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Mo, 17:07 Uhr
09.10.2017
Ab Montag ist Spezialfahrzeug unterwegs

Straßen und mehr werden fotografiert

Ab dem kommenden Montag wird das das Straßennetz der Stadt Nordhausen durch ein Thüringer Ingenieurbüro mit einem Spezialwagen erfasst und der Straßenzustand ermittelt. Das sagte jetzt Bauamtsleiter Jens Kohlhause...

Spezialfahrzeug (Foto: Lehmann und Partner GmbH)
„Der Spezialwagen, ausgerüstet mit Kameras und noch mehr Hightech im Innern, wird für einige Tage auf den Innerortsstraßen unterwegs sein, um die Straßen, die die Stadt unterhält auf ihren Zustand zu untersuchen“, so Kohlhause. „So können die finanziellen Mittel zur Reparatur zielgerichteter eingesetzt werden.“

Die Kameras richten sich laut Kohlhause ausschließlich auf die Straßen und die erfassten Bilddaten werden ausschließlich für die Erledigung dienstlicher Aufgaben verwendet. Alle fünf Meter machen die Kameras Fotos von einem Straßenabschnitt.

Erfasst werden so die Straßenquerschnitte und der Zustand der Fahrbahn und Nebenflächen. Auf Basis dieser ermittelten Zustandsdaten kann anschließend ein Erhaltungsmanagement für die Straßen erstellt werden.

Update

„Die Befahrung kostet 31.000. Es werden insgesamt 246 km Straße abgefahren. 2009 erfolgte diese Befahrung zum letzten Mal und wird wegen der Aktualisierung in diesem Turnus von ca. 8 Jahren durchgeführt.

Dabei sind natürlich auch alle Straßen der Ortsteile enthalten. Neben dem Straßenzustand werden auch alle Gehwege, Fahrbahnmarkierungen Standorte der Straßenbeleuchtung, Ampelanlagen, Schächte, Straßenabläufe erfasst. Für die Ämter der Verwaltung (neben dem Bauamt sind das das Planungsamt, Bauordnungsamt und Ordnungsamt) ist dieses Programm eine große Arbeitserleichterung, da man direkt vom Arbeitsplatz mit diesem Programm sämtliche Straßen „abfahren“ kann und so auf Hinweise sehr schnell und effektiv reagieren kann.“
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Kommentare

