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Mo, 18:08 Uhr
13.11.2017
Integrationsbeirat stellt neues Konzept vor

Prävention als oberste Aufgabe

Gut 18 Monate ist der neue Integrationsbeirat des Nordhäuser Kreises alt. Hauptaufgabe war die Überarbeitung des alten Integrationsplanes aus dem Jahr 2012. Man hat nach neuen Antworten auf sich verändernde Situationen gesucht und gefunden. Heute wurde die aktuelle Fassung des Programms vorgestellt...

Beirat stellt neuen Integrationsplan vor  (Foto: Angelo Glashagel)
Auf vier Säulen soll der neue Integrationsplan fußen: der Festigung demokratischer Strukturen und der Prävention von Gewalt und Radikalisierung, der interkulturellen Öffnung der Verwaltung, den Bereich Bildung, Ausbildung und Beruf sowie die Wohnraumsituation von Migranten und Flüchtlingen.

Vor allem mit der Prävention von Gewalt und Radikalisierung beschäftigte den Beirat in den letzten Monaten. "Das waren 70% unserer Sorgen", sagte heute der Vorsitzende des Beirats, Mohamed Sayed. "Das ist ein Thema, das grundsätzlich nachhaltig behandelt werden muss und viel Arbeit über Jahre hinweg brauchen wird", erklärte Sayed, wenn man hier nicht richtig handele, sei die Gefahr groß, dass die weitere Entwicklung schief laufen könnte. "Wir haben festgestellt, dass sich viele Probleme verschieben. Zu Anfang ging es zum Beispiel noch viel um den Zugang zu Integrationskursen, heute reden wir mehr über die Integration in Arbeit. Die Gewaltproblematik hingegen wird als Thema aktuell bleiben", sagte Sayed.

Um Radikalisierung und Gewalt möglichst frühzeitig einen Riegel vorzuschieben schlägt der Beirat weitere Schritte vor, die den interkulturellen und interreligiösen Dialog fördern aber auch ein gewisses Maß an gesellschaftlicher Kontrolle sicherstellen sollen. Der Plan sieht unter anderem vor, die Moschee als reinen Gebetsraum zu nutzen, alle weiteren sozialen Aktivitäten aber an einen anderen Ort auszulagern, der für alle frei zugänglich ist. Eine Art interkulturelles Zentrum, nicht nur für Muslime, sondern alle Religionen und Kulturen, unterstrich Sayed.


Hier könnte auch islamischer Religionsunterricht angeboten werden, ohne viel Aufwand oder weitere Fördermittel wie der Beirat betonte. Eine solche Möglichkeit gibt es im Landkreis bisher nicht, die religiöse Bildung junger Zugewanderter bleibt bisher in der Hand der Eltern und deren religiösen Hintergrund kenne man nicht, sagte Sayed. Die Einrichtung eines Zentrums würde es der Gesellschaft erlauben, hier mehr Einfluss zu nehmen und einen Dialog "auf dem Boden von Toleranz und Rechtsstaatlichkeit" zu fördern. Über die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, etwa dem Schulamt, könne man auch sicherstellen, das diese Möglichkeit genutzt würde, erläuterte Sayed.

Über die Einrichtung einer solche Institution, so der Plan, könnten auch weitere tragende Säulen des Integrationskonzeptes realisiert werden, wie die Bereiche Bildung und Ausbildung, politische Partizipation und soziale Integration. "Jeder Schritt dient dem nächsten", erklärte der Beiratsvorsitzende, seine Kollegen hätten mit der Überarbeitung des Integrationsplanes gute Arbeit geleistet. Und auch wenn der Plan sicher nicht perfekt sei und noch Lücken aufweise, habe man mehr geschafft als nur zu reden.

Die Mitglieder des Beirates haben in den letzen Monaten denn auch nicht im stillen Kämmerlein gesessen, sondern sich viel umgesehen und gehört. Es wurde mit verschiedenen Akteuren, mit den Migranten, mit Sozialarbeitern, überregionalen Verbänden, Ämtern und Behörden gesprochen. Selbst den Verfassungsschutz hatte man zu Besuch.

