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Mi, 08:30 Uhr
18.10.2017
Bochumer Straße

Brand in der Bochumer Straße

Später Einsatz für die Berufsfeuerwehr: gegen 23 Uhr rückten die Rettungskräfte gestern in der Bochumer Straße an. In einer Wohnung war Feuer ausgebrochen, die betreffende Mieterin nicht anzutreffen. Es könnte sich um Brandstiftung gehandelt haben...

Brand in der Bochumerstraße (Foto: Berufsfeuerwehr Nordhausen)
Ob die 29-jährige Mieterin tatsächlich auch für den Brand verantwortlich ist, vermag die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen, die Ermittlungen würden andauern, hieß es vom Darrweg.

Ausgebrochen war der Brand im Wohnzimmer, anscheinend hatte eine brennende Kerze auf der Couch zu dem Feuer geführt. Die Anwohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt indes mehrere 1000 Euro und die Straße musste bis in die frühen Morgenstunden gesperrt werden.

Die Mieterin der Wohnung war bereits gestern aufgefallen, sie soll einen Kinderwagen beschädigt haben.
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Kommentare

18.10.2017, 10.38 Uhr
Keckskrümel | Unverantwortliches Verhalten !
Die Leistung der Berufsfeuerwehr in allen Ehren ABER wie kann es sein das zu einem gemeldetem Wohnungsbrand (bei dem eine Gefährdung von Menschenleben nicht ausgeschlossen ist) die Berufsfeuerwehr mit ihren 6 bis 8 Leuten, wovon 3 Maschinisten sind, alleine hinfahren.

Ich bin froh das wir eine Berufsfeuerwehr haben, aber warum waren bei diesem Einsatz keine Freiwilligen Feuerwehren zur Unterstützung dabei?

Gibt es keine AAO (Alarm- und Ausrückeordnung) in der sowas klar geregelt ist? Muss erst etwas schlimmes passieren (was sich wirklich niemand wünscht) damit die Einsicht kommt, ohne die Ehrenamtlichen geht es nunmal nicht?
18.10.2017, 11.58 Uhr
Mueller13 | @ Kekskr: Kirche im Dorf lassen
Das Bild hinterlässt bei mir den Eindruck, dass man diesen Brand mit 2 Feuerlöschern unter Kontrolle bekommen hat.

Deshalb wird man auch keine Freiwilligen aktiviert haben. 6-8 professionelle Feuerwehrleute werden das durchaus handhaben können.

PS: Die haben dann durchaus auch das Fachwissen, um weitere Kräfte zu mobilisieren ODER eben auch nicht...
18.10.2017, 13.38 Uhr
Keckskrümel | Gefährliches Halbwissen ...
Wir gehen mal davon aus, dass die Berufsfeuerwehr eine Einsatz bekommt. Wie in diesem Falle mal von einem Wohnungsbrand mit Menschengefährdung ausgehend.

Also sollten die 6-8 professionellen (die Freiwilligen sind also keine Profis sondern nur dumme Handlanger) ersteinmal gucken fahren. Wenn man dann feststellt, verdammt die Bude brennt ja wirlich und da ist noch wer drinne. Was dann ???

Von den (gehen wir mal von 7 aus) Kameraden sind es dann 3 die als Maschinist, die Fahrzeuge besetzen und bedienen. Bleiben noch 4 übrig. Davon ist einer der Einsateiter, also noch 3.

Von den 3 gehen 2 ins Gebäude zur Menschenrettung.
Frage: Wer stellt den Sicherungstrupp, wer baut die Wasseeversorgung auf, wer kümmert sich um die Beleuchtung (sofern die Fahrzeugbeleuchtung nicht ausreicht) wer kümmert sich um die Absicherung der Einsatzstelle???

Selbst wenn gleich nachalarmiert werden würde, wer weiß denn wie lange es dauert bis die erste Verstärkung eintrifft? Soll man der Person erklären sie müsse noch eine Weile im brennenden Objekt ausharren bis genug Leute da sind?

Ich verstehe ihre Gedanken aber meiner Meinung nach liegen sie daneben.
18.10.2017, 14.40 Uhr
Nachfrager | @ Mueller13: Danke für das herabstufen aller ehrenamtlicher Kräfte der Feuerwehr
Als erstes möchte ich ihnen danke, dass sie die Arbeit der ehrenamtlichen Kameraden so herabstufen. Weil die professionelle Berufsfeuerwehr war ja so schnell mit ihrem Fachwissen vor Ort.

Am besten finde ich natürlich, dass die professionelle Berufsfeuerwehr bereits aus der Hohenkreuzsstraße durch Ferndiagnose erkennen konnte, dass es sich bei dem gemeldeten Brand nur um so ein kleines Brandereignis handelte und daher die für sie richtige Entscheidung getroffen hat keine unprofessionellen Freiwilligen Feuerwehren hinzuzuziehen.