06.10.2017, 10.53 Uhr
Wahlnordhäuser | Reparaturen oder besser Generalüberholung
Da wollen wir mal hoffen, dass dieses Fahrzeug auch die Bielener Straße befährt und die Kameras dabei nicht runter fallen, nach der letzten Notreparatur.
06.10.2017, 11.03 Uhr
Herr Schröder | Wahlnordhäuser
Ich glaube nicht, dass die Fotos von der Bielener Strasse verwertbar sein werden. ;) Alles verwackelt.
Ich könnte mit ein paar Leuten dem Herrn Kohlhause, übrigens ohne aufwändige Filmaufnahmen, einen Zustandsbericht der Nordhäuser Strassen, Wege und Brücken zukommen lassen. Sicher deutlich günstiger als das der Kamerawagen macht.
06.10.2017, 11.11 Uhr
alterNeunordhäuser | sind die seh - und wahrnehmungsgeschädigt?
Also ich brauche kein Spezialfahrzeug um den Straßenzustand festzustellen.
Siehe z.B. Kasseler Landstraße vor Schelltankstelle, Riemannstraße oder die Bleiche, wenn man noch enorme Beträge für ein Spezialfahrzeug ausgibt um das festzustellen, bleibt natürlich kein Geld übrig um solche Zustände endlich einmal zu beseitigen......
06.10.2017, 15.28 Uhr
andy | doch ehr geflickt
Damit die Leimbacherstr. zwischen Förstemannpark und Kreuzung Netto nicht neu bedeckt werden muß, haben die Stadtväter lieber beschlossen wir flicken die Straße lieber schnell aus. So geschehen vor etwa 14 Tagen.
Die Bielenerstraße. sowie Ostrowerstraße "liebevoll Plattenstraße genannt" könnten auch mal eine Generalüberholung bekommen.
06.10.2017, 15.33 Uhr
murmeltier | Genügend Leute
In der Verwaltung gibt es doch genügend Leute, auch die Ein-Euro-Jobber, die können mit nem Fotoapparat das alles nach und nach dokumentieren. Oder die, die mit Laptops durch die Parks rennen und Bäume begutachten. Da gibt es in der Stadtverwaltung bestimmt genügend Personalkapazitäten. Herr Buchmann, stoppen sie diesen Unsinn, der nun unütz Geld kostet.
06.10.2017, 17.59 Uhr
Schultze | Schlaglöcher. Besuchen sie Nordhausen so lange es noch steht.
Das ist ja witzig. Wenn man der Stadt mehrmals im Jahr meldet, das der Gehweg für alte Leute gefährliche Stolperstellen hat, passiert nichts. Man sagt nur "wir kümmern uns". Statt etwas zu reparieren macht man Fotos. Man kann mit den Fotos einen Urlaubskatalog rausbringen unter den Titel "Besuchen sie Nordhausen so lange es noch steht". Ich möchte nicht das von meinem Grundstück etwas fotografiert wird, kein Baum, kein Strauch, kein Stein.
06.10.2017, 19.55 Uhr
jue | Unverstaendnis
Seid Jahren wird ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung dafür bezahlt nach einem festgelegten Tourenplan alle Straßen und Gehwege der Stadt und der Ortsteile zu befahren und das auch zu dokumentieren. Was soll das denn nun noch bringen ,außer das es zusätzlich wieder Geld kostet ,aber es ist ja das Geld der Steuerzahler und nicht das eigene und mehr Geld für die Unterhaltung gibt es dadurch auch nicht. Wer hatte denn nun diese blödsinnige Idee oder wer hat denn nun das der Frau Kraut eingeredet oder steckt noch etwas ganz anderes dahinter?
07.10.2017, 08.05 Uhr
Jürgen Wiethoff | Die Fotos sind präzise.
Da kann man jedes Schlagloch genau vermessen und dann entscheiden: Muss das weg oder können das intakte Stoßdämpfer noch ab.
Abgenutzte Stoßdämpfer fallen dann sofort aus und müssen in der nächsten Fachwerkstatt ersetzt werden. Das belebt das Kfz-Handwerk.
Habt Ihr steuerzahlungsunwilligen Nordhäuser nun endlich den tieferen Sinn der Aktion verstanden?
07.10.2017, 09.58 Uhr
Spätzlevernichter | Ich denke es geht darum...
... Eine Datenbasis zu haben, anhand welcher Reparaturmaßnahmen priorisiert und ausgeschrieben werden können. Ich finde die Aktion gut, wenn es denn am Ende auch zu den Reparaturen führt.
07.10.2017, 10.27 Uhr
Gretchen80 | Früher
Was wurde nur früher gemacht, als es die Technik des aufwendigen fotografieren noch nicht gab? In welchem Verhältnis stehen eigentlich Aufwand und Nutzen? Was machen Verwaltungen eigentlich heute noch selbst?
07.10.2017, 12.05 Uhr
Flitzpiepe | Die Menge an stark beschädigten Straßen
innerhalb des Stadtgebiets ist gewaltig. Um so eine Liste der dringendsten notwendigen Reparaturen bedarf es keiner nochmaligen Analyse.
Da ja eh kein Geld für eine grundhafte Sanierung da ist, ist das sinnlose Geldverschwendung.
Anstelle jedes Jahr die Löcher an den diversen Stellen nur wieder mit einem Berg Bitumen zu flicken, müsste wenigstens an den schlimmsten Stellen die komplette Fahrbahn saniert werden, um die nächsten Jahre dort Ruhe zu haben. Aber Nein, jedes Jahr die gleiche Flickschusterei. Der Höhepunkt war jetzt wie schon erwähnt die Leimbacher Straße. Der sperrt man die Straße, beauftragt Profis aber um doch nur wieder (etwas größer) zu flicken und lässt weitere offensichtliche Schäden dort doch wieder außen vor.
07.10.2017, 16.57 Uhr
alterNeunordhäuser | Frage
Wer legt für dieses Spezialfahrzeug, wenn es dann schon fahren muss, die Routen fest.
Wenn das die Damen und Herren aus dem Rathaus sind, bin ich ja mehr als gespannt ob dieses Gefährt auch in den eingemeindeten Ortsteilen zu sehen ist, oder wie sonst üblich an den Ortseingangsschildern von NDH Schluss ist.
Und erfasst dieses Gefährt eigentlich auch die im gesamten Stadtgebiet desolaten Fahrbahnmarkierungen???
09.10.2017, 17.21 Uhr
Waldemar Ceckorr | die strassenschäden werden nach gründlicher
erfassung gephotoshopt, das kann auch ein ( in zahlen 1 ) mitarbeiter/rin am schreibtisch erledigen.