Die Beratungen zur Umgestaltung des Konzeptes erfolgten in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen mit der Thematik vertrauten Stellen und wurde innerhalb des NIMM-Netzwerkes öffentlich diskutiert. Bisher handelt es sich bei dem Papier aber um nicht viel mehr als die informierte Meinung des Integrationsbeirates und der an der Erarbeitung beteiligten Institutionen. Morgen soll der neue Integrationsplan in die Mühlen des politischen Betriebes geschickt und zur nächsten Sitzung des Kreisausschusses besprochen werden.

Im Beirat scheint klar zu sein das man keine einfachen Lösungen angeboten hat und das Vorschläge wie die Idee islamischen Religionsunterricht öffentlich anzubieten, reichlich Diskussionsstoff bieten werden. Es sei wahrscheinlich, dass der Kreistag die Thematik zunächst an die entsprechenden Ausschüsse weitergeben werde, sagte Klaus-Uwe Koch, Mitglied des Beirates. Bevor man ein beschlussfähiges Papier habe, könnte noch ein halbes Jahr ins Land gehen, meinte Koch, man hoffe auch, dass der Kreistag die bisherige Praxis beibehalten werde und auch die zukünftige Diskussionen rund um den Integrationsplan möglichst öffentlich gestalten werde.
Angelo Glashagel
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Kommentare

13.11.2017, 19.55 Uhr
N. Baxter | bedeutet was?
"der Festigung demokratischer Strukturen" ????
13.11.2017, 20.48 Uhr
Realist 1.0 | Wie wärs den wenn man endlich aufhören würde den Flüchtlingen
Puderzucker in den Hintern zu blasen. Ein Anfang währe wen man ihnen erst die Verkehrsregeln beibringt bevor man ihnen ein Fahrrad in die Hand drückt.Ich habe es schon mehrmals beobachtet wie Autos die Vorfahrt genommen wurde, und wenn man was sagt, wird man anschließend noch beleidigt. Als nächstes sollte man ihnen das Deutsche Rechtssystem näher bringen ( und nicht nur das was ihren Aufenthalt, trotz abgelehnten Asylantrag verlängert oder rauszögert) , da muss sich schließlich ja jeder Deutsche auch dran halten. Was soll eigentlich der Schwachsinn mit dem Religionsunterricht, reicht nicht Ethik nicht völlig aus, da ist fast alles mit drin.
13.11.2017, 20.51 Uhr
city | Deutschland traurig Vaterland
Prävention von Gewalt und Radikalisierung beschäftigt all die vielen Leute im Integrationsbeirat. ....hier könnte auch islamischer Relegionsunterricht angeboten werden.... Dialog...Toleranz....eine Art interkulturelles Zentrum...das kann doch nicht euer ERNST sein! Ihr kennt die Menschen doch gar nicht, keine geklärte Identität. Wer die Gesetze hier nicht einhält geht nach Hause zurück. Fertig! Wer sich hier wirklich integrieren will der tut dieses auch ohne Integrationsbeirat. Kümmert sich eigentlich hier noch jemand um Belange der Menschen unserer Region?
Ständig Einsparungen in der Altenhilfe und Pflege sowie im Bereich der Behindertenhilfe. Wo soll das noch hin führen?
13.11.2017, 21.57 Uhr
Andreas Dittmar | @city der Schuß ging eben voll nach hinten los
Wir haben die Leute nun mal hier und wenn sie immer noch in den Gemeinschaftsunterkünften sind und keiner Beschäftigung nachgehen wird das langweilig..... Haben sie bei der Jamaika-Sondierung zum Thema Flüchtlinge außer Obergrenze und Familiennachzug mal ein Wort gehört, wie man diese konkret ausbilden und zu fairen Konditionen in den Arbeitsmarkt integriert ? Ich nicht. Daher kommen jetzt solche Beschäftigungsprojekte und die Präventivmaßnahmen zustande. 70% der Sorgen beziehen sich auf Prävention von Gewalt und Radikalisierung.
14.11.2017, 07.31 Uhr
tannhäuser | Andreas Dittmar...
...hat dahingend Recht, dass Merkels Gäste nun mal hier sind und Prävention leider nötig ist.

Was viele nicht wissen: Sobald sie Wohnungen zugewiesen bekommen haben, entfallen sie aus der Obhut der Ausländerbehörde.

Sie sind dann erst mal normale Nachbarn wie jeder schon länger hier Lebende.