Aber was soll man bei einer Berufsfeuerwehr mit einem Amtsleiter der sich auf seinen Posten klagen musste auch erwarten. Weil der Herr Jung kann nur zwei Sachen, zum einen die Freiwilligen niederdrücken und das Geld mit beiden Händen für seine Berufsfeuerwehr aus dem Fenster zu werfen um Sachen anzuschaffen die es im Landkreis bereits in ausreichender Menge gibt (Notstromanhänger --> gibt es beim THW, im Katastrophenschutzlager des Landes Thüringen, in der Gemeinde Hohenstein,... , eine Feuerwehreinsatzzentrale die 24h besetzt ist um zum einen die unprofessionellen Freiwilligen Feuerwehren zu alarmieren --> beim Landkreis als Rettungsleitstelle bereits vorhanden (technisch sogar besser ausgestattet), einen alten gebrauchten Einsatzleitwagen (den man nur unter hinzuziehen von Freischichtpersonal besetzten kann) --> beim Landkreis vorhanden als Führungskraftwagen und jetzt kommt das lustige, der ist sogar bei einer Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Nordhausen stationiert (FFW Nordhausen Mitte), usw. ).

Herr Mueller 13 ich habe ihnen mal ein kleines Video rausgesucht wie schnell sich ein kleiner Brand welcher durch eine Kerze ausgelöst wurde entwickeln kann.

https://www.youtube.com/watch?v=lVfhzNZRXao

Ich schätze mal das die Berufsfeuerwehr 5-6 Minuten benötigt hat. Wie sie sehen geht der kleine Film gar nicht so lange!!

Aber zum Glück haben wir die professionelle Berufsfeuerwehr und diese hatte wieder einmal Glück das niemand zu Schaden gekommen ist.

Ich hoffe nur das es in Nordhausen durch so eine massive Fehleinschätzung niemals zu Toten kommt und hoffe das der neue Oberbürgermeister seinen Amtsleiter anweist sich in Zukunft seine Alarm- und Ausrückeordnung zu halten!
18.10.2017, 14.40 Uhr
Ehrenamt-NDH | @Mueller13
Du bist sicher nicht in der Feuerwehr oder opferst monatlich Stunden deiner Freizeit für Übungen und co. Warum lernen wir denn das alles wenn wir doch so eine professionelle Berufsfeuerwehr haben. Gehen wir mal davon aus das 6 Leute vor Ort waren. Da sind 3 schon mal für jeweils ein Fahrzeug zuständig. Das sollten sie in der Regel auch nicht verlassen. 2 weitere begeben sich zur Brandbekämpfung ins Gebäude. 2 weitere stehen als Sicherung draußen bereit man weiß ja nie was noch passiert. Ups dafür sind ja schon nicht mehr genug Leute da! Was denn nun? Wer baut denn eine Wasserversorgung auf? Wer sorgt für eine Entrauchung? Da geht es schon los. Das ist ganz einfach falscher Stolz der Berufsfeuerwehr. Dafür gibt es doch in der Stadt Nordhausen auch eine FF. Und wenn ich lese das um 23 Uhr der Brand gemeldet wurde und die Straße bis um 4 Gesperrt kann mal davon aus gehen das es sich nicht um einen Kleinbrand gehandelt hat den mal mit Feuerlöscher und co bekämpft hätte.
19.10.2017, 00.11 Uhr
Mueller13 | Schaum abwischen...
@Keks: "die Freiwilligen sind also keine Profis sondern nur dumme Handlanger"
-> steht genau wo?

"Wie in diesem Falle mal von einem Wohnungsbrand mit Menschengefährdung ausgehend. "
-> warum gehen wir davon aus? Kennen Sie den Alarmierungstext?


@Nachfrager: "Als erstes möchte ich ihnen danke, dass sie die Arbeit der ehrenamtlichen Kameraden so herabstufen"
-> steht genau wo?

"dass es sich bei dem gemeldeten Brand nur um so ein kleines Brandereignis handelte"
-> Kennen Sie den Alarmierungstext? Hatte er (wer auch immer) nicht recht mit seiner Einschätzung?

"Aber was soll man bei einer Berufsfeuerwehr mit einem Amtsleiter der sich auf seinen Posten klagen musste auch erwarten"....usw...
-> sorry, nicht meine Baustelle...

"Herr Mueller 13 ich habe ihnen mal ein kleines Video rausgesucht wie schnell sich ein kleiner Brand welcher durch eine Kerze ausgelöst wurde entwickeln kann."
-> Danke, (ohne mir das Video angesehen zu haben), mir ist durchaus bewusst, dass eine Kerze im Mittelalter eine ganze Stadt abbrennen konnte. In 99,9999999% aller Fälle wird die Kerze heutzutage aber einfach ausgeblasen und alle gehen schlafen.


@ Ehrenamt: "Du bist sicher nicht in der Feuerwehr oder opferst monatlich Stunden deiner Freizeit für Übungen und co."
-> Was hat das mit meiner Aussage zu tun?

