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Fr, 14:25 Uhr
16.02.2018
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Aus der Zorge geborgen

Manche Leute entsorgen ihren Müll nicht eben da wo man es tun sollte. Die Nordhäuser Feuerwehr fischte heute einen Fahrradrahmen aus der Zorge. Gestohlen wurde das Teil wohl nicht, zumindest wird der Rahmen bisher nicht offiziell vermisst...

Aus der Zorge gefischt (Foto: Sven Tetzel)
Aus der Zorge gefischt (Foto: Sven Tetzel)
Aus der Zorge gefischt (Foto: Sven Tetzel)
Aus der Zorge gefischt (Foto: Sven Tetzel)
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Kommentare

16.02.2018, 15.14 Uhr
Herr Schröder | Ach Herrje!
Das arme Fahrrad! Sicher total unterkühlt ins nächste Krankenhaus eingeliefert worden. Anschließend kommt es dann zweck`s Weiterbehandlung zu einem fachkundigen Fahrradhändler. Mal sehen was noch zu retten ist!

Gute Besserung! ;)
16.02.2018, 15.46 Uhr
Checker | Geborgen…
Und dafür blockieren ,,unsere Helden" vom Ordnungsamt den Gehweg und das ganze noch entgegen der Fahrtrichtung…
16.02.2018, 16.04 Uhr
Spätzlevernichter | Beeindruckend...
... 4 Feuerwehrmänner, Polizei und Ordnungsamt. Insgesamt sicherlich mindestens 8 Personen mit 4 Fahrzeugen, retten Einen Fahrradrahmen.

Ich hab ja keine Ahnung, aber kommt nur mir das etwas überzogen vor?
16.02.2018, 17.36 Uhr
h3631 | Kopfschütteln
Leute,Leute was kann man dazu sagen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wieder mal ein Einsatz gehabt. Wer gibt dazu Grünes Licht. Wäre mal interessant das zu erfahren.
16.02.2018, 19.47 Uhr
Zwerg78 | Unfallverhütungsvorschriften?
Dass die BF einen solchen "Einsatz" fährt, ist ja leicht zu erklären. Mann muss ja seine Daseinsberechtigung über die Anzahl der Einsätze rechtfertigen, sonst käme irgendwann jemand auf die Idee, der Stadt gaaaanz viel Geld zu sparen und die vielen Beamten einfach durch ein paar hauptamtlichen Kräfte zu ersetzen, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unterstützen.


Zu den Bildern:

Wie weit wird hier die UVV beachtet?

1. 2 Kameraden haben keinen Helm auf: abrutschen in den Fluss, Kopf an Stein angeschlagen, bewusstlos und abgetaucht, da nicht angeleint auch keine Chance der Rettung.
2.Die angeleinte Person ist mit einem veralteten Hüftgurt gesichert, nutzen darf man nur noch richtige PSA gegen Absturz, welche Wirbelsäule usw. im Falle des Falles schont.
3. Der Gurt muss unter der Wathose getragen werden, wenn der Kamerad ins Wasser stürzt, wirkt die Hose wie ein Schleppanker, welcher den Kameraden flussabwärts zieht, das hält bei entsprechender Strömung auch kein zweiter Kamerad... trägt man den Gurt unter der Wathose, kann man diese einfach an den Schultern öffnen und ihr hinterherwinken, anstatt selbst fortgetrieben zu werden.
Wo wir bei 4. wären: der sichernde Kamerad muss schon auch einen entsprechenden Gurt angelegt haben, um zu sichern und eigentlich sogar sich selbst dann noch an einem Sicherungspunkt mit mindestens 10kN sichern!
5. Der Kamerad im Wasser trägt keine Handschuhe, beim arbeiten mit einem unlackierten Holzwerkzeug (der einreißhaken/enterhaken sieht nicht lackiert aus) kann man sich so schnell einen Splitter einreißen. Aber das wäre ein Bagatell-Unfall, wenn man Punkt 1-4 beachtet.