So bitter es also klingen mag: Man muss die Hoffnung haben, dass das Geld für solche Massnahmen besser angelegt ist, als zu resignieren und darauf zu warten, was Judikative und Exekutive unternehmen müssen, wenn die Legislative weiter versagt.
14.11.2017, 09.18 Uhr
jayjay | Wo bleiben Obdachlose?
Der Integrationsbeirat sollte lieber mal die deutschen Obdachlosen integrieren, damit sie in der kalten Jahreszeit nicht unter der Brücke schlafen müssen.
14.11.2017, 10.08 Uhr
Jörg Thümmel | Bedenklich
ist, dass es offenbar eine höhere Priorität genießt bzw. genießen muss, die Flüchtlinge durch Präventivmaßnahmen vom Abgleiten in radikal islamische Richtungen zu bewahren, anstatt deren Integration in das Lebensumfeld derer, die schon länger hier leben, zu fördern.

Auch bedenklich ist, dass der Integrationssbeirat offenbar befürchtet, dass in der Nordhäuser Moschee eventuell neben den Gebeten Aktivitäten stattfinden, die eine Radikalisierung in den dortigen Räumen nahelegen. Zumindest ist die Nordhäuser Moschee ja in der Vergangenheit schon durch Verbindungen in diese Kreise bekanntgeworden.

Man kann natürlich auch trefflich darüber philosophieren, ob eine gelungene Integration in die Gemeinde und das Umfeld eventuell die besser Präventivmaßnahme darstellt. Da ist z.B. das Beispiel Schweiz immer wieder nennenswert, wo letztendlich die Bürger der Wohnsitzgemeinde des Ausländers (gilt z.B. dort auch so für Deutsche) darüber entscheiden, ob der oder diejenige dort ein permanentes Residenzrecht oder gar die Schweizer Staatsbürgerschaft bekommen.

Diese Präventivarbeit ist sicher notwendig, kann aber nicht Dreh und Angelpunkt der Bemühungen sein. Im Normalfall sollte eine solche Maßnahme gar nicht notwendig sein.
14.11.2017, 10.36 Uhr
Schultze
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14.11.2017, 10.49 Uhr
Sonntagsradler 2 | Dieses ist mir alles sehr bedenklich
Klingt bald so als würde Deutschland bzw. Europa kurz vor einer Übernamen durch den Islam stehen Möchte der gnädige Herr Vorsitzende des Beirats, nicht auch noch Bundeskanzler werden. Jawohl fordert immer mehr eure Rechte ein so zu leben wie in euren eigenen Länder. Erlaubt euch so ein Palaver als Deutscher mal im Nahen Osten. Was glaubt Ihr würde passieren. Deutschland ist so richtig weichgespült worden in jeder Hinsicht.
Was haben uns die Flichtlinge bis jetzt ,auser No Go Area, für ein Nutzen gebracht.
Kann mir das mal einer sagen.
14.11.2017, 11.33 Uhr
Boris Weißtal | Was ist mit Antisemitismus?
Vielleicht könnte der Integrationsbeirat den Flüchtlingen mal vermitteln, dass Antisemitismus in Deutschland nicht (mehr) zur Staatsraison gehört?

Mein Vorschlag: Ein (möglichst in Selbstverteidigung erfahrener) Mann wird mit Israelfahne in der Hand und Kipa auf dem Kopf in jede Flüchtlingsunterkunft entsendet.

Wer diese Person nicht angreift, nicht mit dem Tode bedroht oder nicht bespuckt, bekommt einen Integrationskurs und eine Berufsausbildung. Der Rest wird abgeschoben.

Wetten, dass wir dann keinen Integrationsbeirat mehr bräuchten?
14.11.2017, 13.51 Uhr
Realist 1.0
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
14.11.2017, 14.23 Uhr
elektriker | Integrationsbeirat?
Wenn ein Integrationsbeirat den Islam für gefährlich hält ist das mehr als bedenklich! Wo bleibt denn FÖRDERN und FORDERN, gab es das nur für den deutschen Michel der sich vom Amt in die Ecke gedrückt fühlte. Erlebnisse haben viele. Warum sind so viele sauer? Lest den Artikel über den Ortsteilbürgermeister Sauermann! Haben wir neue Betonköpfe? Wo bleibt"Schaden vom deutschen Volk abwenden" Wer sich nicht an geltendes Recht, Lehrangebote usw. halten will verliert sein Bleiberecht und seinen Anspruch auf Leistungen. Sind die Einheimischen nur Deutsche ohne U? Was muss erst alles passieren?
14.11.2017, 14.46 Uhr
othello | Traumschloss des Integrationsbeirats
Folgende Stichworte aus dieser Konferenz des Integrationsbeirates möchte ich aneinanderreihen, wie Gewalt, Radikalisierung, Islam, Religion, Moschee, gesellschaftliche Kontrolle. Wer darüber nachdenkt, merkt wie eng die Integration damit verbunden ist und wirft ein beredtes Bild auf die Menschen, die hier integriert werden sollen.

