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Fr, 09:32 Uhr
11.08.2017
Mohr startet in den Wahlkampf

Wir brauchen einen echten Neustart in der Unterstadt

Die Linke startet in den Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters. Kandidat Michael Mohr verlangt einen städtebaulichen Neustart in der Unterstadt. Die Stadt habe hier eine "riesige Chance". Momentan sei der Stadtteil "stark angeschlagen"...

Nordhausens Zentrum, Nordhausen-Ost und viele andere Quartiere der Stadt, haben sich, insbesondere in den vergangenen 15 Jahren, auch mit Unterstützung der Partei DIE LINKE, positiv entwickelt. Aus Sicht der Linken wurde jedoch ein Stadtteil bislang mehr als nur vernachlässigt.
„Ich stehe für die Vision eines echten wohnungs- und städtebaupolitischen Neustarts der Unterstadt rund um die Oscar-Cohn-Straße.“, sagt Michael Mohr, Oberbürgermeisterkandidat der Partei Die Linke.

Aus Mohrs Sicht handelt es sich um eine riesige Chance für die gesamte Stadt. In kaum einem anderen Quartier findet man so viel ununterbrochene Altbausubstanz, sowohl in öffentlicher als auch privater Hand. Der Stadtteil war einst durchdrungen von Handwerk und Handel. Er profitiert bis heute von einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur und ÖPNV-Anbindung. Diese Chance nicht zu begreifen, wäre fatal!“ So der OB-Kandidat.

Aus der Mitteilung der Partei Die Linke geht jedoch auch die Analyse des Ist-Standes hervor. „Veränderung beginnt mit Ehrlichkeit. Momentan ist das Bild des Stadtteils stark angeschlagen. Fällt der Name Oscar-Cohn-Straße, haben viele Menschen das Bild halbleerstehender, sanierungsbedürftiger Altbauten vor Augen. Er herrscht leider das subtile Gefühl vor, es handele sich um einen sozialen Brennpunkt.“, so Alexander Scharff, Kreisvorsitzender der Linkspartei.

Mohr: brauchen städtebaupolitischen Neustart in der Unterstadt (Foto: Die Linke, Kreisverband Nordhausen)

„Wir müssen damit beginnen, Denkblockaden zu überwinden. Den Hausbesitzern müssen wir Optionen aufweisen und ein echter Partner im Dschungel der Förderprogramme sein. Die Stadt kann hierbei Servicepartner werden! Öffentliche Liegenschaften müssen mit gutem Beispiel vorangehen um die Attraktivität des Lebensraums zu sichern und ein faires Mietpreisniveau zu erhalten. Leerstehend Hinterhofwerkstätten sind keine Last, sondern können zum Beispiel Orte von Gemeinschaft und urbanem studentischen Leben werden. Dem Leerstand und dem Sanierungsstau müssen wir mit klug kombinierten Fördermöglichkeiten begegnen. Wir müssen den Stadtteil bewerben, Flächen attraktiv machen und den dort wohnenden Menschen in erster Linie zuhören.“, so Mohr abschließend.

Die Linke lädt in diesem Zusammenhang alle Bürgerinnen und Bürger der Oscar-Cohn-Str., der Freiherr- vom-Stein-Straße, der Reichsstraße, der Emil-Reichardt-Straße, der Bruno-Kunze-Straße, der Landgrabenstraße und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 17.08. ab 17.00 Uhr zu einer Ideenwerkstatt in das MEGEHA in der Reichsstraße 12 in Nordhausen ein.
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Kommentare

11.08.2017, 12.23 Uhr
Overhead | Die Linken
Das sind die POPULISTISCHEN Sprüche, wie man sie von den NORDHÄUSER Linken seit langen schon kennt. Wer diese Partei und ihre Strukturen um nicht zu sagen Vetternwirtschaft kennt, nimmt Abstand von den Klüngel, oder nicht? Für mich nicht wählbar, zu viel Karrieredenken.
12.08.2017, 00.28 Uhr
Thommy | öffentliche Liegenschaften
Hallo,
was sind "öffentliche Liegenschaften"? - ein Fußweg, eine Straße oder was? Jedenfalls keine Gebäude.

Und in dieser Gegend mache ich die Autotüren zu, auch am Tag. Was soll da geregelt werden?

Mehr möchte ich dazu nicht posten, kann sich jeder ein Bild vor Ort machen.
12.08.2017, 11.49 Uhr
Leser1 | Bordelle in der Oscar Cohnstraße?
Kommt ein bischen spät seid die Stadt ihre Chance vertan hat Bauwillige zu unterstützen. Die Debatte gab es schonmal bei den Nachbarstraßen mit offiziellen Stadtplanern Studenten und Eigentümern zur Quartierentwicklung. Viel Wind um nix. Ging dann nicht weiter. Dann kam die Versteigerung des Glasbaus am Bahnhof der linken Großflächen mit dem Bunker und des gesammten Geländes in der Oscar Cohn Straße also der Wasserturm auf dem Bild hier, links vom Wasserturm die Gebäude und rechts die ganzen Gebäude und Grundstücke bis zur Spardabank vor. Bei der Besichtigung haben viele Bieter gfragt ob man dort Bordelle bauen darf. So wie ich dann gehört habe soll es jemand ersteigert haben der schonmal viele Jahre ein großes Bordell in der Bahnhofsgegend hatte. Viel Spaß dann im ( Rotlicht?) Quartier. Die Farbe rot passt ja zu den Linken. Es gibt ja schon mindestens 4 Bordelle in diesem Quartier. Vielleicht eine neue Straßenbeleuchtung damit die Damen auch draußen stehen können. Das schafft zumindest Tourismus und zieht viele Zahlungskräftige Freier aus der Umgebung von Nordhausen an.
13.08.2017, 05.24 Uhr
kein | Super Herr Mohr
Super Konzept. Wenn Sie gewinnen, darf ich dann denn Betriebsleiter bei der Servicegesellschaft machen? Trette auch bei den Linken oder bei der SPD ein.
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