der waldi
09.10.2017, 18.40 Uhr
gandalf | Reine Glückssache
Hauptsache, man erwischt bei Fotoabständen von 5 Metern auch jedes Schlagloch...
09.10.2017, 19.52 Uhr
N. Baxter | unglaublich
alle 8 Jahre. Für viel befahrene Straßen und dann noch mit Schwerlastverkehr ist das ein gesamtes "Leben.
09.10.2017, 19.58 Uhr
Harzer66 | Verschenkte Geld
Das Geld für die Fototour hätte man besser in die seit Jahren bekannten Unzulänglichkeiten investiert
Beispielhaft seien hier nur die Bleiche oder die Einengung in der Clara-Zetkin Straße in Salza genannt. Immerhin sieht diese Schrecken der Amtsschimmel nun am PC. Keine lästigen Vorortbesichtungen mehr,bei denen man womöglich noch mehr lästigen Anwohnern begegnet
09.10.2017, 20.39 Uhr
Paulinchen | @ jue, diese Ffrage ist nicht unberechtigt,...
...denn wie hoch ist das Jahresgehalt des Mitarbeiters, der das gesamte Jahr über seine Augen auf Straßen Wege und Sonstiges richtet? Mir wurde mal von der Stadtverwaltung berichtet, dass dieser Mitarbeiter ca. alle vier Wochen an der selben Stelle wieder vorbei kommt.

Wer es glaubt wird.... . Bleibt nun nur zu hoffen, dass es jetzt mit dem Spezifahrzeug wirklich etwas bringt. Liegen die tiefliegenden Gullydeckel in der Grimmel-Allee auch im Zuständigkeitsbereich der Stadt Nordhausen? Oder ist es Angelegenheit von Erfurt, weil ja Bundesstraße?
10.10.2017, 16.11 Uhr
mandy1990 | Verschenktes Geld
Alle haben irgendwie recht in diesen Beitrag.
In der Hoffnung der neuer OB liest auch in der nnz, den jetzt ist eine Chance zum abschneiden alter Zöpfe und zum zutreten eingefahrener Gleise.
Die, die diesen Unfug verzapft haben, gehört eine anklage wegen Steuergeldverschwendung.
Bei richtiger Auslastung und gewissenhafter Ausführung ihres Betätigungsfeldes bräuchte es so eine Maßnahme nicht!
Wer mit offene Augen durch NDH geht und Fährt spürt es am eigenen Leib.
Loch holterdiepolter, Gullydeckel, schiefer Gosseneinlauf, verworfene Teerdecke um nur einiges zu Wiederholen.
Man glaube die Verantwortlichen im Rathaus kommen zur Gleitzeit, zur Tätigkeitsaufnahme schnallen sich an (ala Baumann & Klausen) die restlichen Phantastereien spare ich mir.
Nur ein s noch an den neuen OB, Stühle durch „Jaffakisten“ ersetzen und ehrliche Berichterstattung zum Wege und Straßenzustand abgeben. Da trifft man auch mehr auf den Straßen , nicht nur das Ordnungsamt bei seltsamen spielen (K:Kollwitz Straße).
Es kann schon auf dem Weg zur Arbeit geschehen. Ohne Abrechnung, zum Wohle von NDH.
Man hat frische nordhisser Landluft alä van Asten und alltäglichen Ampelchaos gleich mit.
Von dem Verkehrshinerniss Tram will ich schweigen.
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