"Warum lernen wir denn das alles wenn wir doch so eine professionelle Berufsfeuerwehr haben."
-> ich nehme doch an, damit Ihr professionell eingreifen könnt, wenn Ihr alarmiert werdet - ist aber nur eine Vermutung ;-)


Und bitte jetzt noch einen Blick auf das Bild oben. Da steht eine Couch und die scheint in einer Ecke etwas stärker geschmort zu haben. Sie werden mir doch sicherlich zutimmen, dass man mit 1-2 Feuerlöschern dieses Feuer kontrolliert hat?
Man kann natürlich jedes Mal, wenn irgendwo Rauch aus dem Fenster kommt, alle Feuerwehren der Umgebung alarmieren. Wie sinnhaftig das ist, kann ich nicht einschätzen, aber besonders logisch erscheint es mir nicht.
Hier hat irgendjemand eine Lageeinschätzung getroffen und offensichtlich war diese Beurteilung korrekt.
19.10.2017, 11.10 Uhr
Keckskrümel | da gibt es keinen Schaum
Also um ihnen einige Fragen mal zu beantworten.

1: aus ihrer Aussage das die professionellen Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr das alleine konnen, kann man herauslesen das es eine Herabstufung der Ehrenamtlichen ist. Sollte dies aber nicht in ihrem Sinne gelegen haben, dann ziehe ich meine Beschuldigung dem gegenüber zurück.

2: ja ich kenne den Alarmierungstext. Und es gibt keine Unterscheidung ob mit oder ohne Menschengefährdung. Jedoch gibt es eine Vorgabe in der Alarm- und Ausrückeordnung die besagt, das alleine bei einem Verdacht auf Wohnungsbrand, mindestens 2 Wehren mit raus müssen. Also in diesem Sinne kein professionelles Handeln seitens der BF.

3: Die Lage kann man (bzw der Einsatzleiter) erst einschätzen wenn er vor Ort ist. Da kann es teilweise aber bereits zu spät für eine Nachalarmierung sein. Woher will er denn bei der Alarmierung zu einem Wohnungsbrand wissen ob nur eine Decke brennt oder bereits ein ganzes Zimmer? Womit wir gleich auf Punkt 4 kommen.

4: Nur eine Couch ist in meinen Augen eine sehr fahrlässige Aussage. Denn wie bereits Tests bewiesen haben, kann von einer brennenden Zigarette auf einer Couch, innerhalb von weniger als 5 Minuten das gesamte Zimmer in Flanmen stehen. Also selbst wenn eine brennende Couch gemeldet werden würde, muss man dacon ausgehen dass sich das Feuer bis zum Eintreffen der ersten Kräfte, bereits um einiges ausbreiten kann.
19.10.2017, 13.08 Uhr
Ehrenamt-NDH | @Mueller13
Ich bin bei der Feuerwehr und natürlich kann ein Entstehungsbrand mit Handfeuerlöschern bekämpft werden. Ich habe auch einen zuhause stehen. Aber bevor ich ihn benutzen würde wäre der Notruf immer noch meine erste Wahl. Stehen bei ihnen im Haushalt immer 1-2 Feuerlöscher griffbereit? Sind sie geschult im Umgang damit? Ist ihnen bekannt wie lange der hält? Ihnen ist dann sicher auch bekannt das nicht das Feuer das gefährliche da dran ist sondern die Rauchgase. Aber eine Atemmaske haben sie sicher auch immer am Mann für den Notfall.
19.10.2017, 17.33 Uhr
Mueller13 | Schaum passt aber gut in diesem Zusammenhang
@Keks:
Irgendjemand wird den Hut aufhaben, bei solchen Entscheidungen. Dieser jemand hat sein Handeln zu verantworten. Er war der Auffassung, dass dieses Einsatzteam ausreicht und er hatte offensichtlich recht mit seiner Einschätzung.
Hätte es dies nicht getan, hätte er sich für seine Entscheidung ebenso verantworten müssen.

Wenn Sie anderer Meinung sind, rate ich Ihnen zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde oder zu einem Gespräch mit dessen Vorgesetzten.


@ Ehrenamt:

Ehrenamt: "Stehen bei ihnen im Haushalt immer 1-2 Feuerlöscher griffbereit?"
-> ja, mindestens einer mit aktuellem "Verfallsdatum" und 2-3 ältere.

Ehrenamt: "Sind sie geschult im Umgang damit?"
-> geschult ist übertrieben, aber ich weiß, wie ich ihn aktiviere und wo "es" rauskommt ;-); so ein abgelaufenes Produkt hat man ja dann doch schon mal ausprobiert...

Ehrenamt: "Ist ihnen bekannt wie lange der hält?"
-> Ich vermute mal, das ist abhängig von der Größe und der Art des Löschers. Die ich bei mir im Haus stehen habe, sollten so um die 10Sek schaffen (6kg Pulver).

Ehrenamt: " Aber eine Atemmaske haben sie sicher auch immer am Mann für den Notfall."
-> Ich nicht, aber um mich geht es hier auch nicht, sondern um die Berufsfeuerwehr und bei denen denke ich doch, dass sie entsprechend ausgerüstet sind.
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