu einer Demokratie gehört auch, andere Meinungen zu akzeptieren, egal wie absurd oder halt rechts sie sind. Ich kann mit dem dritten Weg auch nichts anfangen, aber wer hat da wohl mehr Ärger und Steuergelder gekostet? Immer wieder die linken Krawallmacher. Und das im Namen von Toleranz und Demokratie. Das ich nicht lache.
18.02.2018, 08.55 Uhr
trabijuergen | Ach ja
und Frau Rinke läuft vorneweg. Toleriert sie also solche Krawallmacher oder unterstützt sie sogar mit ihrem Handeln? Demokratie geht in meinen Augen anders.
18.02.2018, 10.51 Uhr
Tor666 | Immer noch nicht gelernt...
... dass es verschiedene Meinungen gibt? Wer so irre ist und davon schwätzt, der 3. Weg wäre wie die NSDAP, sollte dann doch mal auf den Beipackzettel schauen. Denn Parteien oder Organisationen, die der NSDAP gleichen, werden mit Sicherheit nicht zugelassen, auch nicht zu Demos. Und nur weil irgendwas rechts oder links ist, ist es nicht per se schlecht oder gut. Die NSDAP hatte in großen Teilen ein linkes Parteiprogramm, eher national, nur nicht diesen marxistischen Unsinn. Das wird oft vergessen bzw. heutzutage relativiert, weil es nicht ins Weltbild passt. SED das selbe, Heuchler vor dem Herrn.

Ich habe mir gestern die Veranstaltung am Bebelplatz kurz angeguckt. Da meinte dann jemand, mit lauter Musik per offenen Fenster die Demo stören zu müssen. Mutig? Nö. Weil er weiß, dass von rechts keine Gefahr droht. Da ist kein Psychopath, der sich das Fenster merkt und später wiederkommt. Umgekehrt wäre die Chance, dass dieses Fenster zu Bruch geht und das Haus bunt bereichert wird, doch relativ groß. Bis hin zu demolierten/ verbrannten Auto alles möglich. Die ermitteln ja stasimäßig, wo & wann sie ansetzen können. Da reicht heutzutage schon, gegen Merkel zu sein. Haben wir in den letzten Tagen gelernt.

Bei so etwas laufen die Politiker mit, die vom Geld der Arbeiter leben. Noch schlimmer, sie finanzieren diese Leute auch noch. Man stelle sich nur mal vor, die "rechten" fangen auch an, sich zu organisieren und schlagen mit solchen primitiven Mitteln regelmäßig zurück. Eine neue Stufe der Gewalt wäre in Deutschland erreicht.
18.02.2018, 10.51 Uhr
Demokrit | 2 sozialistische Strömungen
haben da in Nordhausen demonstriert, Nationalsozialisten und Globalsozialisten. Die Nordhäuser haben da wohl auf beides keine Lust.
18.02.2018, 12.27 Uhr
tannhäuser | Wer Vater und Tochter König bestellt...
...bekommt solche Szenen bei Gegendemonstrationen geliefert.

Und wer nicht steuergeldfinanziertes hauptberufliche Mitglied der Linken, MdL/MdB für diese Partei oder Profiteur der Asylindustrie ist, sollte sich gut überlegen, ob er/sie sich bei der Unterstützung dieses häufig gewaltsam eskalierenden Linksterrors noch auf dem Boden des Grundgesetzes befindet.
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