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Do, 11:21 Uhr
14.09.2017
Weiter Motor für die Altstadt

SWG will 2,5 Millionen Euro investieren

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) investiert weiter in die Nordhäuser Altstadt: Das kommunale Wohnungsunternehmen plant am Quartier Schärfgasse/Am Alten Tor einen zweiten Bauabschnitt...

Grafik  (Foto: SWG)
„Bis 2019 werden wir Am Altentor acht neue Wohneinheiten mit insgesamt rund 700 Quadratmeter Wohnfläche schaffen“, erläuterte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. Rund 2,5 Millionen Euro sollen in die weitere Entwicklung des innerstädtischen Standortes fließen. Der Aufsichtsrat hat in seiner jüngsten Sitzung dem Vorhaben zugestimmt. Baubeginn ist für das kommende Jahr geplant, die Fertigstellung für 2019. „Um Baufreiheit zu schaffen, beginnen bereits jetzt im Herbst die ersten Abrissarbeiten“, so Klaan weiter.

Im Rahmen der Quartiersentwicklung sollen die zwei Fachwerkhäuser Am Altentor 2, 2b und 2c, die an die ehemalige Bäckerei anschließen, saniert werden. Beide Häuser hat die SWG gekauft, die früheren Eigentümer haben auf eigenen Wunsch neue Wohnungen in der Schärfgasse bezogen. Die zwei Fachwerkhäuser erhalten einen komplett neuen Zuschnitt, so dass vier neue Wohneinheiten mit einer Fläche zwischen 80 und 120 Quadratmetern im Einfamilienhaus-Charakter entstehen werden. In Richtung Schärfgasse ist zudem ein Anbau mit zwei weiteren, kleineren rund 60 Quadratmeter großen Wohnungen geplant.

Der graue DDR-Bau, Altentor 3 a, wird abgerissen. „Hier entsteht ein 3-geschossiger Neubau mit zwei rund 100 Quadratmeter großen 5-Raum-Wohnungen“, erläutert Klaan. Die Abrissarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Auch die alten Garagengebäude im Innenhof werden zurückgebaut. Der Innenhof wird im Zuge der Sanierungs- und Neubauarbeiten neu gestaltet. Neben einem großen Carport mit sechs Stellflächen sind weitere Parkplätze im Hof und Terrassen vorgesehen. Die Zufahrt erfolgt über das neue Gebäude Altendorf 3 a, dessen Erdgeschoss über verschiedene Funktionsräume für die Mieter verfügen wird.

Auch der angrenzende Mühlgraben soll als Weg wieder erkennbar gemacht werden. Über die Gestaltung will man in Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen, der der Mühlgraben gehört, eine Lösung finden. Geplant ist, dass der Mühlgraben als öffentlicher Weg genutzt werden kann.

Neues Wohnen in der Altstadt (Foto: SWG)
Im ersten Bauabschnitt war in der Schärfgasse nach vielen Jahren des Leerstandes ein neues, lebendiges Quartier mit 32 hochwertigen und ganz individuellen Wohnungen sowie neuen Außenanlagen, Parkplätzen und gepflasterten Straßen entstanden.
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Kommentare

14.09.2017, 12.35 Uhr
NDHler | Gehört das nicht in den Wahlkampf?
So rückt sich Inge Klaan zu Wahlkampfzeiten in den Mittelpunkt.
Mal angenommen Jendricke hätte das so gemacht, was wäre da hier los!!!
14.09.2017, 12.38 Uhr
Leser1 | Die Sahne abgeschöpft?
Das hätten andere Investoren auch gern gemacht. Abreißen und was neues auf den Sahnegrundstücken bauen hätten andere auch gekonnt. Oder hätten die nicht abreißen dürfen? Die CDU nennt es Netzwerk aufgebaut. Andere nennen es Vetternwirtschaft. Wer an der Quelle beim Stadtplanungsamt saß der darf mehr als andere. Viele aus dem Netzwerk von Frau Klaan haben in den letzten beiden Jahrzehnten Fördermittel bekommen nur die anderen bekommen kaum was.
14.09.2017, 13.06 Uhr
Babette Klingert | Klaan Bashing vom Feinsten. Mal nüchtern bleiben
Jetzt sollten aber alle mal wieder runterkommen. Zwei Wochen volle Pulle gegen Frau Klaan. Mal nüchtern betrachtet, Feuerwehr usw wurden doch ausgeschrieben, ohne sowas gehts doch gar nicht! Es gab sogar Kritik von Unternehmen, dass überhaupt ausgeschrieben wurde. Auch “Klüngel“ ist ein Dauerbrenner. Gabs irgendwelche Nachweise? Und sowohl Herr Buchmann mit Steuersenkungen als auch Frau Klaan wollen gute Bedingungen für die Wirtschaft. Mal ehrlich was ist da falsch dran? Je mehr Arbeitsplätze zu anständigen Bedingungen es hier in Nordhausen gibt, umso weniger müssen junge Leute wegziehen oder pendeln.

Dann darf man nicht vergessen, dass derzeit die Wirtschaft gut läuft. Das kann sich aber ändern. Deshalb sollte man auch im Wahlkampf mit unsachlichen Hasstiraden zurückhalten, sondern sachlich bleiben.
14.09.2017, 13.38 Uhr
holdi | Nur ihr Job.
Viele hier scheinen zu vergessen, dass Frau Klaan auch nur ihren Job macht. Die Umgestaltung des Quartiers ist schon seit Monaten geplant. Außerdem ist die SWG doch zu 100% Unternehmen der Stadt. Alles was die SWG macht ist also vom Stadtrat so gewollt, Frau Klaan führt nur aus. Nach der Wahl als OBin könnte sich das ändern, aber eben auch erst danach.

Herr Buchmann war vor kurzem übrigens wegen dem WLAN für Patienten in Krankenhaus und Hohenrode auch in der Presse. Seine Unterstützer und Kommentatoren hier hat's nicht gejuckt.

Beide haben einen Job & beide kandidieren. Das sollte man wohl trennen dürfen.
14.09.2017, 14.11 Uhr
Liesbeth | Noch so einer
"Mal angenommen Jendricke hätte das so gemacht, was wäre da hier los!!!"

Lieber @NDHler, man muss den hiesigen Medien schon gezielt aus dem Weg gehen um nicht zu merken, dass der Herr Jendricke aus ausnahmslos allen seinen bisherigen "Jobs" Wahlkampf macht. Täglich! Und die Medien spielen schön mit. Haben Sie das noch nicht gemerkt?
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