Zur Lösung dieser „Probleme“ wird ein Interkulturelles Zentrum vorgeschlagen, ein Zentrum für Muslime, alle Religionen und Kulturen. Hier soll auch ein Religionsunterricht für Muslime durchgeführt werden, natürlich ohne weitere Fördermittel. Was ist dieser Vorschlag für ein „ Traumschloss“ ! Ich nenne diesen Vorschlag einfach als weltfremd und nicht praktikabel, in Anbetracht der kulturellen und religiösen Einstellungen dieser Zuwanderer welche damit erreicht werden sollen.

Mit diesem Zentrum sollen Menschen umerzogen werden, welche von Kindheit an in anderen kulturellen und religiösen Verhältnissen aufgewachsen sind. Dieses wird ein Traum sein, auch wenn es im Einzelfall hier und da gelingen mag. Islamischer Religionsunterricht soll in diesem Zentrum realisiert werden. Wie soll dieses praktisch umgesetzt werden ? Werden die Kinder der islamischen Familien gezwungen, an diesem Unterricht teilzunehmen ? Sicher nicht ! Schon ist damit dieser Versuch gescheitert. Was ist mit den jungen Erwachsenen und deren religiösen islamischen anerzogenen Grundwerten. Müssen diese sich auch dieser kulturellen/religiösen Umerziehung stellen ?

Aus diesen Fragestellungen sollte jeder merken, wie unsinnig diese Ideen des Integrationsbeirates sind.
Es gibt aber auch praktische Einwände ! Wo soll dieses Zentrum entstehen ! Welche freiwilligen Helfer ( es soll ja nichts zusätzlich kosten ) sollen dieses Zentrum betreiben. Gibt es Lehrer für diesen Islamunterricht, welche sogar kostenlos unterrichten ?

Dieses Zentrum ist ein Hirngespinst weltfremder Idealisten, die immer noch an das „Gute im Menschen" glauben und der Meinung sind mit entsprechend gutem Willen und Einsatz ihre Ziele zu erreichen.
Träumt weiter !
14.11.2017, 15.55 Uhr
Realist 1.0 | Wen man den Integrationbeirat so reden hört,
Dann hat einen bitteren Beigeschmack. Die blöden Deutschen sollen sich gefälligst den Flüchtlingen anpassen und nicht umgekehrt (Sarkasmus Ende). Die Flüchtlinge brauchen oder wollen sich nicht anpassen, es gibt ja genug Beispiele in der NNZ in Form von Leserbriefen und auch Kommentaren dafür.
14.11.2017, 18.29 Uhr
Paulinchen | Wird unser Rechtsstaat…
… von oben (den Regierenden) herab, schrittweise demontiert? Woran liegt es aber wenn meine Feststellung zutrifft? Sind die regierenden für bestimmte Entscheidungen, welche Sie dann und wann mal treffen müssen unterqualifiziert? Ich plädiere dafür, dass jeder Bundestagsabgeordnete zumindest einen erfolgreichen Berufsschulabschluss nachweisen müsste. Schon dann würde so mancher seinen Platz in diesem Gremium räumen müssen und dadurch würde mancher Schaden vom dtsch. Volke abgewendet.

