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Di, 17:52 Uhr
12.09.2017
Elektromobilität vor Ort

Nordhäuser Unternehmen bietet Strom an

In Nordhausen gibt es seit 2014 eine E-Tankstelle. Entwickelt und errichtet wurde sich von Menschen, die sie in punkto Elektro bestens auskennen...

Sascha Albertsmeyer und Andreas Fiedler (Foto: nnz) Andreas Fiedler und Sascha Albertsmeyer an der E-Tankstelle der Firma Heldele

Seit 1991 gibt es mit der Firma Heldele einen Dienstleister rund "Dinge", die mit Strom zu tun haben. Elektro-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik ist das Metier der Frauen und Männer um die drei Geschäftsführer Andreas Fiedler, Uwe Dießner und Oliver Feil.

Nun hat sich das Unternehmen auch der Elektromobilität zugewandt und eine selbst entwickelte Stromtankstelle ist seit 2014 auf dem Firmenparkplatz installiert. Das ist jedoch nicht die einzige "Stromtankstelle designt by Heldele". Eine dieser Ladesäulen befinden sich im Autohaus Albertsmeyer als öffentliche "Stromtanke". In den kommenden Tagen werden zwei weitere Stromtankstellen im Autohaus eröffnet. Vier weitere Ladepunkten wurde bei Mobeno in der Rothenburgstraße errichtet.

Die öffentlich zugängliche im Gewerbegebiet An der Helme ist ein Ladepunkt mit einer Leistung von 22 Kilowatt und mit einem Typ-2-Stecker ausgestattet. "Zu finden ist unsere Stromtankstelle auf allen einschlägigen Portalen und auch das Bezahlen ist bei uns kein Problem", sagt Andreas Fiedler, der sich über den Besuch von Sascha Albertsmeyer gefreut hat.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

12.09.2017, 21.41 Uhr
417134 | Und wenn jetzt ...
...sich plötzlich alle Mieter der Töpferstrasse ein Elektromobil zulegen täten ? Wo laden die ? An dieser "Tankstelle" ? Alle ?

Es gibt Modellberechnungen aus Süddeutschland, wenn alle von der Arbeit heimkommen, eine Tankstelle finden ... den Stecker stecken .... bricht das Netz zusammen. Ein E-Auto ist kein Toaster. Ein Auto zieht am Schnellader unter Umständen mal eben so viel Strom wie eine halbes Dutzend Einfamilienhäuser !

Dann greift der "Strombegrenzer" ( wie bei der begrenzten LTE-Bandbreite - nur die Menschen merken es da im Mobilfunk ( noch ) nicht so krass ! )- alles geflatrated.

Ein Auto ( an einer Trafostation ) ist in drei Stunden voll, zwei in sechs, vier in 12 und hängen dann acht im Ladekreis brauchen die 24 Stunden um voll zu werden.

Hat die Töpferstrasse eine Trafostation, werden also genau zwei Fahrzeuge im Strassenzug morgens wenn es wieder zur Arbeit geht "voll" sein.....

Nordhausen brauch also noch locker 10.000 Ladestationen.
Und viele viele Trafostationen ...

