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Mi, 17:45 Uhr
10.01.2018
Leitungswechsel im Heilpädagogischen Zentrum

Ehrlichkeit, Vertrauen und Achtung

Ganz neu ist die Aufgabe für die 56-jährige Eichsfelderin Gisela Morgenroth nicht, denn als Stellvertreterin stand sie seit 2007 ihrem Vorgänger Uwe Schäfer zur Seite, bei dem als Einrichtungsleiter des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode alle Fäden zusammenliefen. Nun übernimmt Gisela Morgenroth gemeinsam mit Nadin Myler die Leitung des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode...

Ihre neuen Aufgaben sehen die Leiterin des Heilpädagogischen Zentrums Nadin Myler und die Schulleiterin der Freien Schule „Am Park“ Gisela Morgenroth als Herausforderung an.

Ehrlichkeit, Vertrauen und Achtung sind der Schlüssel der gemeinsamen Leitung des Heilpädagogischen Zentrums, das seit 1996 eine Einrichtung des Jugendsozialwerk e.V. Nordhausen ist und ein dezentralisiertes Kinder- und Jugendheim mit einer Schule für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung vereint. Mit Herzlichkeit und Beharrlichkeit wollen die Einrichtungs- und Schulleiterin ein Vorbild für die Kollegen, Eltern und die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen sein.

„Der Umgang mit jungen Menschen hat mir immer Freude gemacht. Es ist unglaublich spannend, mitzuerleben und beteiligt zu sein, wie sich die Kinder entwickeln, ihre eigenen Stärken erkennen und ausbauen, dabei immer selbständiger werden. Ich möchte in einem vertrauensvollen Schulumfeld, das geprägt ist von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, Offenheit und Transparenz, eine Schule leiten, in der sich alle Beteiligten verwirklichen und wohlfühlen können.“ so die Schulleiterin Gisela Morgenroth.
Im Heilpädagogischen Zentrum leben zurzeit ca. 120 Kinder und Jugendliche in spezialisierten Wohngruppen, die in einem überschaubaren Rahmen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen unterstützt werden.

Gemeinsam mit Nadin Myler übernimmt Gisela Morgenroth die Leitung des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode.  (Foto: Mathias Daniel)
Familienorientierte Einrichtungen wie das Kinderdorf oder die Intensive sozialtherapeutische Mädchenwohngruppe „Schweizer Haus“ sind Orte des Wohlfühlens und tragen dazu bei, den Grundsatz „Mit dem Kind, für das Kind“ im täglichen Miteinander umzusetzen. Alle Wohngruppen des Heilpädagogischen Zentrums im Landkreis Nordhausen nutzen therapeutische und erlebnispädagogische Angebote beim Erlernen sozialer Kompetenzen, beim Aufbau stabiler Sozialbeziehungen sowie beim Pflegen eines respektvollen und toleranten Umgangs.

Höhepunkte wie das traditionelle Parkfest, das in diesem Jahr am 26. Mai stattfindet, wird von den Kooperationspartnern, Eltern und Anwohnern genutzt, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen sowie dem Kollegium ins Gespräch zu kommen, aber auch die Erfolge zu feiern.

Etwas Schöneres als die leuchtenden Augen von erwartungsvollen dankbaren Kindern und Eltern gibt es nicht und motiviert, die tägliche sozial- und sonderpädagogische Arbeit mit einem hohen Maß an Fachlichkeit zu meistern.
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