Wenn ich mir den obigen Artikel so verinnerliche, kommen mir an seinem Thema große Zweifel auf. Es will mir doch niemand erklären, dass von diesem verein kein Geld verbrannt wird! Oder sind die Mitglieder alle sooo güüütig und arbeiten dort unendgeldlich und bringen von zu Hause noch Geld mit? Diesen Verein brauchen wir aber nach geltendem Recht nicht!
In der Zeitung „The European“ gibt Prof. Hans –Werner Sinn ein Interview: (Zitat Anfang>
Wie müsste man dann Ihrer Meinung nach Flüchtlingspolitik in Deutschland betreiben?
Nach dem Recht. Das Grundgesetz ist eindeutig. Es besagt, dass Flüchtlinge, die aus einem sicheren Drittland, ob EU-Land oder nicht EU-Land, einreisen, nicht das Recht auf Asyl in Deutschland beanspruchen können. Das Asylgesetz, das darauf aufbaut, besagt, dass Flüchtlinge, die aus einem sicheren Drittland einreisen, um Asyl zu beantragen, an der Grenze zurückzuweisen sind. Das ist ein klarer Imperativ. Womit die rechtliche Obergrenze für neue Flüchtlinge, die auf dem Landwege Deutschland erreichen, praktisch null ist.
Was kostet sie uns noch? Oder bietet sie uns am Ende sogar Chancen?
Nein, die Flüchtlinge werden in der ersten Generation niemals so integriert werden können, dass sie die staatlichen Leistungen, die sie bekommen, auch selber durch die Steuern, die sie beitragen, bezahlen können. Das ist schon bei den Türken nicht passiert, noch nicht einmal in der zweiten Generation. Und die Berechnungen, wie die von Bernd Raffelhüschen, deuten darauf hin, dass eine Million Flüchtlinge den deutschen Staat langfristig bis zu ihrem Lebensende 450 Milliarden Euro kosten werden. Letztlich bezahlen sie einfach zu wenig Steuern, um die öffentlichen Leistungen, die sie beanspruchen, ausgleichen können. Es geht ja nicht nur um die Sozialleistungen. Das übersehen viele. <Zitat Ende sind aber nur kl. Auszüge!)
Von „t-online“ wird heute veröffentlicht, dass die Vereinigten Arabischen Emirate Deutschland dringend empfehlen, in den Moscheen mehr auf die dort abgehaltenen Geschehnisse zu achten. Wissen die etwa, wer oder was für „Flüchtlinge“ hier in unser Land, aus allen Himmelsrichtungen, unerkannt herein gekommen sind? Sie warnen uns vor einer nicht geringen Terrorgefahr! Und unsere Teddywerfer kapieren offensichtlich NICHTS! Die Integration ist doch schon gescheitert, noch bevor sie begonnen hat. Die werfen ihre Papiere über Bord, machen hier in Europa meistens falsche Angaben zu ihrer Person und Herkunft und unsere Berufspolitiker betrachten sie noch immer als Gutmenschen. Na ja – von ihren Steuergeldern gehen die Unkosten nicht ab, sie zahlen ja keine Steuern.
Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld, hat ja in Frankreich einem TV/Radiosender auch mal die Wahrheit über die Flüchtlinge gesagt. Nun ist er erst mal in Frankreich, gemeinsam mit dem Sender, in Ungnade gefallen. Dort verträgt man in den Medien auch nicht die Wahrheit. Hat mich ja gewundert, dass nicht alle deutschen Nachrichtenmagazine sich über Lagerfeld negativ äußern.
Liebe Berufspolitiker, Teddywerfer und andere Kritiker, bitte erklären Sie mir nur mal, weshalb verbarrikadieren wir in ganz Deutschland, in diesen Tagen, unsere Weihnachtsmärkte? Haben wir jetzt plötzlich Angst vor dem Weihnachtsmann oder dem Christkind?
14.11.2017, 19.33 Uhr
Nörgler | Wenn
Wenn ich in einem anderen Land leben möchte, aus Gründen welcher Art auch immer, muss ich mich an dortige Gewohnheiten anpassen. Das ist ja überall so, außer scheinbar in Deutschland.