Wohlan !
12.09.2017, 22.05 Uhr
H. Buntfuß | Stromtanke
Zwei Fragen: Wielange muss ein Auto am Netz bleiben, bis die batterie voll aufgeladen ist? Wie viel kostet so ein Ladevorgang?
12.09.2017, 23.14 Uhr
Overhead | Ladestation
Wenn das alles so stimmt, wie es 417134 schreibt, dann macht das E-Auto nur Sinn für einige wenige. Stellen sie sich vor, in Nordhausen gäbe es 400 Private E-Autos. Wo und wann könnten die ihre Batterie laden? Müssen dann manche mitten in der Nacht aufstehen und eine freie Ladestation zu finden, um ihr Auto für die Fahrt zur Arbeit zu laden, falls das Netz nicht zusammen gebrochen ist. Oder er durch das viel fahren auf der Suche nach einer Ladestation die Batterie leer gefahren hat, da kommen zu den Stromkosten auch noch die Abschleppkosten.
Wer ein eigenes Grundstück hat, könnte sein Auto in der Garage laden und der Rest? Die Ganze Sache mit den E-Autos ist wie üblich wieder einmal ein völlig undurchdachter Fehlschuss von der Elitepolitik. Man müsste erst einmal die Voraussetzungen schaffen, bevor man nach E-Autos schreit, aber das ist wieder einmal die Politik, mit Ihren Versagern, oder?
13.09.2017, 07.31 Uhr
altmeister | Hype
Was für eine wahnsinnig tolle Nachricht!
Wen hat es vor wenigen Jahren noch interessiert, wenn irgendwo eine Zapfsäule an der Tanke gebaut wurde?
Wo ist da ein Sinn, wenn, wie im Kommentar von 417134 schon bemerkt, es bei der geforderten Mobilität der arbeitenden Bevölkerung unmöglich ist, die notwendigen Kapazitäten im Fall der vielfach genutzten E-Mobilität vorzuhalten?
Das sind physikalische Grundregeln und die lassen sich durch Hurrameldungen nicht ändern.
Schon die Umstellung auf elektrische Durchlauferhitzer statt Warmwasserboiler kann nicht mal so einfach erfolgen, wie soll da das Netz eine verstärkte E-Mobilität mit Unmengen von Ladesäulen verkraften?
Wobei noch die Frage aufkommt, warum nicht Nachtspeicherheizungen, elektrische Warmwasserbereitung usw. genau so bevorzugt werden, da auch diese zur Luftreinhaltung vor Ort beitragen? Dieses sogar ohne die die Energiebilanz verschlechternde Komponente der Akkumulatoren!
13.09.2017, 07.35 Uhr
RaWu | @Herr Buntfuß
In dem Kommentar über Ihrem ist alles dargestellt.

Der "Trafo" für ein Wohngebiet hat eine gewisse Leistung, für die er ausgelegt. ist. Punkt.
Geplant waren zu der Zeit keine Stromtankstellen.

Selbst mit dem Autausch aller (!) Trafos in den Wohngebieten ist es nicht getan. Die Zuleitungen von den Umspannwerken müssen auch getauscht werden. Auch die Umspannwerke müssen umbebaut werden, da die ebenso nicht auf die benötigte Spitzenlast ausgelegt sind. Dann geht es mit den Überlandleitungen weiter.
Zu guter Letzt kommen wir im Deutschen Verbundnetz an. Auch das ist für eine solche Spitzenlast nicht ausgelegt. In der Nacht fallen die Solarzellen komplett aus und der Wind läßt in der Regel auch nach.
Nun sollen die bösen Großkraftwerke abgeschaltet werden. Was bleibt?
Das Licht geht aus.
13.09.2017, 09.13 Uhr
Paulinchen | Und was ist...
...wenn die Industrie am Ende feststellt, dass es wesentlich bessere Antriebstechniken gibt als Strom? (Wasserstoff, Brennstoffzellen, syntetische Kraftstoffe oder, oder,oder....)

Machen wir im Moment nicht den zweiten vor dem ersten Schritt?
13.09.2017, 10.42 Uhr
ScampiTom | wie sich die Zeiten ändern
waren noch vor Jahren Nachtspeicherheizungen und Elektroheizungen verpönt macht man doch nun mit dem E Auto nichts anderes unm Stromüberangebot zu speichern. Auch Heizungen verbrennen Öl (fast wie Diesel) und Gas, wie sehen hier die Nox und Feinstaubwerte aus? Könnte man nicht über Tarifschaltgeräten vorhandene Warmwasserspeicher mit billigem Überschussstrom beheizen? Nein das passt ja nicht ins Wahnsinns EEG Konzept, wäre auch zu einfach.
Haut euch also weiter die Taschen voll.
13.09.2017, 11.40 Uhr
Emanuel | Bumm, Bumm, Bumm...
ja, ja Overhead und Company. Immer schön weiter das Köpfchen gegen die Wand hauen und dabei alles mögliche verteufeln. So bekommt man den Tag auch herum.

