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Do, 15:31 Uhr
10.08.2017
Gewerkschaft lud zur Diskussionsrunde

Beim Rententhema schwappten die Emotionen hoch

Zum Auftakt des Wahlkampfes, waren Mitglieder des Nordthüringer Bezirksverbandes der IG Bauen-Agrar-Umwelt in Leinefelde/Eichsfeld zur Wahlkampfdebatte. Zur Diskussion standen die Themen: Soziales, Arbeit 4.0 und die Rentenreform...

Wenn es bei allen Themen recht ruhig zuging, aber beim Thema „Rente“ schwappten die Emotionen sehr hoch. Die Kandidaten des Wahlkreises 189 stellten sich den Fragen der Moderatorin Renate Licht, Regionsgeschäftsführerin des DGB Thüringen, und dem Publikum.

Kollege Gert Kummer (Versicherungsältester) äußerte sich sehr informativ zu dieser Problematik. Er wies darauf hin, dass das Rentengesetz vereinheitlicht wird, was nicht zwangsläufig dazu führt, dass die Renten in Ost und West einheitlich werden. Solange im Osten die Löhne unter dem Niveau (10%) des Westens liegen, werden auch die Renten nicht gleich sein. Das sollte jedem bewusst sein.

Noch ein Einwurf des Grünen Kandidaten: „Jeder sollte so viel Geld verdienen, dass er seine Familie davon ernähren kann.
Harald Buntfuß
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Kommentare

10.08.2017, 21.31 Uhr
Overhead | Rentengesetz
Herr Buntfuß, Herr Kummer hat Recht, wenn er sagt: „das Rentengesetz wird vereinheitlicht, was nicht zwangsläufig dazu führt, dass die Renten in Ost und West einheitlich werden.“ Ich glaube kaum, dass sehr viel Bürger die Augenwischerei der Politik verstehen.

Die Damen und Herren der Politik schwingen wie immer große Töne. Wir gleichen die Renten an, der Größte Schwachsinn der ich je gehört habe. Wenn es die Herrschaften wirklich ernst meinten, dann sollten sie endlich damit anfangen die Löhne in Ost und West auf ein Niveau zu bringen. Da würde sich die Rentenfrage, so wie sie jetzt im Raum steht von allein klären

Aber da finden sie immer wieder Ausreden warum das nicht möglich ist und was für ein Blödsinn ihnen dazu einfällt, dass ist schon sehr sehr KURIOS.
11.08.2017, 11.50 Uhr
Paul | Overhead
Da haben Sie absolut Recht. Solange es immernoch und das schon fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, diese drastischen Lohnunterschiede Ost / West gibt wird es auch keine Rentenangleichung geben, denn wie soll das gehen? Der Knackpunkt sind die Löhne, und genau da muß die Angleichung erstmal kommen und die Renten regeln sich dann danach. Aber da will ja keiner hin. Und sich dann noch `ne Wunderblume umhängen warum so viele wegziehen und sich woanders Arbeit oder Ausbildung suchen!
11.08.2017, 13.47 Uhr
BigBen | Ostdeutsche dumm?
Leider ist es so, dass der Westen die Bewohner des Ostens für dumm halten. Oder warum schicken sie uns laufend irgendwelche abgehalfterten Wirtschafts-, Polit- und Gewerkschaftsexperten. Nehmen wir nur den Landesvater von Thüringen, wie jeder inzwischen weiß, kommt dieser aus den Reihen der Gewerkschaft.

Er war in den Osten gekommen, um hier eine Gewerkschaft aufzubauen. Mit seiner Arbeit als Gewerkschafter hatte er wohl nie den Erfolg den man erwartet hatte. Also ging er in die Politik und siehe an der Karriereerfolg folgte auf dem Fuß. Nun schauen sie sich einmal an, was dieser Westdeutsche Erfolgsmensch aus Thüringen gemacht hat. Erinnern sie sich noch an seine GROSSEN Vorhaben.

Ich sage nur, Thüringen ist immer noch ein Billiglohnland. Die Renten der Zukunft werden den Thüringer Bürgern nicht gefallen. Die Westdeutsche Politik war angetreten um Ostdeutschland vorwärts zu bringen. Ja das haben sie geschafft, wir sind Vorreiter im Billiglohnsektor. Danke dafür ihr Elitepolitiker aus der westlichen Demokratie.
11.08.2017, 17.23 Uhr
Paulinchen | Auch Frau Dr. Merkel macht jetzt Wahlwerbung ...
..allerdings für die AfD. Sie macht die Türen und Tore weit auf für noch mehr Flüchtlinge. "Europa mit 500 Millionen Einwohnern, verträgt noch die doppelte Anzahl von Flüchtlingen wie bisher." Hat sie dabei die künftigen Nachzugsmöglichkeiten von ganzen Dörfern aus Afrika vergessen? Hier reicht die Rente nicht für unsere echten (!) Landsleute und die Kanzlerin schert sich daraum einen Teufel. Ist das ihre Vorstellung von der "DEUTSCHEN EINHEIT"?

Wir werden sehen, wohin die Kanzlerin die Wähler im nächsten Monat führen wird.
11.08.2017, 18.18 Uhr
Zukunft | Gedanken
Ich glaube, es sollten diejenigen nicht vergessen werden, die bis 70 arbeiten müssen, damit das Rentensystem stabil bleibt. Die heutigen Rentner sind Vorruheständler, werden 80 Jahre und älter und die späteren Rentner beziehen über einen viel kürzeren Zeitraum Rente.Das ist nicht Gerecht. Geld hat dieser Staat ja genügend.
11.08.2017, 20.21 Uhr
Paul | Paulinchen
Da haben Sie vollkommen recht. Hier bewegt sich 0,nichts in Punkto Rentenerhöhung o.ä sozialen Belangen mit stets und ständig der gleichen Begründung das kein Geld dafür da ist. Da stellt sich ja nicht zum erstenmal die Frage womit dann die ganzen Sozialschmarotzer aus Afrika u.co.bezahlt werden,bzw. wo denn auf einmal diese Gelder her kommen. Da ja für die Rentner kein Geld da ist. Und ja sicher haben sich viele von der Wiedervereinigung was anderes erhofft als das was eingetreten ist. Und von sozialer Sicherheit ist schon lange keine Rede mehr.
12.08.2017, 11.47 Uhr
Junggeselle | Zukunft .....
Sie haben Recht, aber wo geht es in diesem Staat noch gerecht zu? Die einzigen, die rundum glücklich sind, sind die oberen ZEHNTAUSEND und die Bundestagsabgeordneten.

Gut unter den Abgeordneten wird es den EINEN oder ANDEREN geben, der mit dem Ganzen nicht zufrieden ist. Aber er nutzt trotz allem seine Vorteile, oder nicht ? Sollte das nicht so sein, dann bitte ich um Vergebung.
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