Ich habe auch Forderungen, nur leider interessieren die niemanden, wie z. B. kostenlose Bildung, kostenloses Mittagessen für Schulkinder, einen Mindestlohn von 15 €, ein Renteneintrittsalter von 60 Jahren und eine Mindestrente von 1.200 €, kein Geld da, das glaube ich nicht.
14.11.2017, 22.47 Uhr
Andreas Dittmar | Schlepperei 2.0
Wenn Menschen die "vor Krieg und Verfolgung" fliehen und 18 Monate später müssen 70 % der gesamten Aufmerksamkeit eines kleinen Integrationsbeirates in Prävention vor Radikalisierung und Kriminalität investiert werden dann bestätigt es meine Befürchtungen, die ich schon damals hatte als erst hunderte in kleinen Gruppen und anschließend hunderttausende durch geöffnete Schlagbäume marschierten. Belogen.... Verarscht..... Vertuscht... Sie haben sich auf den Weg gemacht aus den Flüchtlingslagern des Libanon und aus Nordafrika, um hier das schnelle Geld zu machen gelockt von bunten Bildern und unendlicher "Hilfsbereitschaft". Sie haben die Schleppermafia gepampert und hier wurde die Asylindustrie von Steuergeldern und "Spenden" weiter gepampert. Damit das nicht so schnell aufhört werden Politiker schön weiter die Trommel rühren, auf die Tränendrüsen drücken und die Schlepperboote die Leute Richtung Europa karren. Es gibt Ausnahmen, allerdings hätte die der Asyslparagraph im Grundgesetz abgefangen und Integration hätte funktioniert ohne Gewalt, Lügen und Durchhalteparolen. Das nächste Drama zeichnet sich im Jemen ab. Diese Leute dort sind zu schwach, auch nur wenige Kilometer zu Fuß zu bewältigen aber wer weis vielleicht wird die nächste Flüchlingswelle uns viele hundertausende Jemeniten bescheren "die vor der Cholera flüchten" aber eigentlich wirklich aus Zentralafrika kommen. Fangt endlich an die Probleme vor Ort zu lösen oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen...... Achja spenden würde ich natürlich gern für die Hilfe vor Ort aber ich finanziere nicht den Diesel für die Sea-Eye, ifones und deren Prepaidkarten oder Moscheen und islamischen Religionsunterricht.
15.11.2017, 08.17 Uhr
tannhäuser | Mann kann nur hoffen...
...dass der Alptraum Jamaika nicht zustande kommt. Dort wedelt der grüne Schwanz unfassbar selbstgerecht mit dem Hund. Alle sind sie wieder aus den Löchern gekrochen gekommen und schwingen arrogante Reden.

Alle, die man nie hört oder sieht, wenn mal wieder einer der ungezählten Einzelfälle gescheitertem Integrationswillens der geschenkten Menschen ans Licht kommt.

Lindner und Kubicki schwafeln staatsmännisch in die Kameras, dabei ist von Anfang klar gewesen, dass die Gelben jedes Wahlversprechen für mindestens 2 Ministerposten verraten werden.

Und die angeblich christliche Weicheierriege sagt nichts wirklich gefährliches, um ja nicht bei der über allem thronenden Mutti in Ungnade zu fallen.

Familiennachzug? Das schaffen wir nicht! Die Grenzen der Belastbarkeit werden immer weiter strapaziert.

Ich bin für Integrationsbeiräte! Aber dort vor Ort, wo die Mehrheit der Geflüchteten wieder hingehört...Wo sie hergekommen sind!

Bringt sie nachhause und helft ihnen, sich in der Heimat wieder zu integrieren und diese aufzubauen!
15.11.2017, 08.41 Uhr
N. Baxter | Anti-Terrorbeirat?
ein s.g. integrationsbeirat, der sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, die Leute von kriminellen Aktiviäten abzuhalten? Wer allein schon solche Gedanken hegt, sollte sich mal einer geistigen Eignung unterziehen lassen und dann mit amtlichen Attest den Weg gen ursprünglicher Heimat antreten.
15.11.2017, 12.51 Uhr
Paulinchen | Na - geht doch...
...da haben sich in Athen Frauen ein Camp vor der dtsch. Botschaft errichtet und sind in den Hungestreik getreten. Sie wollen zu ihren Angehörigen (Familiennachzug) nach Deutschland, das stehe ihen doch nun endlich zu. Jetzt können nicht wenige von ihnen, die Reise nach GERMANY antreten, weil der dortige Botschafter "HERZ" bewiesen hat.
Es gibt sie eben noch - die Gutmenschen unter uns. Hatte sich die "Jamaika-Reisegruppe" denn schon zum Familiennachzug geeinigt?
15.11.2017, 13.06 Uhr
Andreas Dittmar | Erpressung + Schleusertätigkeit auf höchster Ebene...
Hier die Grundlage die eine Lawine auslösen könnte :

Laut dem deutschen Konsul werden die Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen, sobald eine von der EU gesetzte Frist von maximal von sechs Monaten ab der Antragsstellung überschritten ist. Bei 14 Syrern war das der Fall. Diese bekamen sofort grünes Licht.