In der Zwischenzeit verabschieden sich ganze Staaten, wie zb Frankreich, UK,.. und große Autofirmen wie Volvo, Opel...vom Verbrennungsmotor. Vielleicht bekommen Overhead und Co von den Scheichs ja irgendwann mal einen Orden als letzte "Diesel-Samurai" .
13.09.2017, 11.41 Uhr
Mueller13 | Bei einer Firma, die in der Elektrotechnik zu Hause ist,
wäre zumindest eine Warnung der Begleiterscheinungen angebracht.
Ja, eine Schenllladestation zieht soviel Strom wie 6 Einfamilienhäuser.

Kleine Rechnung am Rande: wenn wir eine herkömmliche kleine Autobahntankstelle mit 8 Spritzapfsäulen haben und ein Tankvorgang 5min dauert, schafft man in der Stunde 192 Autos. Wenn wir davon ausgehen, dass ein Schnelladevorgang 2h dauert, könnten da knapp 400 Autos betankt werden.

D.h. ich muss in der Elektrogedankenwelt 400 Ladeplätze vorhalten. Momentan ist es aber so, dass wir mit einem Verbrenner 3-4 mal soweit kommen, d.h. ich muss auch 3-4 so häufig an die E-Tanke... sprich, wir müssen diese Zahl noch verdreifachen.
Diese 1200 Ladeplätze (man stelle sich mal die verbrauchte Fläche vor) benötigen jetzt die Elektroinfrastruktur einer 7200 Einwohnerstadt...

Wir sollten unser Gehirn einschalten, wenn uns irgendwer einen Hype verkaufen will. Elektromobilität hat seine Daseinsberechtigung, aber sie dürfte nicht zu allen Konsumenten passen. Eher dürfte sie momentan zu wenigen passen. Hierzu auch noch ein Bericht eines Nutzers.

http://hd.welt.de/titelseite-edition/article168466690/Demuetigung-im-Elektroauto.html
13.09.2017, 16.12 Uhr
Overhead | R. Hotzenplotz
Vielleicht erklären Sie einmal, wo dann die vielen Ladestationen stehen, bekommt dann jede Wohnung einen Anschluss? Wo kommt dann der Strom her ? Bauen wir dann die Braunkohle- oder Atomkraftwerke wieder auf? Vor allem, was kostet dann der Strom pro Ladeeinheit? Fragen über Fragen, aber wir verbieten erst einmal die Verbrennungsmotoren und wenn man dann merkt, dass man wieder einmal alles verpfuscht hat, dann kann man ja wieder umschwenken. Ist ja nichts Neues bei den politischen Eliten, oder?

Wenn man sich dann so richtig verrannt hat gibt es kein zurück, siehe Berliner Flughafen oder Elbphilharmonie, sind ja nur geringe Eurobeträge, oder?
13.09.2017, 16.17 Uhr
H. Buntfuß | RaWu
Meinen Kommentar habe ich eingestellt, da war der von 417134 noch nicht freigeschaltet. Und wie viel das aufladen der Batterie kostet, hat mir noch keiner verraten? Den gibt es doch nicht für umsonst?
13.09.2017, 17.57 Uhr
Paulinchen | Die Euphorie über diese Ladestationen kann ich....
...ganz und gar nicht verstehen. Warum? In der letzten Woche lief dazu ein Bericht im TV. Hier erfuhren die E-Autobesitzer, dass sie wohl des Öfteren, einfach gesagt, an vielen Ladestationen LEER ausgehen werden. In Deutschland gibt es gegenwärtig 60 Ladesysteme und dafür auch 60 Chipkarten, um die "volle Dröhnung" zu erhalten. In den Niederlanden dagegen, gibt es NUR ein einziges System, was natürlich das Laden erheblich vereinfacht. Da muss ja der deutsche, umweltbewusste Autofahrer ne Menge Chipkarten erwerben und diese auch immer dabei haben, damit er, wenn er dann an der Reihe ist, mit der RICHTIGEN Karte auch nachladen kann. Dumm nur, wenn inzwischen ein Anbieter die 61. Chipkarte in Umlauf gebracht hat.
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