Als besonderes Schmankerl könnten die 2 Kameraden am Wasser neben der Rettungsleine auch noch Rettungswesten tragen, welche beim Sturz mit folgender Bewusstlosigkeit den Kopf und die Atemöffnungen über Wasser halten... Aber das wäre wirklich nur Redundanz.


Summa sumarum wäre jeder Gruppenführer beim Lehrgang in Bad Köstritz mit dieser Nummer mit wehenden Flaggen durchgefallen!


Und mir komme nun bitte keiner mit "zeitkritisch", Rettung von Leib und Leben oder ähnliches.


Vielleicht hätte man diesen Einsatz einer Freiwilligen Feuerwehr überlassen sollen, das wäre wahrscheinlich professioneller abgelaufen.


Sorry, meine Meinung!
16.02.2018, 23.40 Uhr
h3631 | Zwerg78
Das hätten die Kameraden wissen müssen denn die Zorge ist ja ein Fluss der sehr tief ist und schnell fließt. Danke Zwerg 78 für die Aufklärung. Leichtsinnig ist auch mit unlackierte Holzwerkzeug ohne Handschuhe zu arbeiten. Das das Holzwerkzeug unlackiert konnte man ohne Brille sehen. Der Fahrradrahmen ist ja auch sehr schwer.Da kann man sich beim ziehen schnell große Splitter einreißen.Die Folge ist Krankschreibung.
Kameraden der BF achtet beim nächsten Einsatz auf die Unfallverhütungsvorschrift.Der Zwerg 87 beobachtet euch. Bei nicht Einhaltung geht es nach Bad Köstritz zur Schulung.
17.02.2018, 07.45 Uhr
Herr Schröder | Zwerg78
Wo und wie viel Geld wollen sie denn sparen? Sie sprechen ja von gaaanz viel! Auch hauptamtliche Kräfte in freiwilligen Wehren sind Beamte. So zum Beispiel in Mühlhausen. Nachzulesen auf deren HP!
17.02.2018, 09.01 Uhr
Sonntagsradler 2 | So weit in Ordnung Zwerg 78
Doch ein`s haben die Leute vom Ordnungsamt vergessen. Bei einen Einsatz wo Gefahr in Verzug ist, gilt noch der Einsatz eines Notarzt und Rettungswagen. Fals ein Feuerwehrmann abruscht und sich im eiskalten Wasser unterkühlt.
So wie die Unterstützung des THW zur Bergung und Abtransport des Gefahrgut. Hat man überhaupt die Untere Wasserbehörde über diesen Fund und dessen Vorgehen zur Beseitigung informiert.
Immer schön den Amtsweg einhalten.

Herr Schröder zu ihrer Frage
Wo und wie viel Geld wollen sie denn sparen?
Übrigens ein Wurfanker vom Bauhof und ein Mann hätten ausgereicht.
Also liebe Leute vom Ordnungsamt einen Freibrief für wildes Parken oder halten besitzen Sie laut STVO auch nicht. Oder !Ach so es war ja Gefahr in Verzug! Aber man geht ja in jeder Lebenslage mit guten Beispiel voran. Gelle!
17.02.2018, 09.47 Uhr
Herr Schröder | Sonntagsradler
Meine Frage nach dem Geld einsparen bezog sich auf die Abschaffung der Berufsfeuerwehr. Darauf hatte sich ja auch der Zwerg bezogen. Nicht nach dem "wie" des Einsatzes.
17.02.2018, 12.59 Uhr
AktenzeichenXY | Nicht zum 1. Mal
Bei der Brücke im Park lag schon öfter mal sowas rum, sogar mal ein Einkaufswagen.
Kann mir nicht vorstellen, daß da jedesmal so ein Aufwand gemacht worden ist.

Die F. hatte aber auch gestern ganz schön zu tun (Aldi, Herkules)....
Schönes Wochenende.
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