Wenn sich die EU für den Familiennachzug einsetzt, kann man die Angehörigen der Angehörigen auch nach Griechenland schicken. Andersrum gedacht : Reichen hier in Deutschland eigentlich die Kapazitäten in Kita und Schulen für dieses Projekt aus ? War da nicht etwas mit Lehrermangel oder wer bezahlt dann eigentlich die Kitaplätze ? Sehr wichtige Gedanken die wahrscheinlich bei der Jamaika-Reisegruppe keine Rolle spielen.....
15.11.2017, 13.19 Uhr
Paulinchen | Korrektur
In meinem Beitrag mit der Überschrift, "Wird unser Rechtsstaat..." habe ich davon berichtet, dass der Modeschöpfer K. Lagerfeld, sich in Paris, zum Thema Flüchtlinge in Deutschland geäußert hat. Heute habe ich in einer Schweizer - Zeitung gelesen, dass er sich dabei wohl im Ton, gegenüber der Kanzlein Merkel, vergriffen haben soll und sich nicht korrekt zu den Geschehnissen mit den Juden im Dritten Reich geäußert hat. Wenn dem in der Tat so ist, neme ich mich meine Äußerungen zum Interview des Herrn Lagerfeld zurück.
15.11.2017, 14.51 Uhr
henry12 | @Paulinchen |" Korrektur"
Der Bogen von KL war zwar mächtig breit gespannt, aber was hat an seiner Aussage nicht gestimmt ? Ich fand diese Betrachtungsweise gar nicht mal so falsch, vll. ist er ja selbst sogar Jude und da müsste er erst Recht so etwas sagen dürfen.
15.11.2017, 15.33 Uhr
Boris Weißtal | Zitat Lagerfeld
@ paulinchen

"Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen" sagte Lagerfeld.

Da zuletzt die weit überwiegende Zahl antisemitisch motivierter Straftaten in Deutschland von Moslems ausgingen, ist Lagerfelds Aussage zwar überspitzt aber begründet.

Diese Leute werden ab dem Kindergartenalter von Staat und Gesellschaft auf Judenhass getrimmt. Wer es nicht glaubt, dem sei beiliegender Link empfohlen:

https://haolam.de/de/Deutschland/artikel_31523.html

Es gilt daher auch in Nordhausen sicherzustellen, dass Flüchtlinge nicht gegen Nordhäuser Juden vorgehen. Auch dies ist Aufgabe eines Integrationsbeirates!
15.11.2017, 16.59 Uhr
Paulinchen | @ Boris Weißtal
Das ist das Zitat vom Modezar: "Mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien habe Merkel versucht, «sich ein charmantes Image zu geben, nachdem sie sich während der Griechenland-Krise ein Rabenmutter-Image gegeben hat», meinte der Modezar.

Starmoderator Thierry Ardisson (68) fragte nach: Ob er meine, dass Merkel mit der Flüchtlingsaufnahme ihr Verhalten in der Griechenland-Krise entschuldigen wollte und ob sie nach dem, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist, zeigen wollte, dass Deutschland nun endlich ein gastfreundliches Land geworden sei.

Darauf legte Lagerfeld kräftig nach: «Ja, aber ich werde Ihnen etwas Schreckliches erzählen: Wir können nicht, auch wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen von Juden töten und später Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.» Mit diesem Vergleich setzte er die Flüchtlinge in Deutschland mit den Nazis gleich, die im Zweiten Weltkrieg Millionen Juden ermordeten. Ende des Zitats

Sehr geehrter Herr Weißtal, ich stolpere über die Passage. "Wir können nicht..."
mit WIR, kann ich micht nicht abfinden, da ich mit diesem Wort eine Verallgemeinerung verbinde, welche man nicht dem gesamten Deutschen Volk anlasten darf. Es waren Hitler und seine Helfer, welche die Juden aus meiner Sicht, zu UNRECHT verfolgt und ermordet haben.
Als einfaches Beispiel noch: Es möge bitte niemand in das Geschichtsbuch Deutschlands schreiben: Das Deutsche Volk ist alleinig (WIR) Schuld an dem Dilemma, welches eine einzelne Person Namens Merkel, in 2015, mit der Öffnung und Mißachtung von Europäischen Gesetzen (Schengen) in ganz Europa (!) verursacht hat.
Dann hören die Reparationsforderungen aus aller Welt gegenüber Deutschlan niemals auf. Jetzt gerade kommen diese Forderungen aus Südwest Afrika, ehem. dtsch. Kollonie und die Polen suchen noch einen Weg, um an unser Geld zu kommen.

