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Do, 14:03 Uhr
19.10.2017
Rolandsfest 2018

Angemessene Qualität muss beibehalten werden

Die Stadtverwaltung Nordhausen wird das Rolandsfest 2018 wieder selbst ausrichten. Das hat der Stadtrat gestern Abend in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Das würde viele Vorteile mit sich bringen, schätzt man in der Verwaltung, auch die Kosten für das Stadtsäckel hat man schon einmal geschätzt...

„Das Rolandsfest ist das größte Volksfest in Nordthüringen und erfordert durch den hohen Bekanntheitsgrad die weitere Beibehaltung in angemessener und vergangener Qualität. Auf Grund der Komplexität der anstehenden Aufgaben in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase sei die Ausrichtung des Rolandsfestes in der Verantwortung durch eine Institution zielführend“, heißt es in der Begründung des Beschlusses.

„Neben den professionellen Veranstaltungsfirmen und Agenturen verfügen auch die relevanten städtischen Amtsbereiche über mehrjährige Erfahrungen und die erforderliche Fachkompetenz. Nach der Abwägung der Varianten zwischen der Fremdvergabe und der Organisation durch ein städtisches Amt, unter anderem auch im Fachausschuss, können die Ziele durch diese Organisationsform am besten erreicht werden“, heißt es weiter im Beschluss.

Bei der Ausrichtung des Rolandsfestes durch die Stadt Nordhausen könne unter anderem der hohe Standard bei der Gestaltung beibehalten, die vorhandenen Netzwerke mit den städtischen Eigenbetrieben, wie Stadtwerke, Energieversorgung Nordhausen und Wasserverband, den Ordnungsbehörden, Feuerwehr, lokalen Künstlern, Vereinen, Presse und anderen Unterstützern genutzt und ein Kinderfest mit Vereinen umgesetzt werden. Auch sei die Bereitschaft seitens der Sponsoren höher, sich auch mit Blick auf die Haushaltskonsolidierung der Stadt Nordhausen einzubringen. Für eine professionelle Organisation des Rolandsfestes durch die Verwaltung ergäben sich Kosten in Höhe von ca. 30.000,00 Euro für den städtischen Haushalt.
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Kommentare

19.10.2017, 14.55 Uhr
Zukunft | Bekanntheitsgrad
Bekanntheitsgrad des Rolandsfestes? Werden hier Besucher aus München, Dortmund oder Düsseldorf erwartet? Welche Prioritäten hier gesetzt werden, ist schon sehr seltsam. In dieser Stadt geht es nur um Kunst und Kultur. Alles schön geistig. Und wo kommen Arbeitsplätze her? Übrigens schön, dass auf die Netzwerke städtischer Eigenbetrieb und die Stadtwerke Holding zurück gegriffen werden kann, dass ist übrigens keine Kunst. Alles Stadt.Das Fest bezahlen sozusagen die Bürger selbst. Danke dafür.
19.10.2017, 15.50 Uhr
Altstadtfan | 100 % richtige Endscheidung !
Eine total richtige Endscheidung z.B. geben die Sponsoren sicher leichter ihren Obelus wenn sie wissen das Geld wird nur für ihre Heimatstadt ausgegeben . Es werden sich auch mehr Vereine in Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt einbringen . Bei den letzten Rolandfesten waren auch einige Extreme dabei, die den Besuchern nicht gefallen haben.
19.10.2017, 16.07 Uhr
kingdernacht | Kosten für Rolandsfest???
Wenn eine Stadt mit ihren bereits angestellten Personal das Fest selbst organisiert und somit auch die Einnahmen für sich behalten kann, kann doch kein Kostenberg von 30.000 entstehen?!

Wenn aber eine externe Firma beauftragt wird, welche auch zusätzlich noch Personal anmietet und dann noch die ganzen Steuern abführen muss, wird hier wohl kein Minus entstehen, sonst würde es man ja nicht machen???

Da sollte man noch einmal drüber nachdenken, was da falsch läuft!
19.10.2017, 17.36 Uhr
icke58 | Rolandsfest und Stadt!!
Ich wüßte nicht das in den letzten Jahren mal ein gescheiter Musikbeitrag gebracht wurde.Wenn das Energiefest nicht wäre ist doch tote Hose hier vorallem beim Rolandsfest.Vielleicht bringt der neue Oberbürgermeister neuen Schwung ins Fest.Aber es fehlt ja immer das Geld muß eben zu Spenden aufgerufen werden,habe fertig.!!!
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