Ich bedauere, dass Sie sich das Zitat mehr oder weniger schön geschrieben haben. Es ist für mich ein Trauerspiel, dass man angeblich Menschen wie Du und ich, klar machen muss, wie man sich als vorübergehender Gast, in unserem Land zu benehmen hat. Es wäre mir lieber gewesen, Sie hätten eine Antwort auf meine Frage gehabt, die ich am Ende meines Beitrages stellte.

>>Liebe Berufspolitiker, Teddywerfer und andere Kritiker, bitte erklären Sie mir nur mal, weshalb verbarrikadieren wir in ganz Deutschland, in diesen Tagen, unsere Weihnachtsmärkte? Haben wir jetzt plötzlich Angst vor dem Weihnachtsmann oder dem Christkind?<<
15.11.2017, 20.02 Uhr
Andreas Dittmar | wenn man es mehrmals liest...
Es könnte ein Vergleich sein, allerdings ein sehr sehr böser wenn er den 2. Teil auch auf die Kanzlerin bezieht. Die Korrektur ist hier wirklich das Sicherste.
15.11.2017, 21.31 Uhr
Andreas Dittmar | kleine Ergänzung...
@Paulinchen Ich habe gerade nochmal nachgeschaut bei t-online (Wirbel nach Lagerfeld-Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik) wurde es mit "man kann nicht....." übersetzt.

Natürlich stimme ich auch Boris Weißtal zu. Er liegt mit seinen Befürchtungen nicht falsch. Die Abneigung der Moslems gegenüber den Juden begründet sich auch auf Ereignisse der neueren Geschichte Palästinas. Nur diese Probleme sollten von den Flüchtlingen aus gutem Grund nicht hier her getragen werden. Es wäre aus meiner Sicht auch eine der wichtigsten Grundbedingung für eine mögliche Integration, einen Flüchtling zu fragen, wie er zu seinem jüdischen Mitbürger steht. Der Kontext zum Holocaust allerdings ist politisch und vielleicht auch juristisch bedenklich, daher sollte man sich diese Worte nicht zu eigen machen.
16.11.2017, 14.15 Uhr
Peter59 | Hern Weißtal,
die Frage ist berechtigt. Er zieht das aus der Vergangenheit, orientiert aber auf die Gegenwart....Wenn ich in der Vergangenheit Unrecht getan habe (Holocaust), lade ich die "Feinde" ein ? Das ist mehr als einer Überlegung wert.....
16.11.2017, 16.14 Uhr
Boris Weißtal | Klarstellung
Paulinchen hat natürlich in einem Punkt Recht: Nicht "wir" haben diese scheußlichen Verbrechen an den Juden begangen, sondern viele unserer Vorfahren. Demnach haben "wir" überhaupt keine Schuld, was ich zu solchen Diskussionen nie müde werde zu betonen. Allerdings haben wir Deutsche und allen voran unsere Regierung die Verantwortung, aus diesen Verbrechen zu lernen und sicherzustellen, dass sie zukünftig NIE WIEDER geschehen.

Und hier wären wir bei Lagerfelds Aussagen. Indem wir massenhaft Antisemiten und darunter auch viele Gewaltbereite in das Land lassen, gefährden wir ein zukünftiges und ungefärdetes Leben von Deutschen jüdischen Glaubens. Wer es nicht glaubt, kann ja meinen oben beschriebenen Test auch so machen: Am Samstagnachmittag mit Kipa und Israelfahne vom Bahnhof via Oskar-Kohn- (Nordhäuser Jude)-Straße - Platz der Gewerkschaften - Bahnhofsstraße zu laufen. Den Teilnehmern des Testes bezahle ich bei Bedarf die Aufstockung für ein Einzelzimmer im Südharzkrankenhaus.

Und deshalb ist der Integrationsbeirat hier natürlich gefordert.
16.11.2017, 21.32 Uhr
Andreas Dittmar
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